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	<title>unautodox.de &#187; Motorsport / Tuning</title>
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	<description>Der Blog hinter die Kulissen...</description>
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		<title>Formel 1 – Renault will auch von Vettelmania profitieren</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 12:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1-Weltmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Renault]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Vettel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WM ist entschieden und jetzt geht’s um Vermarktung, Werbung und sehr viel Geld – hoffentlich kommt der sympathische Sebastian Vettel nicht unter die PR-R&#228;der oder wird von Limo-Dosen erdr&#252;ckt.
Stell dir vor, wir sind Weltmeister ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die WM ist entschieden und jetzt geht’s um Vermarktung, Werbung und sehr viel Geld – hoffentlich kommt der sympathische Sebastian Vettel nicht unter die PR-R&#228;der oder wird von Limo-Dosen erdr&#252;ckt.</strong></p>
<div id="attachment_4291" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/11/Anzeige-Renault.jpg" rel="lightbox[4288]"><img class="size-medium wp-image-4291" title="Anzeige-Renault" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/11/Anzeige-Renault-214x300.jpg" alt="Renault gratuliert Vettel und sich selbst – tja, Motorenlieferanten haben´s nicht leicht" width="214" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Renault gratuliert Vettel und sich selbst – tja, Motorenlieferanten haben´s nicht leicht</p></div>
<p>Stell dir vor, wir sind Weltmeister &#8211; und keiner wei&#223; es. So etwa l&#228;sst sich die Motivation formulieren, mit der Renault ganzseitig in den gro&#223;en Tageszeitungen annoncierte: &#8220;Der beste Antrieb f&#252;r Formel 1 Siege: Menschen.&#8221; Alle Welt redet von <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.spiegel.de/sport/formel1/0,1518,729193,00.html" target="_blank">Sebastian Vettel</a></span>, Red Bull ist in aller Munde. Von deren Renault-Motoren war allenfalls die Rede, als ein kapitaler Triebwerksschaden in der Schlussphase den Triumph des j&#252;ngsten aller Formel 1-Weltmeister fast noch zunichte gemacht h&#228;tte.</p>
<p>Das ist das schwierige Schicksal der Motorenlieferanten f&#252;r die K&#246;nigsklasse des Motorsports. Wird gesiegt, sind es Fahrer und Team, wird verloren, war es oft &#8211; und dann h&#246;chst spektakul&#228;r &#8211; der Motor. Da tut es gut, wenn man die Gunst der Stunde nutzen und am Ende der Saison auch mal kommunikativ klotzen kann.<span id="more-4288"></span><br />
<br />
<div id="attachment_4292" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/11/Redbull-F1.jpg" rel="lightbox[4288]"><img class="size-medium wp-image-4292" title="Redbull-F1" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/11/Redbull-F1-300x186.jpg" alt="Sebastian Vettel im Red Bull F1 – ein w&#252;rdiger deutscher Weltmeister und ganz unverdorben, im Gegensatz zu „Schummel-Schumi“ 1994 (Foto: Morio)" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Vettel im Red Bull F1 – ein w&#252;rdiger deutscher Weltmeister und ganz unverdorben, im Gegensatz zu „Schummel-Schumi“ 1994 (Foto: Morio)</p></div></p>
<p>Jawohl, wir sind auch Weltmeister! Solche Gelegenheiten sind schlie&#223;lich rar. Und dann geh&#246;rt noch ein handwerklich feines H&#228;ndchen dazu: Als 1983 im letzten Rennen der Saison die Entscheidung zwischen <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Formel-1-Saison_1983" target="_blank">Nelson Piquet</a></span> (Brabham-BMW) und Alain Prost (Renault) fallen musste, verst&#228;ndigten sich BMW und Renault. Die Tageszeitungsanzeigen wurden gebucht und blockiert &#8211; der Weltmeister hat sie dann ausgef&#252;llt und betahlt.</p>
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		<title>Formel 1 der Zukunft f&#228;hrt mit Vierzylindern – Weltmotor-Konzept lockt Hersteller wie z.B. VW</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2010/07/30/formel-1-der-zukunft-faehrt-mit-vierzylindern-weltmotor-konzept-lockt-hersteller-wie-z-b-vw/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[Audi]]></category>
		<category><![CDATA[Ferdinand Piech]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Hybrid]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neues Formel-1-Reglement soll die K&#246;nigsklasse des Motorsports zeitgem&#228;&#223;er und „gr&#252;ner“ machen – schon ab 2013/14 k&#246;nnten Vierzylinder mit Hybridtechnik Realit&#228;t werden. Ob Volkswagen entweder mit Audi oder mit Porsche oder als VW-Konzern einsteigt, ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein neues Formel-1-Reglement soll die K&#246;nigsklasse des Motorsports zeitgem&#228;&#223;er und „gr&#252;ner“ machen – schon ab 2013/14 k&#246;nnten Vierzylinder mit Hybridtechnik Realit&#228;t werden. Ob Volkswagen entweder mit Audi oder mit Porsche oder als VW-Konzern einsteigt, ist noch offen.</strong> </p>
