Mercedes E-Klasse T-Modell
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Dass Prototypen auf Herz und Nieren geprüft werden, ist hinlänglich bekannt. Besonders Mercedes spult mit seinen Vorserienfahrzeugen auf Teststrecken tausende von Kilometern ab. Auch stehen besondere Hitze- und Kältetests in den Fahrtenbüchern.
Doch auch im ganz alltäglichen Straßenverkehr können die Ingenieure wertvolle Daten sammeln. Besonderst beliebt: der Stau-Extrem-Test. Stop-and-go-Verkehr über Stunden strapazieren Mensch und vor allem Maschine.
Beim noch verhüllten Mercedes E-Klasse T-Modell durfte ein Fahrer am vergangenen Freitag gleich 16 Kilometer auf der A3 bei Würzburg im Stau stehen. Da hat er sich sicherlich genauso gefreut wie alle anderen Autofahrer. Nichts ging mehr. Nicht nur, dass die dort dreispurige Autobahn auf eine Spur kastriert wurde, nein. Der erste Ferientag in Bayern sorgte außerdem für viel Verkehr auf dieser Hauptschlagader.
Vorteil für den Mercedes-Fahrer: Er hatte ausreichend Zeit, um viele Notizen zur auf der IAA präsentierten Oberklasse zu machen. Wir konnten dagegen nur Radio hören und ins Lenkrad beißen.
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