Treppensteigen soll wieder Spaß machen
Ein Kommentar
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Volkswagen ist das Wohlbefinden der Menschen in Schweden offensichtlich sehr wichtig.
Was sonst wohl könnte der Auslöser dafür sein, dass der deutsche Autohersteller an der U-Bahn-Station Odenplan in Stockholm die Benutzer der Untergrundbahn zum Treppensteigen animieren will? Damit die Menschen die Rolltreppe buchstäblich rechts liegen lassen, hat sich Volkswagen etwas Besonderes einfallen lassen: In mühevoller Kleinarbeit haben Techniker die U-Bahn-Treppe kurzerhand in eine Klaviatur verwandelt.
Was optisch schon sehr ansprechend wirkt, soll aber beim Aussehen noch lange nicht sein Ende finden. Nein, was wie eine Klaviertastatur aussieht, muss natürlich auch wie eine klingen. Also wurden die einzelnen Stufen auch noch verkabelt und dem „Original“ entsprechend gestimmt. Da muss erst einmal jemand drauf kommen … Aber siehe da, es funktioniert! Nach der Fertigstellung der Klaviertreppe nutzen nur noch eine Handvoll Menschen die Rolltreppe. Der Rest versucht sich als Komponist auf dem Treppenklavier und hat sichtlich Spaß dabei. Und was sagt uns das? Volkswagen formuliert das so: Spaß kann das Verhalten offenkundig zum Besseren wenden. Wohl wahr!
Diese Initiative nennt VW selbst die Spaß-Theorie. Die Klaviertreppe ist dabei nur eine von bislang drei Theorien. Ideen muss man haben, um Menschen begeistern zu können. Das hat Volkswagen damit definitiv bewiesen. Und mal unter uns: Ein bisschen Werbung wollte der Konzern wahrscheinlich für sich wohl auch machen.



Sehr geile Idee! A propos Werbung – das ist ganz klar ein Viral und gearbeitet wird mit Methoden des Urban Hacking (einfach mal bei Google eingeben
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