<div id="attachment_4210" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/07/Mercedes-GP.jpg" rel="lightbox[4204]"><img class="size-medium wp-image-4210" title="Mercedes GP" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/07/Mercedes-GP-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Werksteams wie Mercedes GP erwarten von der Formel 1 maximalen Marketing-Erfolg – Werbebotschaften, Logo und sportlicher Wettkampf m&#252;ssen transportiert werden.</p></div>
<p> </p>
<p>Schon seit einiger Zeit denken die Manager und Macher im F1-Renn-Zirkus um Vettel, Alonso und Co. laut dar&#252;ber nach, wie man den Anforderungen der Zukunft gerecht werden k&#246;nne. Elektroantriebe sind ein Weg, aber gewiss nicht der einzige. Deshalb wird der Gedanke des Downsizings auch im Formel-Rennsport erwogen. Reduzierung auf vier Zylinder und ein Hubvolumen von weniger als zwei Liter. Zus&#228;tzlich Turbo-Aufladung und das Ganze kombiniert mit Elektromotoren, Formel Hybrid quasi.<span id="more-4204"></span> </p>
<p>Solche Rahmenbedingungen k&#246;nnten manch neues Hersteller-Team locken, u.a. auch Volkswagen. Man habe Kontakte zur Formel 1 und berate und entwickle zurzeit gemeinsame Konzepte f&#252;r die Zukunft, hei&#223;t es. VW ist als Marke und gleicherma&#223;en als Konzern &#252;beraus erfolgreich. Ferdinand Piëch, Aufsichtsrat und gro&#223;er Patriarch gleicherma&#223;en, hat wohl nahezu alle seine Tr&#228;ume verwirklichen k&#246;nnen. Sieht man von einer ausgefallenen Weltumsegelung ab, konnte der Alte Herr in diesem Fr&#252;hjahr die Kooperation mit Suzuki melden lassen, nach Luxusautos, schweren und leichten Lastern oder klassischen Marken der Automobilgeschichte geh&#246;ren jetzt auch japanische Kleinwagen zum Portfolio. Und Motorr&#228;der. Womit sich Piëch einen lang gehegten Traum erf&#252;llt hat. Ist er wirklich ein Mann, der alle seine Ziele erreicht hat? </p>
<div id="attachment_4211" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/07/Schumi-Rosberg.jpg" rel="lightbox[4204]"><img class="size-medium wp-image-4211" title="Schumi-Rosberg" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/07/Schumi-Rosberg-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schumi und Nico Rosberg posieren strahlend vor einem Elektro-Smart – PR-Pflichtauftritte wie dieser sind unbeliebt und deshalb streng vertraglich geregelt.</p></div>
<p> </p>
<p>Nein. Ein feines Spezialgebiet blieb dem Markensammler bislang verschlossen, der Weg in die Formel 1 erschien als zu steinig. Audi bekam vor einigen Jahren das Stopp-Schild gezeigt, als die K&#246;nigsklasse des Motorsports als weiteres Vehikel f&#252;r Bekanntheit und Erfolg herhalten sollte. Die Ring-Marke wurde nach Le Mans und zu 24-Stunden-Rennen geschickt, bewies dort Kompetenz und Siegessicherheit. </p>
<p>Jetzt aber geschehen wundersame Dinge in Wolfsburg. Gleich mehrere Dutzend hochtalentierter Motorenentwickler seien eingestellt worden, ist zu h&#246;ren. Und alle arbeiten an einem Vierzylinder-Benzinmotor, der in den Hubraumklassen 1,5 bis 2,0 Liter eingesetzt werden kann. Ob das f&#252;r die Formel 1 reicht? Mit Aufladung, Direkteinspritzung und vielen anderen Spitzentechniken k&#246;nnten diese Maschinen schon aus ihrem 1,5-Liter-Volumen locker mehr als 500 PS generieren. </p>
<p>Gleichwohl birgt der Weg in die Zauber-Formel viele Risiken. Ein Misserfolg w&#228;re verheerend. Mercedes-Benz erlebt es gerade, wie unbequem es sich auf der Verlierer-Stra&#223;e f&#228;hrt. Vermutlich wird VW unter der Anleitung von Ferdinand Piëch deshalb erst einmal stillhalten und sich allenfalls mit der Beisteuerung von Motoren begn&#252;gen. </p>
<div id="attachment_4209" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/07/Besuch.jpg" rel="lightbox[4204]"><img class="size-medium wp-image-4209" title="Besuch" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/07/Besuch-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schumi und Rosberg zu Besuch bei ihren Kollegen aus der Mercedes Pkw-Entwicklung und -Produktion</p></div>
<p> </p>
<p>Ein „powered by Volkswagen“ auf einem halbwegs erfolgreichen Formel-1-Boliden w&#228;re ein wahrer Zugewinn und k&#228;me den Erwartungen Piëchs, niemals wirklich verlieren zu d&#252;rfen, weitgehend entgegen. </p>
<p>Mehrere m&#246;gliche Partner sind bereits vorhanden. Das Red-Bull-Team hat Volkswagen bereits bei dem Einsatz der Race-Touareg bei der Rallye Dakar in S&#252;damerika erfolgreich begleitet. Sebastian Vettel als VW-Fahrer, das w&#228;re wohl ganz im Sinn Piëchs. Auch das Williams F1-Team dementiert nicht, mit VW Gespr&#228;che zu f&#252;hren. Der Traditions-Rennstall ist erfolgshungrig und braucht einen starken Partner. Der letzte Williams-WM-Titel liegt schon 13 Jahre zur&#252;ck. Sicher ist bislang nur eines: Ab 2013 gibt es ein neues F1-Reglement.</p>
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		<title>Drei Audi in Le Mans vorn – aber Tageszeitungen haben kaum Platz daf&#252;r</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 15:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Mahla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[24-Stunden von Le Mans]]></category>
		<category><![CDATA[Audi]]></category>
		<category><![CDATA[Motorsport]]></category>

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		<description><![CDATA[Audi mit Dreifach-Sieg in einem der wichtigsten Autorennen des Jahres. Aber im Trubel um Fu&#223;ball-WM und Formel 1 verliert sich der Triumph bei der Berichterstattung in der Bedeutungslosigkeit. 
