Daimler-Renault: künftig mit Mercedes Twingo oder Renault Smart?
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Zusammenarbeit, Plattformen und Motoren – zwei Große suchen Nähe und Synergien. Mal sehen, was in zwei, drei Jahren daraus wird.

Vernunftsehe: Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender und CEO der Renault-Nissan-Allianz, und Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG, stellen sich gut gelaunt den Medien.
Eine Woche lang hat es gerauscht im Blätterwald. Mercedes und Renault, wer hätte das gedacht. Nach all dem Chrysler-Schlammassel. Jetzt beruhigen sich die Gemüter wieder, und klare Überlegungen schaffen sich Raum. Die Verhältnisse sind anders, die Partner anders aufgestellt. Und wir leben in anderen Zeiten. Kleinere Autos sind ein Muss. Da hat Daimler außer A-Klasse und smart nicht viel zu bieten. Will man von der alten, der „Premium“-Kompetenz in Bezug auf das Image keinen Schaden nehmen, macht es durchaus Sinn, sich technisch wie marktmäßig mit jemandem zu verbünden, der gerade dort seine Position ausgebaut hat.
Bemerkenswert ist, dass selbst Autoren, die derartigen Fusionen bislang mit Schlagzeilen wie „Hochzeit in der Hölle“ begegnet sind, ihnen heute nicht mehr ausschließlich skeptisch gegenüberstehen. Wir werden sehen, wie Markt und Medien auf das reagieren werden, was da an Produkten auf uns zukommt.


