Toyota RAV4: kompaktes SUV, jetzt in schicker Schale
1. Juli 2010 – 09:37 | Kein Kommentar

Toyota hat den RAV4 dezent überarbeitet. Weiterhin gibt es das kompakte SUV wahlweise mit Front- und Allradantrieb ab 23.800 Euro. 
Früher wurden japanische Automobile als Kopien bereits bestehender Modelle noch mit Mitleid belächelt. Mit dem RAV4 …

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Herzklopfen und Adrenalin: Bernie Ecclestone lobt Hitlers Tatkraft

Geschrieben von Thomas Wüsten am 6. Juli 2009 – 17:40
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Kurz bevor die Formel 1 am kommenden Sonntag am Nürburgring startet, äußert sich Ecclestone in der „Times“ zu Demokratie, Diktatur und Hitler. Schwerer Fehltritt des 78-jährigen Formel-1-Zampanos oder kalkulierter Medien-Rummel als Ablenkungs-Manöver vom FIA-FOTA-Debakel sowie Max Mosleys Ja-Nein-Spielchen?

 „Ich vermute, es ist schrecklich, das zu sagen, aber – abgesehen von der Tatsache, dass Hitler mitgerissen und überredet wurde, Dinge zu tun, von denen ich nicht weiß, ob er sie tun wollte oder nicht – er konnte viele Menschen führen und war fähig, Dinge zu erledigen“, sagte Ecclestone laut „Times“. Die weiteren Zitate gehen durch alle Medien … Mehr davon soll hier den Lesern erspart werden.

unAUTOdox: Obwohl Bernie Ecclestone ein Vierteljahrhundert jünger ist als Jopie Heesters, redet er vergleichbaren Unsinn über Adolf  Hitler. Damit erweist er der Formel 1 keinen guten Dienst. Politiker sagen Treffen mit dem Formel-1-Boss ab und sicher werden bald Anwälte prüfen, ob die Äußerungen den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Dann könnte Ecclestone sogar die Einreise nach Deutschland zum Nürburgring-Spektakel verwehrt werden. Sicher werden auch einige „Wackelkandidaten“, die noch mit dem Kauf von Formel-1-Tickets geliebäugelt haben, nun am kommenden Sonntag dem Rennen fernbleiben. Oft wird vom Formel-1-Zirkus unter der Leitung von Ecclestone gesprochen, jetzt weiß man wieder warum.

Ein Kommentar »

  • advo.diabol sagt:

    Bislang mochte man von Bernie Ecclestone sagen, was man wollte. Eines aber nicht: dass er nicht stets genau wüßte, was er tut (oder sagt). Mit diesem Nibus hat er jetzt gebrochen. Während viele, die ihn kennen, noch rätseln, was er sich dabei gedacht hat, unter Verwendung des H-Wortes (allemal immer ein unverzeihlicher Fehler) u.a. die Demokratie als solche in Frage zu stellen, versucht er – ganz untypisch – Schadensbegrenzung durch Relativierung. Falsch interpretiert sei und habe es nicht so gemeint. Bernie missverstanden?
    Falsch interpretierbar geäußert? Wird er alt?

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