Audi kombiniert Avant und Coupé zum A5 Sportback
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Audi veröffentlicht ein erstes Teaser-Detailfoto des A5 Sportback – PR-Profis nennen das Salami-Taktik, weil viele Scheibchen viele Veröffentlichungen sichern sollen.
Audi spricht beim A5 Sportback von einem neuen Fahrzeugkonzept, wie so oft. Das fünftürige Coupé kommt im September zu Preisen ab 36.050 Euro in den Handel und unterscheidet sich hauptsächlich durch die große Heckklappe von viertürigen Coupés wie dem Mercedes CLS und dem VW Passat CC. Da noch kein Foto des ganzen Autos veröffentlicht ist, stelle man sich die Linie einfach wie einen verkleinerten Audi A7 vor (die Studie hieß Audi Sportback Concept). Plattform, Technik und Motoren stammen alle aus dem A4/A5-Baukasten.
Ob ein solches Mix-Auto ankommt, muss der Markt entscheiden. Autofreaks, die ihre Kommentare z.B. bei auto-motor-und-sport.de hinterlassen, sind wohl eher skeptisch. Dort heißt es: „This car makes no sense.“ Oder: „… ein PR-Scherz, ist der erste 100 Avant auch ein fünftüriges Coupé?“ Ein Kommentar fordert gar, Audi solle die Entwicklungsgelder für eine solche Variante lieber in die Forschung bei Leichtbau, Effizienz und Innovationen stecken. ![]()
unAUTOdox: Weitere Modell-Diversifikation kann zusätzliche Kunden bringen. Aber nur, wenn das Modell authentisch ist und in Design und Auftritt zur Marke steht, sonst droht ein Flop. Wie beispielsweise der Audi A2 oder der Jaguar X-Type, der als Mittelklasse-Modell auf Ford Mondeo-Basis nicht zum edlen Jaguar-Image passte, erst recht nicht als Kombi namens Estate.


