Sportcoupé von Peugeot – Hybrid-Zukunft „theoretisch möglich“
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Peugeot bringt mit dem RCZ ein neues Sportcoupé in die Kompaktklasse. Ähnlich dem Audi TT, der Komponenten des VW Golf nutzt, baut der RCZ auf dem Peugeot 308 auf.

Peugeot RCZ – Sportcoupé auf Kompaktklasse-Basis mit dicken Backen und Kuppeldach im leichten Audi TT-Look, Marktstart Ende April
„Keine Scherze mit Namen und Titeln“, so lautet eine journalistische Grundregel. Gilt das auch für Autonamen? Wer weiß das schon, TT klingt auf jeden Fall ziemlich sportlich und schnell. RCZ, „Err-Zeh-Zett“, schmeichelt nicht gerade den Ohren, hat aber was Zackiges.
Mit dem RCZ bringt Peugeot endlich mal wieder ein richtiges Kracherle, manche sagen auch „einen Franzosen TT“. Der Fronttriebler wurde in nur zwei Jahren zur Serienreife entwickelt, basiert auf der gleichnamigen IAA-Studie von 2007 und kommt ab 24. April zu Preisen ab 26.450 Euro (1,6-Benziner mit 156 PS) in den Handel. Der Preis ist ein Wort, der Einstieg in die Audi TT-Welt beginnt mit 30.000 Euro für den 1.8 TFSI mit 160 PS.
Maximal 17.000 Exemplare pro Jahr sollen vom RCZ bei Magna in Graz gebaut werden. 2010 kommen 1.500 nach Deutschland, 2011 sollen es 3.000 sein. Das Design kann gefallen, auch wenn vieles an den TT erinnert. Das neu gestaltete Markenlogo in der Haube und die zwei Wölbungen über dem Heck sind neu und einmalig. Während der Pressepräsentation vermittelt der RCZ den Testfahrern viel Fahrspaß und erklimmt die Straßen der Pyrenäen schnell und zielgenau. Erinnerungen an den alten 205 GTI werden so wach. Neben dem 1,6-Liter-Benziner mit 156 PS gibt es auch eine Version mit 200-PS-Motor und einen Diesel, der mit nur 5,3 Litern zufrieden sein soll.
Gerüchteweise ist auch schon von einer Hybrid-Version zu hören. Immerhin, der RCZ stand schon mal als Hybrid-Studie auf der Messe.

Der RCZ wird der Löwenmarke ein neues Gesicht geben – der technische Push könnte dann später mit neuen alternativen Antrieben kommen.
Und jetzt denken die Franzosen eben laut über eine Serienversion des RCZ-Diesel-Hybrids nach. Der Diesel-Hybrid selbst ist ja bereits für Anfang 2011 im 3008 fest angekündigt.
unAUTOdox.de: Im frischen, jungen Peugeot RCZ könnte ein Diesel-Hybrid noch mehr Sinn machen als in manch anderem Peugeot. Vor allem bleiben so die Stückzahlen – für die ersten Erfahrungen im Markt – übersichtlich klein. Das ist wichtig, denn ein Diesel-Hybrid ist technisch schwieriger umzusetzen als ein Benziner mit E-Motor. Von Peugeot heißt es dazu: „Ein Hybrid RCZ ist wahrscheinlich“, und er würde aus dem Auto einen Allradler machen.



Den RCZ-Hybrid sollte Peugeot unbedingt nachschieben und bitte schnell. Neben reinen Spritspar-Kfz für Pendler, macht gerade imho für Sportautos ein Hybrid Sinn. Die gesellschaftlichen Effekte, was die ökologische Rechtfertigung angeht, sind sowieso klar. Zusätzlich verschafft man mit Hybrid Sportautos einen Zusatzkick bei der Beschleunigung, ohne die konventionellen Motoren zu stark zu züchten. Wie bei Peugeot geplant, den E-Motor an die Hinterachse gesetzt, hat man einen quasi Allradler und Traktionsvorteile.
Schade, dass der Pionier, Honda CR-Z, nicht mutiger ist, hinsichtlich der (E-)Leistung. Ich glaube, ich warte auf Peugeot.