Mazda CX-7: Exquisiter Crossover im Sportler-Dress
2. November 2011 – 09:43 | Kein Kommentar

Auf unseren Straßen gilt der Mazda CX-7 eher als Exot. Dabei ist das edle SUV eine preisgünstige Alternative zu Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLK.
Richtig schnittig steht er da, der Mazda CX-7. Mit seiner …

weiter zum Artikel »
Allgemeines / Fun

Skurriles, Überraschendes und generelle Themen

Autos / Fahrberichte

Meldungen, Vorstellungen und Erlebnisse hinter dem Lenkrad

Menschen / Branche

Köpfe, Gerüchte und News von Insidern für Insider

Motorsport / Tuning

Alles, was nach der StVZO zu schnell oder zu laut ist

Technik / Zubehör

Entwicklungen, Innovationen, Räder, Reifen und Elektronik

Home » Autos / Fahrberichte

Elektro-Prototyp E3 – Erfahrung sammeln zum Abkassieren

Geschrieben von am 18. Juni 2009 – 07:54
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...
Ein Kommentar
594 views

Energiekonzerne freuen sich auf künftige E-Autos als neue durstige Kunden. Bisweilen versuchen sie sogar, den Öko-Trend zu beschleunigen, Öko-Strom sei Dank.

Die Fakten: Der norddeutsche Energiekonzern EWE entwickelt zusammen mit Karmann das Elektroauto E3. Basis ist ein VW Cross-Polo. Angetrieben wird der Viertürer von einem wassergekühlten E-Motor mit 80 kW. Der Prototyp soll praxistauglich und komfortabel sein, Servolenkung und Klimaanlage sind an Bord. Der erste E3 zur Erprobung wird im Herbst fahrfertig sein, ein zweites Auto bis Jahresende. Der Bau von sechs E3 ist zwischen EWE und Karmann vereinbart. Möglicherweise werden es auch mehr, weil das Konzept so viele Interessenten auf den Plan ruft, sagt EWE.

Das Interview: Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender von EWE, gelernter Bauingenieur und seit 30 Jahren in der Energiewirtschaft, also ein Gas-Wasser-Strom-Profi, meldet sich nun in der aktuellen Ausgabe (14/2009) von „auto, motor und sport“ im Interview zu Wort, dort, wo sonst Automobil-Manager ihre Visionen erläutern. Er erklärt den E3 zum Bestandteil einer Informations- und Kommunikationstechnik und möchte, dass das E-Auto mit dem Haus und dem Energieversorger kommuniziert. Automatische Ladezeiten-Regelung und Zwischenspeicher-Möglichkeiten sind die Schlagworte Brinkers, dabei rückt er E-Autos in die Nähe von Gefriertruhen und Kühlhäusern. Natürlich sind auch öffentliche Stromladestationen geplant. Schon mit dem Prototypen E3 sollen IT-Lösungen zur Abrechnung getestet werden. „Schließlich soll der entsprechende Netzbetreiber ja zu seinem Geld kommen“, so Brinker. Die Zukunftschancen des E-Autos kann Brinker jedoch nicht klar einschätzen: „Ob bis 2020 eine Million E-Autos auf der Straße sein werden, wage ich auch zu bezweifeln.“ Über die deutschen Verbraucher weiß Brinker: „Wir wollen mit 200 km/h über die Autobahn fahren und dabei 1000 Kilometer weit kommen. Das wird man aber mit Strom nicht schaffen, das ist völlig klar.“

unAUTOdox: Natürlich ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts. Aber: Gab es nicht schon mal Zeiten, in denen wir auf die Straße gingen, um gegen Ölmultis und Spritpreise zu protestieren? Fluchen wir nicht heute schon über die Quasi-Monopolisten im Energiemarkt? Tatsache ist, verlieren wir bei dem ganzen CO2-Gespare Grundsätze der Marktwirtschaft aus den Augen, werden möglicherweise die Energielieferanten und -hersteller dafür Sorge tragen, dass elektrisch gefahrene Kilometer teurer werden als heutige Benzin-/Diesel-Kilometer.


Ein Kommentar »

  • adv.diabol sagt:

    Man kann das allerdings auch so sehen: Das Anprangern der Raffgier der Energiekonzerne ist in sich schlüssig. Wir alle ärgern uns monatlich über die wucherischen Kosten für Gas, Strom etc.. Aber ich gebe zu bedenken: Wir leben in der freien Marktwirtschaft. Und ein business, das das Recht zuläßt, ist nun mal ok.

    Ich will sagen, die Autoindustrie baut den alternativen Schnokus auch nicht aus reiner Menschen- und Umweltfreude. Sondern weil sie sieht, dass ihr mit fossilen Brennstoffen die sorgsam gehüteten Felle davon schwimmen. Weil Fossil irgendwann, ja aber sicher, und in absehbarer Zeit, zu Ende ist. Mehr noch aber, weil der Zeitgeist sich drehen wird und der Kunde Alterativ haben will. Die Autoindustrie will also auch auf der Öko-Welle Pofit machen und keiner verübelt ihr das. Warum sollten die Energie-Fritzen dann nicht auch ihren business case suchen und machen dürfen?

Hinterlasse einen Kommentar!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

Sie können die folgenden Tags verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Gravatar ist eingeschaltet. Um einen Gravatar (globally-recognized-avatar) zu erhalten, registrieren Sie sich unter www.gravatar.com.