Auto der Woche: Opel Insignia ecoFLEX – der Schnellsparer
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Mit 221 km/h ist der Insignia ecoFLEX sogar 3 km/h schneller als das „normale“ Modell.
Was woanders BlueMotion, GreenLine oder EfficientDynamics heißt, wird bei Opel ecoFLEX genannt. Gemeint ist damit ein im Verbrauch reduziertes Modell. Während VW und Ford für solche Spar-Modelle meist die Basis-Dieselmotoren wählen, nehmen die Opelaner den 160 PS starken Zweiliter-Common-Rail. „Sparsamkeit darf bei uns nicht auf Kosten der Fahrfreude gehen“, erklärt Andreas Häfele, der die Entwicklung des neuen Flaggschiffs Insignia leitet.
Neben der Reduzierung des Luftwiderstands sind es eine längere Getriebeübersetzung, rollwiderstandsarme Reife und weitere Maßnahmen, die für eine Verbrauchsreduzierung von rund zehn Prozent auf einen EU-Normverbrauch von 5,2 l/100 km sorgen. Der CO2-Ausstoß des Insignia ecoFLEX liegt bei 136 g/km. Start-Stopp-Automatik und ein regeneratives Bremssystem fehlen noch im Spar-Programm, doch Opel-Chef Hans Demant kündigte bei der Presse-Präsentation zumindest ein Start-Stopp-System für die nächste Zukunft an – „schneller, als viele glauben“. Auch ein Insignia ecoFLEX mit 130-PS-Diesel soll noch in diesem Jahr folgen. Nur 350 Euro verlangt Opel für das ecoFLEX-Paket beim 160-PS-Modell, so dass die Limousine bei 27.500 Euro startet.
unAUTOdox: ecoFLEX ist für Opel zehnmal wichtiger als jedes Hochleistungs-OPC-Modell. Gut, dass der ecoFLEX-Aufpreis moderat ausfällt.
Da könnte der Opel-Plan, dass demnächst jeder vierte verkaufte Insignia ein ecoFLEX ist, durchaus aufgehen. Aber: Mit Start-Stopp und Bremsenergie-Rückgewinnung könnte der Spar-Effekt noch größer sein. Mit der jetzigen Technik schwimmt Opel nur mit auf der Eco-Welle. Mit teurer Technik könnte man zum Vorreiter werden, aber das ist vielleicht in diesen schwierigen Zeiten von Opel zu viel verlangt. Drücken wir lieber die Daumen, dafür dass die Marke den Weg in die Freiheit von GM erfolgreich schafft.