Die Proportionen im Sportteil der S&#252;ddeutschen Zeitung spiegeln ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Audi mit Dreifach-Sieg in einem der wichtigsten Autorennen des Jahres. Aber im Trubel um Fu&#223;ball-WM und Formel 1 verliert sich der Triumph bei der Berichterstattung in der Bedeutungslosigkeit.</strong> </p>
<div id="attachment_4044" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/06/Langsrtecken-Klassiker.jpg" rel="lightbox[4041]"><img class="size-medium wp-image-4044" title="Langstrecken-Klassiker" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/06/Langsrtecken-Klassiker-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Drei Audi auf dem Weg zum Sieg beim Langstrecken-Klassiker – tolle Leistung, aber nur m&#246;glich. weil die Peugeots vergl&#252;hten.</p></div>
<p>Die Proportionen im Sportteil der S&#252;ddeutschen Zeitung spiegeln recht genau und ziemlich schonungslos wider, wo der Motorsport in der von Redaktionen gef&#252;hlten Beliebtheit des allgemeinen Publikums steht: Die Fu&#223;ball-WM f&#252;llt am Montagmorgen sage und schreibe neun Seiten. O.k., ein gro&#223;er Teil davon entf&#228;llt auf den eindrucksvollen deutschen Auftakt-Sieg. Aber neun (!) Seiten.<span id="more-4041"></span> </p>
<p>Immerhin eine dreiviertel Seite wird dem Gro&#223;en Preis von Kanada gewidmet. Aber nicht nur, weil ein ereignisreiches Rennen mit hinter den Erwartungen zur&#252;ckbleibenden Ergebnissen der deutschen Mitstreiter beschrieben sein will. </p>
<div id="attachment_4043" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/06/Jubel.jpg" rel="lightbox[4041]"><img class="size-medium wp-image-4043" title="24h Rennen - Le Mans 2010" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/06/Jubel-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Gro&#223;er Jubel an der Boxenmauer – das K&#252;rzel „TDI“ geh&#246;rt VW/Audi und soll so noch bekannter werden.</p></div>
<p>Sondern weil Montreal als Wiedereinsteiger – nach einem Jahr der &#196;chtung durch die Sporthoheit – dem Berichterstatter als Beispiel daf&#252;r einen Vierspalter wert ist, dass man hier vieles besser macht als andernorts. Zum Beispiel: Hier verspr&#252;ht die Formel 1, so empfindet der Reporter, wieder ihren Charme. </p>
<p>So weit, so gut. Und dann war da noch eine 30-Zeilen-Story &#252;ber die 24-Stunden von Le Mans. Wie sehr aber m&#252;ssen sich die Audi-Leute gr&#228;men, die mit Millionenaufwand ihren Le-Mans-Einsatz vorbereitet haben und betreiben. </p>
<div id="attachment_4045" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/06/Siegerehrung.jpg" rel="lightbox[4041]"><img class="size-medium wp-image-4045" title="Siegerehrung" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/06/Siegerehrung-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Siegerauto und Siegerehrung – der Triumph in Le Mans spielt in vielen Medien die dritte Geige. Audi muss mit einer Anzeigen-Kampagne den eigenen Sieg verk&#252;nden.</p></div>
<p>Beim wichtigsten – und wahrlich spektakul&#228;ren – 24 Stundenrennen an der franz&#246;sischen Sarthe, traditionell eines der absoluten Highlights im internationalen Motorsport-Kalender, belegen die Rennautos mit den vier Ringen als Markenemblem, wenngleich vom Ausfall-Missgeschick des schnelleren Gegners Peugeot beg&#252;nstigt, unangefochten die Pl&#228;tze 1, 2 und 3. Rupert Stadler, der Vorstandsvorsitzende der Ingolst&#228;dter Auto-Schmiede, nennt das stolz „den wertvollsten und am h&#228;rtesten erk&#228;mpften Sieg in der Unternehmensgeschichte“. <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.spiegel.de/video/video-1070466.html" target="_blank">Gro&#223;e Worte</a></span> – und dann 30 Tageszeitungs-Zeilen, die da gedruckt worden sind.</p>
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		<title>24h N&#252;rburgring: Audi und Porsche werden von BMW und Ferrari geschlagen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 17:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[Audi]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Tourenwagen-Wettstreit der gro&#223;en Werke geht es hei&#223; her. Aber ohne ein Qu&#228;ntchen Gl&#252;ck geht es in der „gr&#252;nen H&#246;lle“ nicht. 
