Neues VW Golf Cabrio – laut VW „definitiv ohne Schiebedach“
23. Februar 2011 – 10:43 | Kein Kommentar

Jetzt kann der frisch modellgepflegte VW Eos einpacken. Mit der ersten Information zum neuen Golf Cabrio macht sich VW sogar selbst lustig über den Blech-Klappdach-Versuch.
Bestellen kann man ab sofort, ausgeliefert werden die ersten VW Golf …

weiter zum Artikel »
Allgemeines / Fun

Skurriles, Überraschendes und generelle Themen

Autos / Fahrberichte

Meldungen, Vorstellungen und Erlebnisse hinter dem Lenkrad

Menschen / Branche

Köpfe, Gerüchte und News von Insidern für Insider

Motorsport / Tuning

Alles, was nach der StVZO zu schnell oder zu laut ist

Technik / Zubehör

Entwicklungen, Innovationen, Räder, Reifen und Elektronik

Home » Autos / Fahrberichte

Sonnenwagen mit mehr Zierde – aber Präsentation in China ohne Chef

Geschrieben von am 16. Juni 2010 – 13:36
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 votes)
Loading ... Loading ...
Kein Kommentar
1.493 views

VW pflegt den Phaeton. Das Spitzenmodell bekommt mehr Stil und wird sparsamer – der einstige Flop ist in China ein Erfolgsmodell.  

VW Phaeton, mal wieder leicht überarbeitet – dass das Flaggschiff ein Verkaufsflop ist, darf bei VW niemand laut sagen, weil Übervater Piëch seine Traum-Limousine behütet.

 

Der Phaeton ist unser Spitzenmodell und wir haben alles getan, um ihn im jüngsten Jahrgang mit noch mehr Qualität auszustatten“, sagt VW-Konzernchef Martin Winterkorn. Er tut dies nicht live, aber immerhin per Video-Botschaft, die aus dem fernen Wolfsburg nach Sanya auf der chinesischen Insel Hainan eingespielt wird. Mehr als 14 lange Flugstunden liegt der beliebte Urlaubsort im Chinesischen Meer von der Heimat in Niedersachsen entfernt. Zu weit war dem VW-Boss wohl der Weg, um die Premiere seines feinsten Wagens im wichtigsten Land der Modellreihe persönlich zu begleiten.  

Die Absenz schafft der Präsenz des Phaeton (Sonnenwagen) jedoch keinen Verlust. Sanya ist eines der Lieblingsziele wohlhabender Chinesen, um ihren Urlaub in tropischem Klima zu verbringen. Und für den Phaeton haben sie große Sympathie. China ist der wichtigste Markt für das Flaggschiff der Wolfsburger geworden. Nach der umfassenden Modellpflege soll der Absatz im Reich der Mitte sogar noch steigen. Eine Verdoppelung der Verkaufszahlen wird nicht ausgeschlossen.  

Die Wolfsburger, die den Phaeton in der sogenannten gläsernen Manufaktur in Dresden bauen, setzen ihr Spitzenmodell mit der Exklusivität von Bechstein-Flügeln, Lange-Uhren und Leica-Kameras gleich. Höchste Präzision, edelste Qualität und uneingeschränkte Einzigartigkeit habe er. 37 neu gestaltete Holzintarsien im Innenraum verfeinern das Ambiente, mehr als 150 zierende Chromelemente schmücken die 5,06 Meter lange Karosserie.  

Wenigstens in China kommt der „große Passat“ gut an – deshalb wurde der jüngste Versuch auch dort präsentiert.

 

Dabei hat sich an den Grundzügen des Phaeton nichts geändert. Es gibt weiterhin drei Benziner mit sechs, acht und 12 Zylindern und einen V6-Diesel. Das Heck verschönern neue Rückleuchten in LED-Technik. Vorn gibt es Tagfahrlicht und einen stärker dreidimensional betonten Kühlergrill. Dessen Querrippen sind zweigeteilt. Oben werden sie von poliertem Aluminium gebildet, die unteren Hälften der Spangen sind aus mattem Leichtmetall, das schafft einen wertvoll wirkendenden Kontrast. Zusätzlich bilden die Ecken des Grills eine Mulde, deren Form sich in den Sicken der Motorhaube fortsetzt. Das gibt dem harmonisch gestalteten Vorderwagen eine dynamische Figur.  

Überarbeitet haben die VW-Ingenieure den Dreiliter-VD-TDI, der 176 kW (240 PS) abgibt. Eine Neuabstimmung der Nebenaggregate und Feinschliff an der Motorelektronik haben seinen Verbrauch um immerhin einen halben Liter auf 8,5 Liter Diesel für 100 Kilometer gesenkt. Das entspricht 224 g/km CO2. Das Drehmoment von maximal 500 Newtonmeter bei 1.500 Umdrehungen in der Minute bleibt unverändert. Wie bei allen Phaeton Versionen wird der Motor mit einer Sechsgang-Automatik und permanentem Allradantrieb gekoppelt.  

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil – na, was haben die Designer beim neuen VW Phaeton da in die Rückleuchten geschrieben?

 

Zur Wahl stehen außerdem ein verlängerter Radstand, der für mehr Raum im Fond sorgt, sowie eine Ausstattung mit einer Einzelsitzanlage hinten, bei der automatisch Lederbezüge dazukommen. 66.500 Euro kostet der V6-TDI, für den langen Radstand werden 7.700 Euro mehr verlangt. Für den Dreiliter-Benziner mit 206 kW (280 PS) sind 71.200 Euro fällig, der 246 kW (335 PS) starke V8 kostet 82.200 Euro. Das Spitzenmodell der Baureihe, der W12 mit 331 kW (450 PS), steht für 115.000 Euro in der Preisliste.  

Dass die Grafik der neuen Rückleuchten für jene, die nicht an Zufälle glauben, einem Schriftzug ähneln, der A7 heißen könnte, ist in der Tat auffällig. Bei Materialwahl und Verarbeitung, so ein VW-Sprecher, stehe man den Kollegen bei Audi in Ingolstadt schließlich in nichts nach.

Hinterlasse einen Kommentar!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

Sie können die folgenden Tags verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Gravatar ist eingeschaltet. Um einen Gravatar (globally-recognized-avatar) zu erhalten, registrieren Sie sich unter www.gravatar.com.