Ssangyong Korando – Mehr Hoffnung im zweiten Versuch
31. Mai 2011 – 17:11 | Kein Kommentar

Die koreanische SUV-Marke Ssangyong kommt auf den europäischen Markt zurück.
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Hit it – die zehn besten Verfolgungsjagden im Film

Geschrieben von am 31. Juli 2009 – 17:24
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Verfolgungsjagden gehören zu Filmen wie die Monty Python zu England – sie sind einfach nicht daraus wegzudenken. Denn Film ist Dynamik, ist Bewegung. Und eine der ältesten, filmisch inszenierten Bewegungen ist eben die Verfolgungsjagd. Sie ist mit Edwin S. Porters The Great Train Robbery (1903) eine der ersten und beständigsten Bewegungssequenzen im Medium Film, die Dramatik erzeugt, und fehlt seitdem in keinem Actionfilm. Gerade die traumatischen Zustände, das eigentliche Seherlebnis, das meine Existenz in die Leinwand reißt, wird mit dem Mittel der Körper- und Objektbeschleunigung am wirkungsvollsten evoziert. Das nachstehende Mash-up soll schon mal auf den Geschmack bringen.


Für viele der Klassiker schlechthin: Bullitt mit Steve McQueen. Der besondere Ruhm des Films ist nicht unwesentlich der Verfolgungsjagd in San Francisco zwischen einem 68er Ford Mustang Fastback und einem Dodge Charger R/T zu verdanken, die als eine der spektakulärsten in die Filmgeschichte eingegangen ist.


It’s 106 Miles to Chicago, we got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it’s dark and we’re wearing sunglasses. Hit it!

Wann immer man einen Strafzettel bekommen oder unter anderen fahrenden Umständen mit dem langen Arm des Gesetzes in Konflikt geraten ist – die beiden coolsten Typen der Filmgeschichte helfen! Der größere Teil der Jagd hier.


Und jetzt ab in die Lüfte. The Fifth Element von Luc Besson ist mit einem Einspielergebnis von über 200 Millionen Dollar einer der erfolgreichsten europäischen Filme aller Zeiten. Und noch wundervoll plastisch im Design dazu. Wer will Bruce Willis nicht als Taxifahrer haben?


Jeder der sich an dessen Stelle von Samy Naceri à la Daniel Morales aus Taxi chauffieren lassen kann – so fern man sich eines festen Magens erfreut. Luc Besson ist auch wieder mit von der Partie, diesmal nicht als Regisseur, sondern als Drehbuchautor.


Höchstwahrscheinlich die visuell am eindruckvollsten arrangierte Verfolgungsjagd, die ich kenne: Ronin von John Frankenheimer. Der Film ist spannend, voller überraschender Wendungen und doppelbödiger Agentengeschichten. Aber vor allem ist er eins – schnell. Die Verfolgungsjagd zeichnet sich durch ihren außerordentlich hohen Grad an Realismus und authentische Stunts in den engen Gassen von Paris und Nizza aus. Ein wahrer Augenschmaus.


Pubertierender auf Motorrad gegen Zukunfts-Cyborg in Truck: der erste Film, der die 100-Millionen-Produktionsgrenze (und noch so manches mehr) sprengte und 520 Millionen einspielte. Ein absolutes Genre-Meisterwerk, dass im Wettbewerbsjahr so ziemlich alle Preise für Effekte abgeräumt hat, die zu holen waren. Und der andere Cyborg im Film? Der macht jetzt irgendwas mit Politik.


Wirkt stilistisch wie ein Mash-up und ist irgendwo zwischen Screwball-Comedy und gewaltverherrlichender Automobilwerbung zu verorten: The Transporter von Louis Leterrier und Corey Yuen. Als Produzent und Autor hat mal wieder Luc Besson mitgemischt. Das eigentlich Spannende ist hier, neben der unendlichen Coolness Jason Stathams im Kontrast zu seinen vier, nein drei, maskierten Fahrgästen, tatsächlich der Wagen: ein schwarzer, auf Handschaltung umgerüsteter 750i des Baujahres 1998.


Auch eine eher unAUTOdoxe Sonderanfertigung, die unseren maskierten Freund mit Latexfetisch über die Dächer der fingierten Metropole Gotham City befördert. Sportwagenpanzer gegen Streifenwagen – wer da wohl das Nachsehen hat?


Der erzählerisch wohl schlechteste Film eines der größten, lebenden Independentfilmästheten. Mit Death Proof, der zusammen mit Planet Terror als Grindhouse-Double-Feature angelegt war, hat Tarantino den ultimativen Chick-Talk-Flick (zu viele Anglizismen?) im 70er Jahre Exploitation-Gewand gedreht.


Und zum Schluss unserer kleinen Reise durch die Filmgeschichte der Verfolgungsjagden noch mal der nette Latexfetischist von nebenan. Diesmal spielen die Ordnungshüter eine untergeordnete Rolle und der Sportwagenpanzer aus Christopher Nolans erstem Batmanfilm zeigt seine im wahrsten Sinne des Wortes verborgenen Qualitäten.


Das waren so ziemlich meine mir liebsten Verfolgungsjagden.

Hier noch eine Empfehlung auf eine Dokumentation und für alle Filmfreunde einen sehr lesenswerten Beitrag über Kamerafahrten (besonderes Augenmerk auf Godard mit „Weekend“).

Wer kennt mehr?

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