Mit sportlichem Erfolg tun sie sich alle ein bisschen schwer – die Autohersteller. Da meldet ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Tourenwagen-Wettstreit der gro&#223;en Werke geht es hei&#223; her. Aber ohne ein Qu&#228;ntchen Gl&#252;ck geht es in der „gr&#252;nen H&#246;lle“ nicht. </strong></p>
<div id="attachment_4018" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/05/Porsche-Hybrid-Renntourenwagen.jpg" rel="lightbox[4013]"><img class="size-medium wp-image-4018" title="Porsche Hybrid Renntourenwagen" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/05/Porsche-Hybrid-Renntourenwagen-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Porsche Hybrid Renntourenwagen: Die Zuffenhausener Renner wurden der Favoriten-Rolle nicht gerecht</p></div>
<p>Mit sportlichem Erfolg tun sie sich alle ein bisschen schwer – die Autohersteller. Da meldet sich Audi<strong> </strong>als Generalsponsor des 1. FC Bayern M&#252;nchen etwas sperrig zu Wort nach dem Motto: Der Erfinder von quattro gratuliert zum Double. Das muss man erst  mal verstehen. Und VW gratuliert sich selbst zu Platz 1, 2 und 3 beim 24-Stunden-Rennen auf dem N&#252;rburgring. Wo doch jeder wissen sollte, dass ein BMW<strong> </strong>vor einem Ferrari<strong> </strong>(!) gewonnen hat. Das mag verstehen, wer will. Was VW verschweigt: Sie reden in Wahrheit vom Klassensieg am Ring. Und Porsche? <span id="more-4013"></span></p>
<p>Der Favorit? Die Stuttgarter erkl&#228;ren gro&#223;formatig, dass sie beinahe, ja beinahe gewonnen h&#228;tten. Wenn nicht – ja, Motorschaden. Und die Sieger? Fehlanzeige, keine Anzeige. Als ob sie wohl selbst nicht mit dem Erfolg gerechnet h&#228;tten. Klar, sie waren Au&#223;enseiter.</p>
<div id="attachment_4016" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/05/24h_Porta_R8.jpg" rel="lightbox[4013]"><img class="size-medium wp-image-4016" title="24h_Porta_R8" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/05/24h_Porta_R8-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">F&#252;r den Audi R8 LMS reichte es &quot;nur&quot; zum Klassensieg in der Klasse SP 9 GT3</p></div>
<p>Aber den Sieg hatten sie allemal im Visier: BMW gewann also, doch in den Zeitungen kriegt das kaum jemand mit. Ein karger Einspalter auf der dritten Sportseite der SZ &#228;tzt nur: <em>Sieger mit Getriebeschaden</em>. Schade f&#252;r die tolle Leistung! Und &#252;berschattet von der j&#252;ngsten Schumi-Tat. Der hat in der letzten Kurve der letzten Runde des GP Monaco unerlaubt &#252;berholt und heimst daf&#252;r die Schlagzeilen ein. Ungerecht – aber so ist sie, die Medienwelt!</p>
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		<title>Wetten? BMW kommt in die DTM</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2010/04/30/wetten-bmw-kommt-in-die-dtm/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 12:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Mahla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Draeger]]></category>
		<category><![CDATA[DTM]]></category>
		<category><![CDATA[Tourenwagensport]]></category>

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		<description><![CDATA[Was unAUTOdox.de vor Wochenfrist ahnte, wird immer wahrscheinlicher: BMW wird nach mehr als anderthalb Jahrzehnten wieder in den deutschen Spitzen-Tourenwagensport zur&#252;ckkehren. BMW selbst versieht diesen Schritt noch mit einem kleinen Fragezeichen. Dennoch: Wetten? BMW kommt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was unAUTOdox.de vor Wochenfrist ahnte, wird immer wahrscheinlicher: BMW wird nach mehr als anderthalb Jahrzehnten wieder in den deutschen Spitzen-Tourenwagensport zur&#252;ckkehren. BMW selbst versieht diesen Schritt noch mit einem kleinen Fragezeichen. Dennoch: Wetten? BMW kommt …</strong> </p>
<div id="attachment_3958" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/BMW-M3-GT21.jpg" rel="lightbox[3955]"><img class="size-medium wp-image-3958" title="BMW M3 GT2" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/BMW-M3-GT21-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">BMW M3 GT2: J&#246;rg M&#252;ller am Steuer in Paul Ricard – BMW plant ein internationales Tourenwagen-Programm.</p></div>
<p> </p>
<p>Zuletzt pfiffen es die Milbertshofener Spatzen von den D&#228;chern. Dort, im M&#252;nchner Norden, wo BMW sportliche Autos und – auch sportliche – Strategien schmiedet: Die Zeichen stehen gut, dass die Bayern wieder in&#8217;s nationale Spitzengeschehen des Tourenwagensports zur&#252;ckkehren <span style="text-decoration: underline;"><a href="Link: http://www.unautodox.de/2010/04/20/kehrt-bmw-in-die-dtm-zurueck/" target="_blank"><em>(unAUTOdox.de berichtete am 20. April)</em></a></span>. Viele haben darauf gewartet: Die Fans, die Konkurrenz – und die Medien. Gestern gaben die Wei&#223;-Blauen bekannt: „Wir heben unsere Pr&#228;senz im Produktionswagensport auf eine neue Ebene“, erkl&#228;rte Entwicklungsvorstand Draeger selbstbewusst. <span id="more-3955"></span>Und f&#252;gt nachvollziehbar hinzu: „F&#252;r uns ist es […] nur konsequent, nach dem Abschied aus der Formel 1 zu unseren Wurzeln <em>(Anm.: gemeint ist der Tourenwagensport)</em> zur&#252;ckzukehren.“ F&#252;r die Medien ein gefundenes Fressen: Selten in der Geschichte der ehrw&#252;rdigen „S&#252;ddeutschen“ d&#252;rfte es dort ein gr&#246;&#223;eres Farbfoto einer Tourenwagen-Rennszene gegeben haben als am 30. M&#228;rz, da das Blatt vierspaltig &#252;ber den Wiedereinstieg von BMW berichtet. </p>
