Mazda CX-7: Exquisiter Crossover im Sportler-Dress
2. November 2011 – 09:43 | Kein Kommentar

Auf unseren Straßen gilt der Mazda CX-7 eher als Exot. Dabei ist das edle SUV eine preisgünstige Alternative zu Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLK.
Richtig schnittig steht er da, der Mazda CX-7. Mit seiner …

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Mammut-Show oder Konferenz für die Presse?

Geschrieben von am 16. September 2009 – 10:32
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Bei Daimler wackeln Artisten wie im Zirkus und Fähnchen wehen im künstlichen Wind. Bei Lambo sind die Modells schöner als die Autos und bei Audi interviewt der Chef seinen Entwicklungs-Vorstand, na denn.

Pressekonferenzen sind ja schon lange nicht mehr, was ihr Name nach wie vor suggeriert. Verstand man darunter früher im Wortsinn eine Veranstaltung,  bei der jemand ein Statement abgab und dann Fragen beantwortete, sind das heute immer bombastischere Präsentationen. Jedenfalls in der Autobranche. So jüngst wieder auf der IAA in Frankfurt.

Tech-Talk vor einer E-Auto-Studie für die ferne Zukunft: Audi-Chef Rupert Stadler (r.) interviewt seinen Entwicklungs-Vorstand Michael Dick

Tech-Talk vor einer E-Auto-Studie für die ferne Zukunft: Audi-Chef Rupert Stadler (r.) interviewt seinen Entwicklungs-Vorstand Michael Dick.

Da versammeln sich Massen (MASSEN, sage ich) vor einer Bühne, nicht wirklich Neues erwarten könnend. Denn die Novitäten sind längst mediengerecht in Wort, Bild und Video vorab an die Berichterstatter gegangen, was in Zeiten des Internets wirklich kein Problem mehr ist. Dann rollt eine prima einstudierte Show mit Fahrzeugen und Vorstandsreden ab. Zu sehen ist die Show auf riesigen Bildschirmen, kaum dass man mal einen zufälligen Blick auf den Redner live erhascht. Tusch. Ende. Nächster  Termin.

So weit, so gut. Wir sind inzwischen abgehärtet. Der nächste Termin ist fast pünktlich. Ein Pressesprecher begrüßt – nicht etwa zuerst seine Klientel, die Journalisten. Nein, zuerst sind die Honoratioren aus Amt und Unternehmen dran. Von denen sind viele da. Entsprechend lang die Willkommensheißung. Dann ein Vortrag. Zu sehen sind wieder nur Hinterköpfe. Auf der Bildfläche das Gesicht des Referenten mit der Mimik eines Schülers, der ein Gedicht rezitieren muss und genau weiß, dass er die letzte Strophe nicht kann. Tusch. Ende. Nächster Termin. Dessen Beginn zieht sich hin – geschlagene 15 Minuten. Die Heerschar der Journalisten, auch nicht gerade mit satten Zeitpolstern gesegnet, steht sich die sowieso schon strapazierten Beine in den Bauch. Warten, warum? Die Honoratioren hatten es nicht so genau mit der Pünktlichkeit, die doch sprichwörtlich die Höflichkeit der Könige ist.

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Dann auch hier ein Pressesprecher, vorab sich für die – ausdrücklich – kleine Verspätung entschuldigend. Auftritt Chef des Hauses, stellenweise mit einer völlig neuen Form der Pressekonferenz. In einer kleinen Talkshow moderiert er seinen Vorstandskollegen und Entwicklungschef, der aufs Stichwort von seiner neuesten – natürlich elektrisch betriebenen – Kreation schwärmen darf. Bleibt abzuwarten, wann die Großkopfeten dazu übergehen, sich selbst zu interviewen.

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