McQueen’s Machines – der „King of Cool“ gibt Gas
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Steve McQueen, der „King of Cool“, liebte zeitlebens nicht nur das Schauspielern, sondern auch das Rennfahren. Als Amateur bewegte er dabei seit den 1960er Jahren neben Autos auch Motorräder verdammt schnell.
1964 sitzt McQueen sogar für die US-Nationalmannschaft bei der Motorcross-Sechstagefahrt in Erfurt im Sattel. Erfahrung auf dem Motorrad kann er schon ein Jahr zuvor in dem Film Gesprengte Ketten als Bunkerkönig Captain Virgil Hilts sammeln, in dem er mit einer Triumph aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager flieht. Die Stunts und den berühmten Sprung über den Zaun fährt allerdings sein Kumpel Bud Ekins.
Als Lieutenant Frank Bullitt jagt McQueen 1968 in einem Ford Mustang GT 390 Fastback einem Dodge Charger R/T knapp zehn Minuten durch San Francisco hinterher (siehe Video unten). Es ist und bleibt schlichtweg eine der spektakulärsten Auto-Verfolgungsszenen der Filmgeschichte. Kein Gequatsche, dafür viel Motorsound. Allerdings sollte man die verlorenen Radkappen nicht mitzählen, es sind nämlich deutlich mehr, als beide Autos haben.
1970 startet der Schauspieler beim 12-Stunden-Rennen auf dem Sebring-Internationals-Raceway in Florida und wird prompt Zweiter. Die Idee zu einem richtigen Rennfahrerfilm liegt also nahe. Im gleichen Jahr starten die ersten Drehaufnahmen zu dem 1971 erscheinenden Film Les Mans. Die Story des Streifens ist zwar schwach und nebensächlich, die Fahraufnahmen der Porsche 908, 917 und Ferrari 512S dafür gigantisch. McQueen als Michael Delaney lässt es jedenfalls ordentlich krachen.

Alle Filmfahrzeuge sowie etliche Privatwagen des Schauspielers sind in McQueen's Machines illustriert.
In dem Buch McQueen’s Machines – The Cars and Bikes of a Hollywood Icon sind alle drin: alle Filmfahrzeuge und viele privaten Autos des Autofans sowie die Entstehungsgeschichten der bekanntesten seiner Filme.
Unter anderem: Jaguar XK-SS, Porsche Speedster, Ferrari Lusso, Mini, Porsche 911S, Shelby Cobra, Cadillac Series 62. Neben den hochwertigen Fotoaufnahmen gibt es viele Infos und nette Anekdoten über McQueen, die Filme und seine Sportwagen, Transporter und Motorräder. Sohn Chad McQueen fährt einige der Original-Autos und erinnert sich an seinen Vater. Absolut lesenswert, auch für Nicht-McQueen-Fans.


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