Neuer Hochdach-Kombi Fiat Doblo – der größte unter den Schnarchnasen?
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Kangoo, Berlingo und Co. sind bei Familien beliebt wie kaum eine andere Auto-Gattung. Nun kommt der neue Fiat Doblo und macht auf großen Max – gemeint ist maximales Raumangebot.

Fiat Doblo: Der Neue ist deutlich größer und wendet sich an Familien, die ein Auto brauchen und manchmal nicht wollen. Nicht alle Fahrer sind Schnarchnasen.
Hochdach-Kombis sind nicht nur beliebt. Viele routinierte Vielfahrer prägen sogar den Ausspruch: „Kangoo-Fahrer können nicht autofahren.“ Damit meinen sie natürlich auch Berlingo- und Doblo-Fahrer. Der Hintergrund des Vorurteils ist mitunter im Verkehrsgeschehen gut zu erkennen: Leuten, die so einen Wagen fahren, denen liegt nicht viel am Autofahren und sie fahren oft nur kurze Strecken im Stadtverkehr. Also wird ihr Fahrstil geprägt von wenig Routine, sehr viel Vorsicht und manchmal auch von einer gewissen Unbeholfenheit. Böse Buben urteilen: „Das sind alles Schnarchnasen.“
Und jetzt kommt auch noch der neue Doblo – der ab 27. Februar im Handel steht. In der Länge (4.390 mm), in der Höhe (1.845 mm) und in der Breite (1.832 mm) ist der Neue kräftig gewachsen, das kommt nicht nur dem Ladevolumen (790 bis 3.200 l) zugute. Dank des großen Raumangebots machen die zusätzlichen Sitze in der dritten Reihe Sinn und lassen den Doblo – gegen 1.000 Euro Mehrpreis –zum Siebensitzer werden. ESP und sechs Airbags gehören zur Serienausstattung ebenso wie eine Start-Stopp-Automatik.
Neben dem 1,4-Liter-Benziner mit 95 PS gibt es gleich drei Dieselversionen mit einem Leistungsspektrum von 90 bis 135 PS zur Auswahl.
Der neue Doblo kostet ab 15.450 Euro. Dafür erwartet den Käufer ein neues Auto, das in seiner Klasse besonders wegen seiner Größe Maßstäbe setzt. Ebenso wie der parallel angebotene Kleintransporter Doblo Cargo, dessen Preise bei 12.700 Euro (ohne MWSt.) beginnen.

Der neue Doblo innen: Gegen Aufpreis gibt es sogar sieben Sitze und das bei einem Auto von weit unter 20.000 Euro, Respekt!
Für Mai kündigt Fiat eine nochmals erhöhte Kombiversion an, speziell für die Behinderten-Beförderung. Etwa ab Oktober wird es den Doblo dann auch mit Automatikgetriebe geben. Damit können Schnarchnasen dann noch komfortabler schleichen. Viele von ihnen werden sich um ihr Image sowieso nicht grämen. Immerhin fahren sie ein Auto, das in der Relation Kosten, Nutzen und Raumangebot allenfalls von Linienbussen zu schlagen ist. Und die fahren ja bekanntlich meist auch gemächlich und kommod.


