Genfer Salon 2. – Porsche macht einen Hybrid zum Supersportler
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Überraschungs-Premiere auf dem VW-Konzern-Abend in Genf. Porsche-Vorstandschef Michael Macht fährt den 918 Spyder persönlich auf die Bühne. Damit alles klappt, macht Walter Röhrl den Co-Piloten.

Michael Macht darf Porsche lenken: Im 918 Spyder rollt der Chef auf die Bühne einer VW-Veranstaltung, Walter Röhrl auf dem Beifahrersitz.
Der Messestand von Porsche in Genf steht im Zeichen der Weltpremieren des neuen Porsche Cayenne und des neuen Porsche 911 Turbo S. Die eigentliche Überraschung aber ist die Konzeptstudie Porsche 918 Spyder, die bereits am Montagabend präsentiert wurde. Mit dem Mittelmotor-Zweisitzer wollen die Stuttgarter belegen, dass sich „Fahrleistungen eines Supersportwagens mit dem Schadstoffausstoß eines Kleinwagens“ verbinden lassen. Porsche kombiniert einen über 500 PS starken V8 mit drei insgesamt 160 kW (218 PS) starken Elektromotoren. Das Plug-in-Hybrid-Konzept der Studie soll einen Verbrauch von 3,0 l/100 km und einen CO2-Wert von 70 g/km ermöglichen.

Porsche 918 Spydeair: eine Super-Sportwagen-Studie, die aus manchen Blickwinkeln wirkt wie ein großer Lotus Elise.
Bei der Präsentation auf dem VW-Konzern-Abend musste Walter Röhrl vom Beifahrersitz aus dem Porsche-Chef anzeigen, wie man mit dem unübersichtlichen Flachmann auf die Bühne fährt. Später verkündete Michael Macht dann selbstbewusst, bei Porsche sei bislang jede Studie auch in Serie gebaut worden. Ob das auch für die teure, aufwendige Hybrid-Rakete gilt, muss sich allerdings noch beweisen. Als Nächstes stehen eher Pressetermine auf dem Programm, bei denen Röhrl den Mittelmotor-Stromer in weniger als 7.30 Minuten um die Nordschleife fahren darf. Motto: Porsche Renn- und neue Hybrid-Kompetenz schonen die Umwelt in der „Grünen Hölle“.
Weitere Bilder gibt es in unserer unAUTOdox-Bildergalerie.


