Ssangyong Korando – Mehr Hoffnung im zweiten Versuch
31. Mai 2011 – 17:11 | Kein Kommentar

Die koreanische SUV-Marke Ssangyong kommt auf den europäischen Markt zurück.
Ssangyong war nicht besonders erfolgreich bei uns. Die koreanische Marke hatte sich allein dem wachsenden Segment der SUVs verschrieben, mit schrulligen Formen wie der des 4,5 …

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Formel 1 in Silverstone: ein strahlender Sieger und eine ungewisse Zukunft

Geschrieben von am 22. Juni 2009 – 15:09
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Ein unerwartetes Ergebnis, ein liebenswerter Sieger – und schon sind für den Moment die größeren Themen vergessen.

Und das kann den zerstrittenen Parteien – hier die rebellierenden Werksteams in der Formel 1, da die Sporthoheit FIA – nur recht sein. Sebastian Vettel hat im „ Home of Racing“ mit Pole Position und Start/Ziel-Sieg die Fans der Formel 1 und selbst die Insider derart verzaubert, dass die Frage nach der Zukunft des Grand Prix-Sports für eine Momentaufnahme in den Hintergrund gerückt ist.

Der junge Deutsche fuhr in Silverstone buchstäblich alle in Grund und Boden – seinen mit den selben Erfolgsgenen ausgestatteten Red Bull-Teamkollegen Marc Webber (Australien) ebenso wie die seit Saisonbeginn erfolgverwöhnten BrawnGP-Piloten Baricchello und Button, aber vor allem auch sämtliche Werksteams wie BMW, Ferrari, Mercedes und Toyota.

Die Zukunft der Formel 1 steht in den Sternen:  Die renommieren Werksteams wie McLaren-Mercedes  (im Bild Lewis Hamilton) haben derzeit Sorgen mit der eigenen Performance.

Die Zukunft der Formel 1 steht in den Sternen: Die renommieren Werksteams wie McLaren-Mercedes (im Bild Lewis Hamilton) haben derzeit Sorgen mit der eigenen Performance

Insbesondere für Jenson Button, der ja seit Saisonbeginn auf einer Wolke des Erfolgs davon driftete, war Silverstone eine Stunde des Erwachens – so ganz im Alleingang wird der Brawn-Favorit vielleicht doch nicht Richtung Championship weiterrasen. Nur für Platz sechs reichte es dem Lokalmatador und unbestrittenen Helden der Zuschauer. Aber das wären keine echten Briten, hätten sie dem jungen Deutschen nicht artig Applaus gezollt.

Andere Deutsche, das BMW Sauber-Team oder die Stuttgarter Mercedes-Mannen bei McLaren, schauen da nach wie vor nachdenklich drein: Ihre Wagen kamen nicht über die Plätze 13, 15 und 16 hinaus. Ins Spitzengeschehen können beide Marken noch immer nicht wieder eingreifen – und wann das sein wird, das wissen die Renngötter. Zudem müssen sie sich derzeit mit noch ganz anderen Problemen befassen, und auch da sind Lösungen nur ansatzweise in Sicht: Die Spaltung des Formel 1-Sports, eine Serie von der FIA, eine zweite von der FOTA (den Rennteams), steht als Schreckgespenst an der Boxenmauer. Auch wenn die Vertreter der „abtrünnigen“ Werksteams und der Sporthoheit FIA Signale aussenden, dass eigentlich die eine Seite nicht ohne die andere kann.

Die Medien prognostizieren, dass „das Gezerre“ wohl „noch über Monate“ weitergehen“ wird. Doch schon beschwichtigt der umstrittene FIA-Boss Max Mosley: „Alles wird sich beruhigen und jeder wird antreten.“ Und einer aus dem anderen Lager, BMW Motorsport-Direktor Mario Theissen, lässt auch durchblicken, dass den Rebellen die Zeit davon läuft. Taktieren, Schweigen, wenn es Sinn macht, hie und da mal einen vielsagenden Satz fallen lassen – es ist in der Formel 1 wie im richtigen Leben – it´s all about communications.

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