Toyota RAV4: kompaktes SUV, jetzt in schicker Schale
1. Juli 2010 – 09:37 | Kein Kommentar

Toyota hat den RAV4 dezent überarbeitet. Weiterhin gibt es das kompakte SUV wahlweise mit Front- und Allradantrieb ab 23.800 Euro. 
Früher wurden japanische Automobile als Kopien bereits bestehender Modelle noch mit Mitleid belächelt. Mit dem RAV4 …

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Elektroautos sind ein alter Hut – der Nissan Tama ist über 60 Jahre alt

Geschrieben von H. H. am 14. September 2009 – 11:29
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… ja, ja, der Lohner-Porsche mit seinen Radnabenmotoren ist sogar schon über 100 Jahre alt. Doch damals wie heute mangelt es an ausreichender Reichweite.

Der derzeitige Elektroauto-Hype treibt schon seltsame Blüten. Audi und Mercedes stellen mit dem Elektro-R8 und dem SLS-Elektro nächste Woche zwei Studien auf die größte Automobil-Ausstellung der Welt (IAA 17.9. bis 27.9.2009 in Frankfurt). Beides sind Konzeptfahrzeuge, noch meilenweit vom Serieneinsatz entfernt, doch sie machen die Messebesucher glauben, der Elektroantrieb stünde kurz vor der Marktreife. Gleichzeitig schmücken sie ihre Erbauer mit Begriffen wie zukunftsorientiert, innovativ und umweltschonend.

Nissan Tama Electric von 1947: Mit Blei-Säure-Batterien bis zu 35 km/h schnell bei einer Reichweite von 65 Kilometern

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Doch die Realität sieht anders aus: Selbst Mitsubishi, die mit dem  i-MiEV im nächsten Jahr das erste Serien-E-Auto in Deutschland anbieten wollen, dämpft zu große Erwartungen. Reichweite und Ladezeiten seien die wichtigsten Faktoren, sagt ein Mitsubishi-Techniker. Er erklärt, dass es noch an den geeigneten Batterien als Energiespeicher mangele, und schätzt, dass erst durch Akkus mit zehnmal höherer Energiedichte Reichweite, Ladezeiten und Fahrleistungen die durchschnittlichen Kundenerwartungen erfüllen könnten.

Die Reihe der Missverständnisse geht noch weiter, da schreiben Journalisten unbedarft Sätze wie diesen: „Der Elektroantrieb scheint für eine emissionsfreie automobile Zukunft unerlässlich.“ Als ob Elektroantrieb automatisch Emissionsfreiheit mit sich brächte, ganz nach dem Motto: „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.“ Tja, alle wollen Öko-Strom, am liebsten aber keinen Aufpreis dafür zahlen, und wenn ein lärmendes Windrad in der Nachbarschaft steht, dann beschweren sie sich über die „akustische Umweltverschmutzung“.

 

Die Energiegewinnung des Öko-Auto-Stroms ist also ein ebenso schwieriges Thema. Doch Haupt-Knackpunkt bleibt die Batterie-Technik und -Leistung. Ein erfahrener VW-Techniker fasst die Probleme schlicht zusammen: zu schwer, zu teuer und zu temperaturempfindlich, denn eine Batterie im Auto muss ja bei plus 40 Grad ebenso arbeiten wie bei minus 20 Grad. Andere Kritiker fragen nach fundierten Studien über die Langzeit-Haltbarkeit von Batterien im Auto, befriedigende Antworten erhalten sie bislang nicht.

Nissan LEAF: Der fünfsitzige Elektrowagen soll Ende 2010 in Japan auf den Markt kommen, versprochene Reichweite 160 km

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Fest steht eines: Neben dem Elektroauto-Hype – dem bei großzügiger Betrachtung auch noch die neuesten Fuel-Cell- und Wasserstoff-Kooperationen zuzurechnen sind – investieren alle Hersteller in erheblichem Maße in die Weiterentwicklung des herkömmlichen Verbrennungsmotors, und das ist auch gut so. Denn bis 2015 oder 2025 wollen sie ja alle noch ein paar Autos verkaufen und das gelingt nur, wenn die Produkte wettbewerbsfähig sind.

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  • Michael sagt:

    Wegen “zu schwer, zu teuer und zu temperaturempfindlich”: Die Gewichtsfrage dürften die Konzerne schon in den Griff kriegen, immerhin ist ein Elektromotor leichter als ein Verbrennungsmotor. Außerdem werden die Batterien auch immer leistungsstärker und wiegen dabei immer weniger.

    Der Preis bleibt natürlich ein Knackpunkt, aber auch der wird fallen. Der Leaf soll zB. in den USA zwischen 25.000 und 33.000 Dollar kosten, wobei aber noch nicht klar ist, ob da die Batterie schon dabei ist oder extra geleast werden muss. Die i-MiEV soll mit Batterie knappe 50.000 US-Dollar kosten…

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