<p>Freilich hat sich BMW bei einem klaren Bekenntnis zum Tourenwagensport in Bezug auf das hochpopul&#228;re deutsche Championat ein Hintert&#252;rchen offen gehalten. Man spricht zwar noch von „bestimmten Voraussetzungen“. Bekannt ist aber, dass sich BMW bei der Festlegung technischer Modalit&#228;ten bereits einbringen konnte. Daher kann es im Wesentlichen nur noch um einen Punkt gehen, den BMW schon fr&#252;her – allerdings vergeblich – angemahnt hatte: Die DTM-Autos sollen zuk&#252;nftig so ausgelegt sein, dass sie auch in anderen Rennserien – also nicht nur innerhalb der deutschen Meisterschaft auf ausl&#228;ndischen Rennstrecken – eingesetzt werden k&#246;nnen. Dann w&#228;re man bei BMW wieder da, wo man fr&#252;her schon so erfolgreich war. Mitte der 70er Jahre siegten gro&#223;kalibrige Coupés auf Amerikas Rundstrecken. Mit gro&#223;en Lettern „Bavarian Motor Works“ auf den Frontscheiben. Und r&#228;umten so endg&#252;ltig mit dem Vorurteil auf, BMW st&#252;nde f&#252;r British Motor Works. </p>
<div id="attachment_3959" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/BMW-Z4-GT3.jpg" rel="lightbox[3955]"><img class="size-medium wp-image-3959" title="BMW Z4 GT3" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/BMW-Z4-GT3-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">BMW Z4 GT3 als Kundensport-Rennfahrzeug: Der Vierliter-V8 leistet &#252;ber 480 PS – das Rennerle kostet rund 350.000 Euro.</p></div>
<p> </p>
<p>Die Erfolgsgeschichte von BMW im internationalen Tourenwagensport ist lang. Mit dem BMW 2002, dem BMW 3.0 CSL und dem BMW 635 CSi Coupé feierten BMW Piloten insgesamt zw&#246;lf EM-Titel. 1987 ging erstmals der BMW M3 an den Start – und erwies sich sofort als Rennwagen der Superlative. Roberto Ravaglia (IT) sicherte sich die WM-Krone, Winni Vogt (DE) wurde Europameister und Eric van de Poele (BE) belegte in der DTM den Spitzenplatz. </p>
<p>Nach dem erneuten EM-Triumph 1988, lie&#223; Ravaglia im BMW M3 den dritten und bis dato letzten DTM-Titel 1989 f&#252;r die Marke folgen. Bis einschlie&#223;lich 1992 erreichten BMW M3 Piloten international &#252;ber 1.500 Einzelsiege und mehr als 50 internationale Titel. Nachdem er schon 2004 mit dem BMW 320i in der Europameisterschaft gesiegt hatte, entschied Andy Priaulx (GB) mit demselben Fahrzeug im Jahr 2005 auch die Neuauflage der WM f&#252;r sich. Mit dem BMW 320si WTCC verteidigte Priaulx diesen Titel in den beiden Folgejahren jeweils erfolgreich. 18 Mal gewannen BMW Fahrer die 24 Stunden auf dem N&#252;rburgring. Unter anderem ging der Sieg bei der ersten Ausgabe dieses Rennens 1970 nach M&#252;nchen. Au&#223;erdem gelang BMW 1998 mit dem BMW 320d der erste Gesamterfolg mit einem von einem Dieselmotor angetriebenen Fahrzeug. 21 Mal beendeten BMW Piloten den Klassiker in Spa-Francorchamps (BE) siegreich. 2001 belegte BMW im Marken-, Team- und Fahrerklassement der American Le Mans Series mit dem BMW M3 GTR Platz eins. Da gibt es Arbeit!</p>
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		<title>Kehrt BMW in die DTM zur&#252;ck?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Medien spekulieren &#252;ber eine Neuorientierung der Bayern im Motorsport. Und die schweigen dazu. Grunds&#228;tzlich d&#252;rfte BMW an einer Teilnahme an der DTM interessiert sein. Im Wesentlichen geht es darum, beim neuen Reglement mit den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Medien spekulieren &#252;ber eine Neuorientierung der Bayern im Motorsport. Und die schweigen dazu. Grunds&#228;tzlich d&#252;rfte BMW an einer Teilnahme an der DTM interessiert sein. Im Wesentlichen geht es darum, beim neuen Reglement mit den Kontrahenten Audi und Mercedes auf einen Nenner zu kommen: weiter so wie bisher oder eine &#214;ffnung hin zu den BMW W&#252;nschen? Interessierte sch&#252;ren die Ger&#252;chte. Oder: vom Versuch, jemanden zu seinem Gl&#252;ck zu zwingen.</strong> </p>
<div id="attachment_3906" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/DTM_Audi.jpg" rel="lightbox[3901]"><img class="size-medium wp-image-3906" title="DTM_Audi" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/DTM_Audi-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">DTM Audi A4 mit V8-Motor und Hinterradantrieb: die Geburt eines serienfernen Reglements – fast wie bei einer Silhouette-Formel, die Renner &#228;hneln nur optisch den Serienautos</p></div>
<p> </p>
<p>Um &#252;ber diese Meldung zu stolpern, muss der Leser keineswegs ein eingefleischter Motorsport-Fan sein. Nicht wegen des Inhalts, denn &#252;ber den wird schon seit geraumer Zeit spekuliert. Nein, vielmehr &#252;ber die Art, wie sie zustande kommt und wie Medien mit – unbest&#228;tigten – Informationen umgehen.  BMW vor R&#252;ckkehr“ in die DTM war am Montagmorgen in den Tageszeitungen zu lesen und geistert nun als News durchs weltweite Netz. BMW steht den „Deutschen Tourenwagen-Masters“ traditionell kritisch gegen&#252;ber, weil ihr technisches Reglement nicht dem Geschmack der Bayern entspricht. „Zu weit entfernt von der Serientechnik.“ Andererseits sucht BMW nach dem Ausstieg aus der Formel 1 nach einem neuen, &#228;hnlich attraktiven Einsatzgebiet.<span id="more-3901"></span> </p>
<p>Es ist bekannt, dass deshalb mit allen beteiligten Interessengruppen wegen einer Kompromiss-Formel verhandelt wird. Ein positiver Abschluss dieser Verhandlungen ist zwar zu erwarten. Aber wie das so in der Natur der Sache liegt, muss manches Detail fixiert sein, ehe der Poker vollendet ist. Es ist doch so: Sitzen Vertreter von drei motorsportbeflissenen Herstellern beieinander, dann gibt jeder vor, sich um ein Maximum an Chancengleichheit zu bem&#252;hen. Und insgeheim denkt er: „Und das unter Ausbau oder zumindest Wahrung des eigenen Vorsprungs &#8230;“ </p>
<div id="attachment_3908" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/BMW-M3-GT2.jpg" rel="lightbox[3901]"><img class="size-medium wp-image-3908" title="BMW M3 GT2" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/BMW-M3-GT2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">BMW M3 GT2 im Langstreckenrennsport: Technisch viel n&#228;her an einem Serienwagen, aber was w&#228;re mit Audi bei einem solchen Reglement? Chancenlos mit Frontantrieb oder technisch &#252;berlegen mit quattro?</p></div>
