Mercedes SLS Supersportwagen
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So schafft man mediale Präsenz: Der neue Mercedes SLS Sportwagen wird zwar erst auf der IAA im September in Frankfurt präsentiert, etliche „exklusive“ Fahrberichte kursieren aber schon seit längerem im Netz.
Bei ersten „Mitfahrten“ oder „Abstimmungsfahrten“ konnten sich ein paar Journalisten ein erstes Bild vom Supersportwagen machen, wenn auch nur vom Beifahrersitz und von den erzählten Eindrücken der Fahrzeugingenieure.
Anfang Juli durfte eine exklusive Runde wie auto, motor und sport-Redakteur Jörn Thomas selbst das Steuer des Supersportwagens in die Hand nehmen, natürlich nur mit einem Prototypen und nur bei gemächlicher Geschwindigkeit, denn der SLS war noch nicht final abgestimmt. Drivers republic zeigt uns eine schnelle Runde auf der Nordschleife – soll heißen: Der SLS ist wirklich ein Sportwagen.
Damit künftig keiner den grünen Finger gegen Mercedes heben kann, wird es den SLS ab 2015 auch mit Elektroantrieb geben. Statt des V8 mit 650 Newtonmeter Drehmoment treiben dann vier E-Motoren die Räder einzeln an. Auch das ist natürlich berichtenswert, wie es unter anderem spiegel online zeigt.
In der Bild am Sonntag und auf bild.de wird jetzt die „weltexklusive“ erste Vollgasfahrt mit dem 571 PS starken Mercedes SLS beschrieben. Immer noch im abgeklebten Prototypen, dafür aber im finalen Setup.
War es das jetzt mit der Prototypenbeschreibung oder folgen jetzt noch Stadt-, Land-, Autobahn-Tests? Einkaufen bei Obi oder Ikea? Bestimmt alles nett zu lesen, nur sagt es über das Auto nicht mehr viel aus. Die technischen Daten sind jetzt längst bekannt und die äußere Erscheinung wird uns auch nicht mehr überraschen.
Wenn der Flügeltürer im September der Öffentlichkeit ohne Tarnkleid gezeigt wird, wird es aber bestimmt noch ein paar Neuheiten geben, über die berichtet werden muss. Wie zum Beispiel über den Preis – bisher kursiert eine ungenaue Zahl von 160.000 Euro.



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Was mich dann auch noch besonders ärgert, wenn im Media Kit dann auch noch so schlecht retuschierte Bilder sind (Bild Nummer 4, vor dem roten Sand)
Auffallend ist auch, wie der Realitätssinn mancher Journalisten flöten geht, etwa beim Bild-Reporter, für den die kurze Fahrt wie Sex gewesen sein soll.