Mazda CX-7: Exquisiter Crossover im Sportler-Dress
2. November 2011 – 09:43 | Kein Kommentar

Auf unseren Straßen gilt der Mazda CX-7 eher als Exot. Dabei ist das edle SUV eine preisgünstige Alternative zu Audi Q5, BMW X3 und Mercedes GLK.
Richtig schnittig steht er da, der Mazda CX-7. Mit seiner …

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Wetten? BMW kommt in die DTM

Geschrieben von am 30. April 2010 – 14:17
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Was unAUTOdox.de vor Wochenfrist ahnte, wird immer wahrscheinlicher: BMW wird nach mehr als anderthalb Jahrzehnten wieder in den deutschen Spitzen-Tourenwagensport zurückkehren. BMW selbst versieht diesen Schritt noch mit einem kleinen Fragezeichen. Dennoch: Wetten? BMW kommt … 

BMW M3 GT2: Jörg Müller am Steuer in Paul Ricard – BMW plant ein internationales Tourenwagen-Programm.

 

Zuletzt pfiffen es die Milbertshofener Spatzen von den Dächern. Dort, im Münchner Norden, wo BMW sportliche Autos und – auch sportliche – Strategien schmiedet: Die Zeichen stehen gut, dass die Bayern wieder in’s nationale Spitzengeschehen des Tourenwagensports zurückkehren (unAUTOdox.de berichtete am 20. April). Viele haben darauf gewartet: Die Fans, die Konkurrenz – und die Medien. Gestern gaben die Weiß-Blauen bekannt: „Wir heben unsere Präsenz im Produktionswagensport auf eine neue Ebene“, erklärte Entwicklungsvorstand Draeger selbstbewusst. Und fügt nachvollziehbar hinzu: „Für uns ist es […] nur konsequent, nach dem Abschied aus der Formel 1 zu unseren Wurzeln (Anm.: gemeint ist der Tourenwagensport) zurückzukehren.“ Für die Medien ein gefundenes Fressen: Selten in der Geschichte der ehrwürdigen „Süddeutschen“ dürfte es dort ein größeres Farbfoto einer Tourenwagen-Rennszene gegeben haben als am 30. März, da das Blatt vierspaltig über den Wiedereinstieg von BMW berichtet. 

Freilich hat sich BMW bei einem klaren Bekenntnis zum Tourenwagensport in Bezug auf das hochpopuläre deutsche Championat ein Hintertürchen offen gehalten. Man spricht zwar noch von „bestimmten Voraussetzungen“. Bekannt ist aber, dass sich BMW bei der Festlegung technischer Modalitäten bereits einbringen konnte. Daher kann es im Wesentlichen nur noch um einen Punkt gehen, den BMW schon früher – allerdings vergeblich – angemahnt hatte: Die DTM-Autos sollen zukünftig so ausgelegt sein, dass sie auch in anderen Rennserien – also nicht nur innerhalb der deutschen Meisterschaft auf ausländischen Rennstrecken – eingesetzt werden können. Dann wäre man bei BMW wieder da, wo man früher schon so erfolgreich war. Mitte der 70er Jahre siegten großkalibrige Coupés auf Amerikas Rundstrecken. Mit großen Lettern „Bavarian Motor Works“ auf den Frontscheiben. Und räumten so endgültig mit dem Vorurteil auf, BMW stünde für British Motor Works. 

BMW Z4 GT3 als Kundensport-Rennfahrzeug: Der Vierliter-V8 leistet über 480 PS – das Rennerle kostet rund 350.000 Euro.

 

Die Erfolgsgeschichte von BMW im internationalen Tourenwagensport ist lang. Mit dem BMW 2002, dem BMW 3.0 CSL und dem BMW 635 CSi Coupé feierten BMW Piloten insgesamt zwölf EM-Titel. 1987 ging erstmals der BMW M3 an den Start – und erwies sich sofort als Rennwagen der Superlative. Roberto Ravaglia (IT) sicherte sich die WM-Krone, Winni Vogt (DE) wurde Europameister und Eric van de Poele (BE) belegte in der DTM den Spitzenplatz. 

Nach dem erneuten EM-Triumph 1988, ließ Ravaglia im BMW M3 den dritten und bis dato letzten DTM-Titel 1989 für die Marke folgen. Bis einschließlich 1992 erreichten BMW M3 Piloten international über 1.500 Einzelsiege und mehr als 50 internationale Titel. Nachdem er schon 2004 mit dem BMW 320i in der Europameisterschaft gesiegt hatte, entschied Andy Priaulx (GB) mit demselben Fahrzeug im Jahr 2005 auch die Neuauflage der WM für sich. Mit dem BMW 320si WTCC verteidigte Priaulx diesen Titel in den beiden Folgejahren jeweils erfolgreich. 18 Mal gewannen BMW Fahrer die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Unter anderem ging der Sieg bei der ersten Ausgabe dieses Rennens 1970 nach München. Außerdem gelang BMW 1998 mit dem BMW 320d der erste Gesamterfolg mit einem von einem Dieselmotor angetriebenen Fahrzeug. 21 Mal beendeten BMW Piloten den Klassiker in Spa-Francorchamps (BE) siegreich. 2001 belegte BMW im Marken-, Team- und Fahrerklassement der American Le Mans Series mit dem BMW M3 GTR Platz eins. Da gibt es Arbeit!

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