<p> </p>
<p>Da dieser Prozess der Angleichung offenbar noch nicht abgeschlossen ist, muss es schon verwundern, wenn den Medien jetzt erz&#228;hlt wird, BMW sei so weit. Das wirft die Frage auf, ob nicht mit gezielten Indiskretionen sanfter Druck ausge&#252;bt werden soll. Ob nicht BMW via Berichterstattung gezwungen werden soll, endlich ja zu sagen. </p>
<p>Interessanterweise wird ein Sprecher der ITR (Dachverband der DTM) zitiert und wie zur Best&#228;tigung dessen, was der &#252;ber BMW sagt, erz&#228;hlt auch noch ein Repr&#228;sentant eines der potenziellen Wettbewerber von „guten Gespr&#228;chen“. BMW selbst wird &#252;berhaupt nicht zitiert. Dass BMW gute Gr&#252;nde haben k&#246;nnte, sich momentan nicht zu dem „Einstieg“ zu &#228;u&#223;ern, bleibt in der Berichterstattung unerw&#228;hnt. Ist M&#252;nchen nicht gefragt worden oder hat man dort keine Antwort bekommen? Eine Frage, die in der aktuellen Berichterstattung offen bleibt – ebenso wie die nach der Einhaltung der  <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.sport1.de/de/motorsport/mot_dtm/artikel_226420.html" target="_blank">journalistischen Sorgfaltspflicht</a></span>. </p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 15:09:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Mahla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Formel 1 geht in die zweite Runde. In Melbourne wird sich erweisen, ob die Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse vom Auftaktrennen in Bahrain Momentaufnahmen waren oder Bestand haben. Was ist mit Mercedes, was mit Schumi, was mit Vettel? ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Formel 1 geht in die zweite Runde. In Melbourne wird sich erweisen, ob die Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse vom Auftaktrennen in Bahrain Momentaufnahmen waren oder Bestand haben. Was ist mit Mercedes, was mit Schumi, was mit Vettel? F&#252;r viel Wirbel (im wahren Wortsinn) sorgt aber auch wieder der Extra-Kanal im McLaren Mercedes. Wo bleibt der Geist des Gesetzes?</strong> </p>
<div id="attachment_3806" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/McLaren_Mercedes.jpg" rel="lightbox[3799]"><img class="size-medium wp-image-3806" title="McLaren_Mercedes" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/McLaren_Mercedes-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hamilton im McLaren Mercedes: Ist der Luftkanal (siehe Markierung), der mehr H&#246;chstgeschwindigkeit erm&#246;glicht, wirklich erlaubt?</p></div>
<p> </p>
<p>Melbourne, 26. M&#228;rz. Am Ende des ersten Trainingstages sind erst mal beide McLaren vorn, Hamilton und Button vor Webber (Red Bull) und Schumacher (Mercedes). Was immer das wert ist. Eines ist klar: Die Jungs vom Mercedes-Kundenteam (Sportboss Norbert Haug: „<em>Bei uns ist der Kunde K&#246;nig.</em>“) haben sich was Besonderes einfallen lassen, n&#228;mlich einen Windkanal durch&#8217;s Cockpit, und der hat es offenbar in sich. In Bahrain war Lewis Hamilton auf der Geraden acht km/h schneller als Sieger Fernando Alonso.<span id="more-3799"></span> </p>
<p>Kurz: Es geht um einen zus&#228;tzlichen Luftkanal, der die Aerodynamik je nach Bedarf ver&#228;ndert und der w&#228;hrend der Fahrt vom Fahrer mit dem Knie ge&#246;ffnet oder geschlossen werden kann. Und wieder haben wir es mit einem Fall zu tun, in dem die Techniker, die das Reglement umsetzen, schlauer sind als die, die es formulieren. Das Regelwerk untersagt bewegliche Hilfsmittel zur Ver&#228;nderung der Aerodynamik. Aber was, sagten sich die McLaren-Leute, ist, wenn wir das menschliche Knie als solches Hilfsmittel einsetzen? Das mag nicht im Sinne des Erfinders sein, aber verbieten kann es auch niemand. An dieser Stelle wird gern der Geist des Gesetzes zitiert, den so ohne Weiteres keiner zu fassen kriegt. Also lie&#223;en die technischen Kommissare den McLaren-Trick gegen den Protest der Wettbewerber zu. </p>
<p>Und wieder haben wir einen &#228;hnlichen Fall wie im vergangenen Jahr mit dem Doppeldiffusor. Ergibt  sich an dieser Stelle die Frage, was man mehr bewundern soll: die Findigkeit oder die Chuzpe, alle anderen f&#252;r dumm zu verkaufen. Technik und Juristerei hin oder her. McLaren darf so fahren – und f&#228;hrt zun&#228;chst einmal voraus. </p>
<p>Angesichts der konsequenten Inkonsequenz der Sporthoheit bleibt den anderen Teams mal wieder nichts anderes &#252;brig, als zu kopieren. Dazu die ehrw&#252;rdige „S&#252;ddeutsche Zeitung“ (26. M&#228;rz): „<em>Die Kopierer laufen hei&#223;.</em>“ Berichtet wird dort von einem wiederum pikanten Casus. Ausgerechnet <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/sauber-heckfluegel-keine-mclaren-kopie-1794594.html" target="_blank">Sauber</a></span> kommt mit einem verbl&#252;ffend &#228;hnlichen System nach Australien. Ausgerechnet Sauber, wo der vorj&#228;hrige Testpilot von McLaren, Pedro de la Rosa, heute Dienst als Einsatzpilot tut. Den zitiert das britische Motorsport-Blatt „Autosport“ mit dem Bekenntnis: „<em>Ja, ich habe schon ein wenig gewusst, was McLaren da versuchen w&#252;rde</em>.“</p>
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		<title>Traum-Einstand f&#252;r Mercedes und Schumi in Bahrain</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 15:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[F1]]></category>
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		<category><![CDATA[Formel1]]></category>
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		<description><![CDATA[Erster Showdown in der Formel-1-Saison 2010. Alle Augen schauen auf Mercedes und Schumi. Und vier Mercedes-Motoren auf den ersten vier Pl&#228;tzen des inoffiziellen Freitags-Ergebnisses. Mehr geht nicht. Ob das gutgeht? 
