Toyota RAV4: kompaktes SUV, jetzt in schicker Schale
1. Juli 2010 – 09:37 | Kein Kommentar

Toyota hat den RAV4 dezent überarbeitet. Weiterhin gibt es das kompakte SUV wahlweise mit Front- und Allradantrieb ab 23.800 Euro. 
Früher wurden japanische Automobile als Kopien bereits bestehender Modelle noch mit Mitleid belächelt. Mit dem RAV4 …

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„The next big Audi – A1“: Salami-Taktik und Hauptsache Premium

Geschrieben von H. H. am 19. Januar 2010 – 09:59
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Wer seine Infos gut portioniert und seinen neuen Kleinwagen als Premium-Produkt positioniert, der liefert guten Stoff für leichtgläubige Medien.

Audi A1: „Die Schulterlinie, auch Tornadolinie genannt, umschließt den A1 wie eine Spange“, meint Audi
Audi A1: „Die Schulterlinie, auch Tornadolinie genannt, umschließt den A1 wie eine Spange“, meint Audi.

Das gibt’s doch nicht! Gibt’s doch! „Audi A1: Erstes Premium-Auto im Kleinwagensegment“, titelt da manches Auto-Portal im Web. Da übernehmen Kollegen ungeprüft und unwidersprochen das Pressemitteilungs- und Marketing-BlaBla und gehen so den Ingolstädtern auf den PR-Leim. Was ist an einer VW-Polo-Plattform mit flotter Audi-Karosserie Premium? Ist nicht auch der erfolgreiche MINI aus dem Hause BMW Premium? Kann man auch einen Alfa MiTo – der auf der Plattform des Fiat Punto aufbaut – als Premium bezeichnen? Wie definiert man eigentlich Premium? Und wie definiert Audi Premium?

Einer der großen Automobilmanager und Car-Guys in Deutschland hat einmal gesagt, Premium sei der Mehrpreis, den Kunden bereit, sind dafür zu zahlen, dass ein identisches Auto mehr Image und einen klangvolleren Markennamen bietet. Alles klar? Alfa Romeo ist Premium, Fiat ist Masse. VW ist Masse, Audi ist Premium. Damit Kunden einen möglichst großen Aufpreis für Premium zahlen, will eine Premium-Marke jedoch immer gepflegt, edel dargestellt und hoch positioniert werden. Das kostet Geld, sicherlich einen Teil des Mehrpreises, aber eben nicht den ganzen. Es bleibt gut was hängen bei Premium-Autos, sonst würden sie nicht gebaut werden. Zusatz-Effekt: Kunden von Premium-Autos wünschen sich ihr Auto möglichst individuell, deshalb haben sie immer noch ein paar Euro übrig für teure Extras. BMW freut sich ja nicht ohne Grund, dass MINI Käufer im Schnitt 20 bis 25 Prozent des Neupreises zusätzlich in Sonderausstattungen investieren. Gleichzeitig geht beim MINI der Trend zu stärkeren Motorisierungen, auf jeden Fall mehr als bei einem VW Polo.

 

 


 

Natürlich muss schon die Präsentation und Markteinführung eines neuen Premium-Modells ein echter Knaller werden. So hat Audi kürzlich den neuen A8 in Miami vor rund 800 extra eingeflogenen Gästen auf einer Kunstmesse präsentiert, was an sich kein Kunststück ist, wenn man nur genug Geld um sich wirft. Dumm nur, dass etliche Journalisten eher kritisch berichteten, nicht nur über den A8, der schwerer ist als sein Vorgänger, sondern auch über die aufwändige Veranstaltung mit hohem Promi-Faktor.

 

Der neue Audi A1 wird seine Weltpremiere auf dem Genfer Auto-Salon Anfang März erleben. Dort lässt sich gewiss auch eine ordentliche Party inszenieren.

Audi A1 Projekt quattro: Studie von 2007, doch ausgerechnet den A1 wird es nicht als Quattro geben, weil der Polo nur über Frontantrieb verfügt

Audi A1 Projekt quattro: Studie von 2007, doch ausgerechnet den A1 wird es nicht als quattro geben, weil der Polo nur über Frontantrieb verfügt.

Und die Wartezeit verkürzt uns Audi mit Kommunikations-Splittern in Salami-Taktik. In der Pressemitteilung vom 18.01.2010 heißt es zum Beispiel: „Audi A1: Das Design ist rundum gelungen“, na wie ungewöhnlich, dass Audi das schreibt. Bis zum Genfer Salon sind noch knapp 20 weitere Überraschungs-Themen geplant, hier einige Beispiele: „Design: Alleinstellungsmerkmal Luftausströmer“, „Produkt/Technik: Vorsprung durch Technik“ oder „Pressemappe: A1 online Premiere“. Letztere ist schon für Kalenderwoche 6 terminiert, ausgerechnet die Woche, in der BMW die ersten Fotos des neuen MINI Crossover Countryman veröffentlicht. Na ja, das ist Wettbewerb, und vielleicht sind die Audianer ja doch nicht so sicher, dass ihr A1 das erste Premium-Auto im Kleinwagensegment ist.

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  • Billigflüge sagt:

    Mir gefällt der “Floh” wirklich sehr gut. In Diversen Magazinen konnte man ja auch
    schon den ein oder anderen Blick drauf- und reinwerfen. Auditypisch (für mich) wieder eine
    perfekte Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz. Allerdings, glaube ich nicht, das ein angeblich
    “nur” 16 000 € teures Basismodell mit der Optik der hier gezeigten Version mithalten kann.
    Da wirds wohl weniger Lüftungsgitter geben, mehr schwarzes Plastik und Radkappen. Deswegen
    glaube ich auch nicht ganz an die angestrebte Zielgruppe von “jungen Leuten”. Welcher junge Mensch
    zwischen 18 und 25 hat denn heute noch das Geld, sich für 20 000 ein Neuwagen vor die Tür zu stellen?

    Interessant wäre auch, wenn es dann mal einen S1 gibt. Eventuell ja mit Quattro und dem 1,4 TSI auf 200PS
    aufgebohrt. Das wäre wirklich mal ein Stadtflitzer =)

    Gruß
    Peter Heier

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