Mazda CX-7: Exquisiter Crossover im Sportler-Dress
2. November 2011 – 09:43 | Kein Kommentar

Auf unseren Straßen gilt der Mazda CX-7 eher als Exot. Dabei ist das edle SUV eine preisgünstige Alternative zu Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLK.
Richtig schnittig steht er da, der Mazda CX-7. Mit seiner …

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Ab wann ist hässlich schon wieder schön?

Geschrieben von am 30. März 2010 – 12:51
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6 Kommentare
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„Auto Bild“ hat in Ausgabe 11/2010 zehn Cabrios vorgestellt und sie in die Kategorien „Schön“ und „Schaurig“ aufgeteilt. Ein Fall von klassischem Meinungs-Journalismus, mutig und diskutabel, aber genau das soll die Story wohl auch sein. MX-5 schön und Micra CC schaurig, das passt. Aber wer ein New Beetle Cabrio schön nennt und ein A3 Cabrio schaurig, der will diskutieren. 

VW Eos: Im Design eher spannungsfrei, mit hohen Flanken und entfernter Ähnlichkeit mit einem Stück Seife, oder?

 

  

Über Schönheit und Auto-Design lässt es sich vortrefflich diskutieren oder gar streiten. Aber Autofahrer, die eines der diskussionswürdigen Autos fahren, wie beispielsweise einen VW Eos oder einen Lexus SC 430 sind nicht automatisch blind oder dumm. Viel ungeschickter ist es da, sein Auto selbst zu verunstalten. Wie zum Beispiel meine Nachbarin, die ein New Beetle Cabrio in zartem Sunflower Gelb mit titangrauem Textilverdeck fährt. Bis hier stimmt geschmacklich alles, die Lack-Verdeck-Kombination wirkt edel, der Wagen passt zu der gereiften Dame. Aber warum fährt so ein freundlich helles Auto in der Wintersaison, also fast ein halbes Jahr lang, mit schmutzigen schwarzen Stahlfelgen ohne Radkappen? Die dunklen unansehnlichen Räder zerstören den ganzen Look des Autos. Offensichtlich hat doch die Nachbarin Gefühl für Farbe und Auftritt und dann so was, igitt. Vielleicht hat ihr der Reifenhändler dazu geraten, weil Stahlfelgen so robust sind? Egal, wer auf diese Weise sein schönes Auto selbst verunstaltet, der hat statt Mitleid Spott verdient. 

Peugeot 207 CC: Ein Bestseller, bei dem die Frontscheibe fast über die Köpfe der Insassen reicht – ist das etwa sein Erfolgsrezept?

 

Anders verhält es sich vielleicht mit den Fahrern eines Peugeot 207 CC. Die haben beim Kauf geglaubt, sie erwerben ein Cabrio. Und nun resümiert „Auto Bild“-Schreiber Wolfgang König: „Geschlossen sieht das Ding aus, als würde es rückwärtsfahren. Und offen wie ein Pantoffel. Aber was heißt hier schon offen, wenn sich die Frontscheibe über einen stülpt wie eine Käseglocke?!“ Diese Kritik trifft leider auch auf den eine Klasse größeren Peugeot 308 CC zu. Und dennoch: Reklamationen oder gar eine Wandlung von unzufriedenen Kunden, die in den CCs echten Cabrio-Genuss vermissen, sind noch nicht bekannt. 

Peugeot 504 Cabrio: Die unsterbliche Linie stammt aus dem Studio von Sergio Pininfarina.

 

Auch am VW Eos lassen die „Auto Bild“-Tester nicht viel Gutes. „Besonders  missraten sind den Formgestaltern die füllige Flanke und das klobige, unförmige Heck“, formuliert Dirk Branke. Und Recht hat er, besonders wenn man den in die Jahre gekommenen VW mit dem frischen BMW Z4 vergleicht, aber darf man das? Meiner Meinung nach Ja!, denn in zehn Jahren sind all diese Autos alt. Und erst dann wird sich endgültig zeigen, welche Formen jung geblieben sind. So wie heute ein Peugeot 504 Cabriolet, ein BMW 3er Cabrio (E30) oder ein Alfa Spider (ein echter mit Hinterradantrieb) uns Tränen der Erinnerung und Rührung in die Augen treiben. 

Alfa Romeo Spider Fastback: In dieser Form wurde er von 1969 bis '83 gebaut.

 

Übrigens: Als „schön“ hat „Auto Bild“ neben dem BMW Z4 auch noch das Audi A5 Cabrio, den Aston Martin V8 Roadster und den Mazda MX-5 eingestuft. Die Jungs in der Redaktion haben eben Gefühl für Autos und einen guten Geschmack. Also, bitte weiter so mit frechem Meinungs-Autojournalismus, der auch mal einem Pressesprecher der kritisierten Marke wehtut.

6 Kommentare »

  • adv.diabol sagt:

    Kompliment. Üblicher Weise loben Motorjournalisten den “Mut”, auch mal erschwingliche Cabrios auf den Markt zu bringen. Ist ja auch eigentlich löblich. Aber bei manchen Modellen, die der Kundschaft so geboten werden, verdient allein der Mut das Lob. Vielmehr drängt sich z. B. bei den gezeigten Wägelchen die Frage auf, ob man so was nicht auch schön hätte designen können. Gut, dass es mal geschrieben wird. Aber wer traut sich heute schon solche Kritik. Was sagt denn der Kunde? Gehen solche Autos? Hoffentlich nicht, denn ästhetische Umweltverschmutzung gehört abgestraft.

  • anonym sagt:

    adv.diabol. Sie beweisen mit ihrem kenntnisfreien Kommentar lediglich, daß Sie von zeitgemäßgem Automobildesign nicht die geringste Ahnung haben.

    Anmerkung der Redaktion: Nutzername wurde geändert

  • Helmut Kohl sagt:

    Erstaunlich wie schlecht hier Kommentare gefilter werden.

  • admin sagt:

    An unseren werten ehemaligen Bundeskanzler:
    Sorry, das ausgerechnet dieser Kommentar bei uns komplett durchgegangen ist. Was meinen Sie mit schlecht gefilterten Kommentaren?

  • G sagt:

    Hier kann man mit jedem Namen posten, egal ob man das ist oder nicht.
    Sowas kann dann eben ausarten in gefakten, sinnlöosen bis beleidigenden Postings.
    Wenn Ihnen das so recht ist, wenn andere Leute mit fremdem Namen sowas verbreiten.

  • admin sagt:

    Deshalb schauen wir uns die Kommentare ja an, zugegeben den ihren haben wir verpennt, mea culpa. Bisher haben wir eigentlich keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht. Sicher ist hier und da ein Fake-Kommentar dabei, allerdings haben wir lieber wenige Einstiegshürden und laden zur Diskussion ein, als auf einen Großteil der Kommentare zu verzichten. Gibt es Kommentare die Sie für fälschlich freigeschaltet wurden?

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