 
Mal kurz ausblenden, was danach kommt. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erster Showdown in der Formel-1-Saison 2010. Alle Augen schauen auf Mercedes und Schumi. Und vier Mercedes-Motoren auf den ersten vier Pl&#228;tzen des inoffiziellen Freitags-Ergebnisses. Mehr geht nicht. Ob das gutgeht?</strong> </p>
<div id="attachment_3618" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Nico-Rosberg.jpg" rel="lightbox[3610]"><img class="size-medium wp-image-3618" title="Nico Rosberg" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Nico-Rosberg-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" /></a><p class="wp-caption-text">Nico Rosberg – am Freitag mit der schnellsten Rundenzeit unterwegs in Bahrain, also zwei Pl&#228;tze vor Schumi. Bravo!</p></div>
<p> </p>
<p>Mal kurz ausblenden, was danach kommt. Heute hat die erste Stunde der Zeitrechnung nach Schumis R&#252;ckkehr in die Formel 1 geschlagen. Mit Platz drei im zweiten freien Training – das ist f&#252;r heute der erste offizielle Stand der Dinge – hat der siebenfache Weltmeister erst mal einen Traumstart hingelegt. Nicht nur, dass ein solches (Zwischen-)Resultat an sich schon eine Leistung darstellt, die dem Oldie zu aller Ehre gereicht. Sie ist auch in kommunikativer Hinsicht ideal. Michael hat auf Anhieb den Nachweis erbracht, dass er „bei der Musik ist“. <span id="more-3610"></span>Andererseits ist Platz drei ein Resultat, das den ohnehin schon vorhandenen Hype nicht ins Unermessliche steigert. – Gewisserma&#223;en ein moderates, aber ein Ergebnis nach Ma&#223;. Und das ist aus kommunikativer Sicht in der Lage f&#252;r Mercedes und Schumi das Optimum – als h&#228;tten sie&#8217;s drauf angelegt. </p>
<div id="attachment_3616" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Der-Super-Champion-im-Silberpfeil.jpg" rel="lightbox[3610]"><img class="size-medium wp-image-3616" title="Der Super-Champion im Silberpfeil" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Der-Super-Champion-im-Silberpfeil-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Der Super-Champion im Silberpfeil – Schumi kam im Freitags-Training auf Platz drei, nur Rosberg und Hamilton waren schneller.</p></div>
<p> </p>
<p>Zum ersten Mal seit 1955 starten wieder echte Silberpfeile im Grand-Prix-Sport, jeder ist auf das Comeback des Michael S. gespannt – da w&#228;re ein Fehlstart desastr&#246;s gewesen. Und dann diese Punktlandung! Schumacher ist nicht Erster, und das ist gut so. Daf&#252;r aber sein Mercedes-Teamgef&#228;hrte, der talentierte und aufstrebende Nico Rosberg. Schon so gesehen, kann es nicht besser laufen f&#252;r Norbert Haug, den Mercedes-Rennleiter, selbst Kommunikationsprofi vom Scheitel bis zur Sohle. </p>
<p>Nein, nicht genug mit den Pl&#228;tzen eins und drei f&#252;r die erfolgsverdammte Stuttgarter Truppe. Schumacher ist auch noch eingerahmt vom Mercedes-„Kundenteam“ McLaren: der Weltmeister von 2008, Louis Hamilton, vor, der amtierende, Jenson Button, hinter ihm. Bei einer solchen Ausgangslage kann Haug, von Hans-Joachim Stuck befragt, getrost tiefstapeln und auf die noch zu erwartende Performance von <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/gp-bahrain-ergebnis-training-2-rosberg-und-schumi-schnell-1783100.html" target="_blank">Red Bull, Renault oder Ferrari</a></span> verweisen. Am Trainings-Freitag also eine Traumlage aus kommunikativer Sicht. Abwarten – und angesichts der vorgelegten Leistung – wohlwollender Gl&#252;ckwunsch an Schumi und Co. </p>
<div id="attachment_3617" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Die-Mercedes-Piloten.jpg" rel="lightbox[3610]"><img class="size-medium wp-image-3617" title="Die Mercedes-Piloten" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Die-Mercedes-Piloten-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mercedes-Piloten: Rosberg (links) und Super-Schumi, im Hintergrund Ersatzfahrer Nick Heidfeld, leider enthauptet.</p></div>
<p> </p>
<p>Noch ein Wort zu Strietzel Stuck: Wer m&#246;chte nicht M&#228;uschen gewesen sein bei den Verhandlungen mit seinem Arbeitgeber VW, wie er sich dort hat genehmigen lassen, als Co-Moderator beim Privatsender DSF zu fungieren. Stuck ist zu sehr Motorsport-Fan, als das er sich eine solche Aufgabe entgehen lassen k&#246;nnte. Aber er ist clever und glaubw&#252;rdig genug, den Spagat zu schaffen, als VW-Repr&#228;sentant seine fachkundige Meinung zu sagen. Das ist nicht so selbstverst&#228;ndlich. Im globalen Wettbewerb sind n&#228;mlich alle, auch die noch in der Formel 1 engagierten Hersteller, harte Wettbewerber. Und da muss einer schon – siehe Stuck – was im Kreuz haben, einen Konkurrenten zu loben. Chapeau, Strietzel!</p>
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		<title>Die Formel-1-Saison 2010 nimmt Konturen an</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2010/02/13/die-formel-1-saison-2010-nimmt-konturen-an/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Mahla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein zur&#252;ckkehrender Superstar, v&#246;llig neue Namen, Konstellationen und Teams, Testfahrten mit nicht vergleichbaren Ergebnissen – die Formel 1 sortiert sich allm&#228;hlich.  
