Toyota RAV4: kompaktes SUV, jetzt in schicker Schale
1. Juli 2010 – 09:37 | Kein Kommentar

Toyota hat den RAV4 dezent überarbeitet. Weiterhin gibt es das kompakte SUV wahlweise mit Front- und Allradantrieb ab 23.800 Euro. 
Früher wurden japanische Automobile als Kopien bereits bestehender Modelle noch mit Mitleid belächelt. Mit dem RAV4 …

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Zwei Ferrari-Weltmeister auf Abwegen

Geschrieben von H. H. am 19. November 2009 – 10:59
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Der eine fährt im Untergrund, der andere auf der Rallyepiste. Was John Surtees und Kimi Räikkönen miteinander gemein haben.

John Surtees (75), Rennfahrer-Legende, einziger Fahrer der Geschichte, der Weltmeister auf zwei und vier Rädern wurde (Letzteres 1964 auf Ferrari) und später Besitzer eines eigenen Formel-1-Rennstalls, macht Schlagzeilen auf ungewohntem Terrain. Noch im Juli war sein Name durch den tragischen Unfalltod seines Sohnes Henry bei einem Formel-2-Rennen in die Medien geraten. Nun machte er selbst mit einer spektakulären Aktion auf sich aufmerksam: Mit dem Prototyp des englischen Elektro-Sportwagens Ginetta G50 EV fuhr er am Dienstag als Erster mit einem Auto „per Achse“ durch den 50 Kilometer langen Tunnel zwischen der britischen Insel und dem europäischen Festland.

Sir John Surtees (links) nach der Durchfahrung des Eurotunnels zwischen England und Frankreich mit dem Elektrosportwagen Ginetta.

Sir John Surtees (links) nach der Durchfahrung des Eurotunnels zwischen England und Frankreich mit dem Elektro-Sportwagen Ginetta

Dienen sollte die Aktion in erster Linie der Akzeptanz des Kanaltunnels und der Promotion des neuen Autos. Um die eigene Popularität muss sich Surtees nicht kümmern. Zum einen, weil „Sir John“ auch heute noch hohes Ansehen in England genießt. Und zum anderen, weil er schon immer als ausgesprochen bescheiden galt. Was ihn allerdings gewurmt haben dürfte: Er musste sich während der Kanalunterquerung an das Sicherheits-Limit von 50 km/h halten. Und das mit einem Auto, das nach gut und gern 300 PS aussieht.

Ganz anderen Herausforderungen sieht sich der zweite Weltmeister unserer Geschichte gegenüber – wie Surtees nicht auf seinem angestammten Areal: Kimi Räikkönen (30), finnischer Formel-1-Weltmeister von 2007 (auf Ferrari), ist aus dem diesjährigen Grand-Prix-Fahrer-Karussell ausgestiegen.

Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen blickt auf eine durchwachsene Formel 1-Saison zurück. Neue Lust beim Rallyefahren?

Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen blickt auf eine durchwachsene Formel-1-Saison zurück. Neue Lust beim Rallyefahren?

Nach einer insgesamt ebenso lust-  wie erfolglosen Saison nimmt der „Iceman“ eine Auszeit vom glamourösen Topmotorsport und wird in der kommenden Saison das tun, wonach ihm offenbar schon länger zumute ist. Nach vielversprechenden Versuchen in der Vergangenheit wird er sich auf der Rallyepiste betätigen. Wo und wie genau, das weiß er selbst wohl im Moment noch nicht so genau. Aber wenn ihm dort der Spaß am Driften wieder kommt, ist eine Rückkehr ins Formel-1-Geschäft nicht ausgeschlossen. Wie sagt sein Manager: „Eine Auszeit ist für Kimi kein Problem. Aber die Formel 1 wird ihn vermissen.“ Wir werden sehen.

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