Porsche Hybrid: 911er Rennversion „mit Brummkreisel“
Ein Kommentar
3.436 views
Erst seit Februar 2009 hat Porsche mit dem Cayenne D einen Diesel im Programm. Damit wurde das Unmögliche wahr und jetzt kommen auch noch zwei Hybrid-Porsche.

Mitte Mai soll dieser Elfer beim 24-Stunden-Rennen starten: Porsche glaubt an die Schwungrad-Hybridtechnik beim sportlichen Einsatz.
Das Umdenken und die Öffnung für einen Dieselmotor im Programm hat lange gedauert, sehr lange. Doch als Vorreiter macht der Cayenne Diesel seine Sache sehr gut. Auch die neue Cayenne Generation, die ab 8. Mai in den Verkauf geht, wird wieder mit dem 240 PS starken 3.0 TDI von Audi zu haben sein. Ganz neu und ebenfalls zum Marktstart im Angebot ist dann der Cayenne Hybrid. Bei ihm arbeitet ein 3,0-Liter-Kompressor-V6 (ebenfalls von Audi, aus dem S4) mit 333 PS zusammen mit einem 46 PS starken E-Motor. Mit einem Verbrauch von 8,2 l/100 km soll dieser Hybrid-Benziner helfen, den Flottenverbrauch zu senken. Zudem will Porsche mit der zusammen mit Konzern-Mutter VW entwickelten Hybrid-Technik einen Kompetenz-Beweis ablegen. Die Image-Politur ist dringend nötig, denn niemand garantiert, dass nicht schon morgen kraftstrotzende SUVs und Sportwagen mit herkömmlichen Motoren als veraltet und hemmungslos klimafeindlich gelten.
Also geht jetzt bei Porsche alles sehr schnell, nicht nur die organisatorische Eingliederung in den Wolfsburger Konzern. Das schnellste und jüngste Beispiel ist der Porsche 911 GT3 R Hybrid, der auf dem Genfer Salon Premiere feiern wird. Mit ihm will Porsche Mitte Mai beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start gehen. Dieser Hybrid-Renner ist eine echte Porsche-Entwicklung und verzichtet auf schwere Batterien, wie sie andere Hybride spazieren fahren. Als Energiespeicher rotiert ein Schwungrad mit bis zu 40.000/min („Brummkreisel“) und stellt so bei Bedarf die beim Bremsen gewonnene Leistung wieder zur Verfügung. Das reicht, um zwei E-Motoren an der Vorderachse für sechs bis acht Sekunden zusammen 163 PS leisten zu lassen. Auf der Rennstrecke kann diese Leistung zum Beispiel fürs Überholen genutzt werden. Bei geänderter Steuerelektronik trägt die Leistung auch zur Verbrauchsoptimierung bei. Das könnte die Zahl der Tankstopps reduzieren, was bei Langstreckenrennen ein besonderes Gewicht hat.
unAUTOdox: „auto, motor und sport“ erklärt griffig, was der Hybrid-Renn-Elfer soll: „Der GT3 R soll zeigen, dass Hybrid sexy ist.“ Es geht darum, die trockene Hybrid-Technik zu emotionalisieren. „Wenn Hybrid nur nach Spritsparen und Umweltschutz klingt, dann haben speziell die deutschen Premium-Hersteller bald ein Problem“, erklärt ein Marketing-Leiter hinter vorgehaltener Hand.

Porsche 911 GT3 R Hybrid: Die Hybridtechnik bringt 130 Kilo Mehrgewicht und 163 PS – der „Brummkreisel“ nimmt den Platz des Beifahrers ein.
Auch Mercedes, Audi und BMW schlagen mit ihren Hybrid-Studien längst die sportliche Richtung ein. Doch ein Porsche Hochleistungs-Sportwagen mit Hybrid, der übertrifft sie eben im Image alle. Und er beweist, dass auch deutsche Hersteller bei der Hybrid-Technik ganz schnell ganz vorne sein können. So gesehen wird der GT3 R Hybrid beim 24-Stunden-Rennen nicht primär gegen Wettbewerber fahren, sondern vor allem für deutsche Ingenieurs-Leistung.



Man darf gespannt sein !
Auch wird der Hybridantrieb bei RUF einiges an Neuigkeiten mit sich bringen.
Acu hwir werden auf der nächsten tuning Messe vertreten sein udn allen Interessenten ein nettes Umbaupaket bereit stellen.
Mehr unter ...
Hier finden Sie Tuning Tips und porsche 911 teile