Guter Lauf für Ford in Deutschland
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Krise hin, Krise her, die Ford Deutschland GmbH hat zurzeit einfach einen guten Lauf. Während sich nicht nur die Kanzlerin weiterhin Sorgen um Opel machen muss, melden die Kölner positive Absatzzahlen. Natürlich beflügelt von der Abwrackprämie, aber das mindert nicht die Erfolgsbilanz im März: Immerhin ein Marktanteil von 7,1 Prozent, speziell die kleinen, sparsamen Modelle Ka und Fiesta sind die Volumen-Stützen. Dabei wurde noch im Januar in Köln Kurzarbeit verhandelt, und nun laufen im Werk Wochenend-Sonderschichten, um die Nachfrage zu befriedigen.
Neben den jungen, attraktiven Modellen sind es clevere Marketing-Aktivitäten wie zum Beispiel das Leasing-Flatrate-Konzept, die gut beim Publikum ankommen. Ein weiterer zukunftsträchtiger Absatzkanal ist die Belieferung des Carsharing-Anbieters Cambio mit 300 Fiesta ECOnetic. Cambio verfügt über 127 Stationen, verteilt auf neun große deutsche Städte. Ein Signal Richtung Umweltschutz gibt Ford mit der Präsentation des Mondeo LPG, der mit herkömmlichem Super, mit Bio-Ethanol und mit Autogas betrieben werden kann.
Daneben geben die Kölner auch auf der sportlichen Seite kräftig Gas, Ford Focus RS mit 305 PS und Fiesta Sport mit bis zu 120 PS belegen dies. Beide dienen der Schärfung des Marken-Images als jugendlich-dynamisch. Anfang Mai geht Ford mit den genannten Neuheiten sowie mit ECOnetic-Modellen und dem neuen Ford Ranger auf Deutschland-Tour. Dabei werden die Modelle und die Ideen zur Bewältigung der Krise lokalen Journalisten und auch kleineren Medien präsentiert. Der gesteigerte Kommunikations-Druck wird dem guten Lauf bei Ford bestimmt nicht schaden.



