Fiat 500 Cabrio: offene Fortsetzung der Erfolgsstory
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Jetzt erhält der sympathische 500er ein elektrisches Stoff-Faltdach und will Ganzjahres-Cabrio werden. Markteinführung ist am 5. September, aber Fans kommen auch früher an den offenen Spaßmacher.
Der Fiat 500 mit Blechdach kam im Oktober 2007 auf den deutschen Markt und war mit einem Schlag Sympathieträger und Verkaufsschlager. Die Begehrlichkeit nach der „Knutschkugel“ war so groß, dass bestimmte Versionen – wie zum Beispiel schwarz lackierte 500er mit Glasschiebedach – rasch Lieferzeiten von bis zu neun Monaten hatten. Dabei spielte und spielt der 500er gutes Geld in die Fiat-Kassen, denn viel Nachlass müssen die Händler nicht geben.
Zudem wird der rundliche 500er mit nahezu identischer Technik wie der Panda und zusammen mit dem Ford Ka im polnischen Fiat-Werk Tichy produziert. Das sichert hohe Volumen und günstige Produktion. Dabei ist der 500er im Schnitt rund 1.500 Euro teurer als der eckige Panda. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres kam etwa ein 500er auf drei verkaufte Panda. So ist der retrogeprägte Kleinwagen immer noch kein Massenmobil à la Golf, aber genau deshalb freut man sich ja auch so, wenn man einen 500er im Stadtbild entdeckt.
Auch Motorjournalisten sind nur Menschen und konnten sich dem Charme des 500ers nicht entziehen. Viele Kollegen wollten einen haben, für Frau oder Freundin, zu viele. So entschied Fiat fürs erste Jahr keinen Presserabatt einzuräumen. Danach gab’s maximal zehn Prozent, während andere Fiat-Modelle mit 15 Prozent Nachlass an Journalisten abgegeben werden.

Markteinführung ist am 5. September: Schon im Juli zeigen manche Fiat Händler ihren Kunden „Backstage“-Fahrzeuge.
Diese Politik wird man auch beim Fiat 500 Cabrio wiederholen, denn dem 500er hat’s nicht geschadet, von einer internationalen Jury wurde er zum Auto des Jahres 2008 gewählt. „Das schönste Fenster zum Himmel“ – unter diesem Motto präsentiert Fiat den 500C mit Faltdach. Wer den Wagen, der mit den gleichen Motoren wie die Limousine kommen wird, vor der Markteinführung am 5. September sehen will, muss einen großen Fiat-Händler aufsuchen. Dort sollen laut Fiat ab Juli sogenannte „Backstage“-Fahrzeuge in geschlossenen Hinterräumen zu besichtigen sein. Man darf gespannt sein, welche Händler ihren 500C auch anmelden und damit Probefahrten ermöglichen …
Eins steht schon jetzt fest, der Run auf die ersten 500er wird auch beim Faltdach-Cabrio wieder groß. Denn im Cabrio-Segment darf der Einstiegspreis von etwa 13.800 Euro als sehr vernünftig gelten. Für die Differenz von rund 2.800 Euro (der geschlossene Einstiegs-500er kostet 11.000 Euro) gibt es neben dem elektrischen Verdeck auch eine weichere Fahrwerksabstimmung. Kritiker mögen den Winzling nur für einen Mode-Artikel halten und anmerken, dass der Aufpreis für das Faltverdeck ganz schön deftig ausfällt, mag sein.
Aber selbst wenn Fiat noch mehr kassieren würde, der Wagen bleibt stets sympathischer als eine S-Klasse. Übrigens: Wer mehr als 13.800 Euro ausgeben kann und will, der sollte sich die auf 500 Exemplare limitierte Opening Edition für 17.100 Euro ansehen. Dafür gibt es mehr Ausstattung und auch noch eine Armbanduhr von NOOKA. Oder aber er wartet auf den Abarth 500C mit 135 PS, der ist von Fiat schon geplant und könnte Ende 2010 kommen.





Den Fiat 500 finde ich ebenfalls sehr sympathisch. Allerdings ist der Preis für das Cabriolet meiner Meinung nach leider völlig überteuert. Für 12000 Euro wäre ich mit dem Preis auf jeden Fall einverstanden gewesen. Immerhin handelt es sich hier um einen Kleinstwagen und nicht um eine Limousine. Das Design überzeugt mich allerdings dennoch mit dem liebevoll gestylten Design und ich bin vielleicht sogar verführt mir die geschlossene Variante einmal näher anzusehen.
Der Preis ist meines Erachtens auch völlig überzogen, schließlich bekommt man mittlerweile für soviel Geld Fahrzeuge ganz anderer Kategorien. Optisch, aber auch technisch überzeugt der Fiat 500 aber in meinen Augen schon, daher finde ich es äußerst schade, dass ein Kauf tatsächlich am Preis scheitert.