Honda CR-Z: Schluss mit dem braven Hybrid-Image – Das erste sportliche Hybrid-Coupé macht Sparen zum Spaß
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Mit dem CR-Z vereint Honda alles, was es bislang unter den Hybridmodellen noch nicht gab. Eine ökonomische Antriebstechnologie, gepaart mit Sportsgeist, verpackt in einem schnittigen Design.

Schleichen war gestern: Mit dem schnittigen CR-Z hat Honda die Karten unter den Hybriden neu gemischt. Das Hybrid-Coupé will Dynamiker und Öko zugleich sein.
Wenn Gegensätze, dann aber richtig, verkündet Honda und stellt mit dem CR-Z alles bislang Dagewesene auf den Kopf. Wer sagt denn, dass man beim Sparen gleichzeitig verzichten muss? Zunächst einmal handelt es sich bei dem neuen Hybriden nicht um eine biedere Limousine, sondern um ein pfiffig gemachtes Coupé. Die dynamische Formgebung weckt sofort Erinnerungen an das japanische Kultmobil der 80er und 90er Jahre, den CRX.
Seine Kraft bezieht der CR-Z aus einem drehfreudigen 1,5-Liter-Benziner mit 114 PS und einem 10 kW starken Elektromotor. Die Gesamtsystemleistung beträgt 124 PS. Anders als beim Civic Hybrid oder dem Insight sorgt –anstelle der stufenlosen Automatik – ein manuelles Sechsgangetriebe für Fahrspaß.

Durchaus erwünscht: Die Keilform samt doppelter Heckscheibe erinnert optisch sehr stark an den Honda CRX. Der Verkaufsschlager aus den 80er Jahren hat heute noch eine große Fangemeinde.
Innerhalb von 9,9 Sekunden beschleunigt der CR-Z auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Nur: Der angegebene Gesamtverbrauch von nur 5,0 Litern Superbenzin wird bei forscher Fahrweise kaum realisierbar sein.
Aus diesem Grund kann der Fahrer aus drei verschiedenen Fahrprogrammen wählen. Im Econ-Modus regelt die Motorsteuerung zugunsten eines besonders wirtschaftlichen Verbrauchs. In der Sport-Stellung unterstützt der Elektromotor den Benziner mit seiner vollen Kraft. Zudem spricht die Antriebseinheit auf Gasbefehle wesentlich spontaner an, zudem reagiert die Lenkung direkter und gewährt mehr Rückmeldung. Wer hingegen eine bestmögliche Mischung aus Dynamik und Wirtschaftlichkeit erzielen möchte, wählt den Normal-Modus. Wenig Kompromisse ging man bei der Fahrwerksabstimmung ein.

Coole Kommandobrücke: Die Beleuchtung des Tachos ändert sich – je nach Fahrweise – von Grün (sparsam) über Blau (normal) bis hin zu Rot (sportlich).
Hier stand der Spaßfaktor an erster Stelle. So soll der straffe Japaner ausgesprochen handlich und agil sein und frei von rüpelhafter Härte.
Neben Civic Hybrid und Insight ist der CRZ das dritte Hybridmodell von Honda in der Kompaktklasse – von klassisch über futuristisch bis hin zu sportlich. Im Sommer 2011 soll der Jazz Hybrid die Modellpalette noch komplettieren. Rund 20.000 Exemplare will Honda vom CR-Z jährlich in Europa absetzen. Mit der Markteinführung am 5. Juni bei uns sollen sich rund 3.000 deutsche Kunden allein im zweiten Halbjahr 2010 für ihn erwärmen. Die Preise beginnen bei 21.990 Euro für das Einstiegsmodell.



[...] dass Hybrid-Technologie reibungslos funktioniert, wie Toyota Prius und Honda unter anderem mit dem CR-Z eindrucksvoll beweisen. Aber auch bei Ford ist man in Sachen alternativer Antriebe nicht [...]