Toyota RAV4: kompaktes SUV, jetzt in schicker Schale
1. Juli 2010 – 09:37 | Kein Kommentar

Toyota hat den RAV4 dezent überarbeitet. Weiterhin gibt es das kompakte SUV wahlweise mit Front- und Allradantrieb ab 23.800 Euro. 
Früher wurden japanische Automobile als Kopien bereits bestehender Modelle noch mit Mitleid belächelt. Mit dem RAV4 …

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Nun verlässt auch Toyota nach Honda und BMW die Formel 1

Geschrieben von H. H. am 4. November 2009 – 12:17
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Jetzt steht es fest: Mit Toyota steigt das dritte Werksteam innerhalb eines Jahres aus der Königsklasse des Motorsports aus. Chance für das Sauber-F1-Team?

Als unsicherer Kantonist für die Saison 2010 wurde das Formel-1-Team Toyota schon seit geraumer Zeit gehandelt. Aber dann schlug die Meldung vom Rückzug der glücklosen Truppe aus Köln-Marsdorf am Mittwochvormittag doch wie eine Bombe ein. Kurz zuvor noch hatte Toyota wie die anderen Rennställe das neue Concorde-Agreement, also eine Art Rahmenvertrag für die nähere Zukunft des Formel-1-Zirkus, unterschrieben. Damit schien die weitere Teilnahme des weltgrößten Automobil-Herstellers zunächst auf überschaubare Zeit gesichert.

Gemutmaßt wurde schon nach den Ausstiegen von Honda zum Ende der letztjährigen Saison und von BMW nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi am vergangenen Wochenende, dass auch Toyota das Handtuch werfen würde.

Toyota nimmt die letzte Ausfahrt 2009 zum Formel-1-Ausstieg: Misserfolg und dramatisch hohe Kosten sind die Gründe

Toyota nimmt die letzte Ausfahrt 2009 zum Formel-1-Ausstieg: Misserfolg und dramatisch hohe Kosten sind die Gründe.

BMW begründete den Ausstieg etwas sperrig mit einer Neuausrichtung des Konzerns „auf Nachhaltigkeit“, während in der öffentlichen Meinung die ungünstige Entwicklung der Rennresultate zu Beginn der 2009er Saison als wahrer Grund gesehen wurde. Bei Toyota dürfte das unbefriedigende Abschneiden ebenfalls mit ausschlaggebend für den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Rückzug sein. Auch wenn – nachvollziehbar – offiziell „Kostengründe“ als Motivation angegeben werden. Aber die sportliche Bilanz liest sich nun wirklich nicht berauschend: Während BMW zumindest zeitweise konkurrenzfähig um Siege und den WM-Titel kämpfte und wenigstens einen Sieg einfuhr, kam kein einziger Toyota-Fahrer in acht Jahren auf die oberste Stufe des Siegerpodests.

Möglicherweise wird jetzt aus dem Rückzug des einen der Einzug eines anderen Teams: Peter Sauber versucht der Mannschaft, die nach dem BMW Ausstieg übrig blieb, unter neuer finanzieller Ägide und wahrscheinlich mit Ferrari-Motoren, einen Startplatz für die kommende Saison zu erhalten. Das ist bislang nicht sicher. Jetzt, da das japanische Werksteam ausfällt, dürften Saubers Chancen gewaltig steigen.

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