 
W&#228;hrend alle Welt den Namen des ber&#252;hmten Comebacker&#8217;s Michael Schumacher im Munde f&#252;hrt, wird sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein zur&#252;ckkehrender Superstar, v&#246;llig neue Namen, Konstellationen und Teams, Testfahrten mit nicht vergleichbaren Ergebnissen – die Formel 1 sortiert sich allm&#228;hlich.</strong>  </p>
<div id="attachment_3286" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Formel1_Schumi.jpg" rel="lightbox[3284]"><img class="size-medium wp-image-3286" title="Formel1_Schumi" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Formel1_Schumi-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Schumi im Mercedes GP Petronas: Die Erwartungen sind so hoch, dass „Mr. Shoemaker“ sie selbst gerne d&#228;mpft.</p></div>
<p> </p>
<p>W&#228;hrend alle Welt den Namen des ber&#252;hmten Comebacker&#8217;s <strong>Michael Schumacher</strong> im Munde f&#252;hrt, wird sich die Branche schnell mit neuen, ungewohnten Namen anfreunden m&#252;ssen: W&#228;hrend Pedro de la Rosa/E (Sauber-Ferrari) oder Jaime Alguersuari/E und Sebastian Buemi/E (beide Torro Rosso-Ferrari) zwar bisher seltener erw&#228;hnt, aber immerhin schon in der Formel 1 aufgetaucht waren, kommen andere f&#252;r Nichtinsider praktisch aus dem motorsportlichen Niemandsland: Wer sind Niko H&#252;lkenberg/D (Williams-Cosworth), Gary Paffet/GB, Kamui Kobajashi/J (Sauber-Ferrari), Witalij Petrow/RUS (Renault) oder etwa Fairuz Fauzy/MY (Lotus)? <span id="more-3284"></span>Die Frage ist ungerecht genug: Die jungen M&#228;nner haben allesamt ihre Sporen im harten Renngesch&#228;ft der von der Formel 1 &#252;berstrahlten Motorsportszene verdient, haben knallharte Zweik&#228;mpfe gewonnen und Meistertitel erobert. Und dennoch sind sie vor der am 14. M&#228;rz in Bahrain beginnenden Saison die Nobodys. Entsprechend sensationell klingt es dann, wenn es am Abschluss einer der wenigen Testfahrten hei&#223;t: „Alguersuari Schnellster im Regen“ („<a href="http://www.motorsport-aktuell.com/formel-1/news/alguersuari-schnellster-im-regen-11928.html" target="_blank">MOTORSPORT-aktuell.com</a>“, 12. Februar).<br />
Solche „Sensationen“ bed&#252;rfen der Relativierung. Was sind die Testergebnisse wirklich wert? Die einen fahren im Regen, die anderen im Trockenen, wie viel sie im Tank haben, wissen jeweils nur eine Handvoll Eingeweihte; ob, wer in Valencia mit guten Zeiten gl&#228;nzte, auch in Jerez ganz vorn w&#228;re, wenn er denn dort f&#252;hre, wei&#223; kein Mensch. Andere, wie das neue Team Virgin, sind noch nicht recht, wieder andere, <a href="http://www.lotusracing.my/" target="_blank">Lotus</a>, noch gar nicht zum Fahren gekommen. Es darf geahnt werden, dass, wenn es dann richtig losgeht, die &#252;blichen Verd&#228;chtigen vornweg fahren. Aber in welcher Reihenfolge und mit welchen Performance-Unterschieden – das l&#228;sst sich derzeit allenfalls aus dem Kaffeesatz lesen.  </p>
<div id="attachment_3285" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/F1_Lotus.jpg" rel="lightbox[3284]"><img class="size-medium wp-image-3285" title="F1_Lotus" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/F1_Lotus-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der neue Lotus F1 T127: Fairuz Fauzy, Heikki Kovalainen und Jarno Trulli bringen Kampfgeist und Erfahrung ins Team.</p></div>
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<p>Eines aber ist sicher: Die Formel 1 wird in der vor uns liegenden Saison mehr Spannung bieten als in so manchem Jahr zuvor. Nat&#252;rlich fiebern alle Schumis erstem Showdown entgegen. Wir wollen sehen, wie sich McLaren in die neue Rolle als Mercedes-„Kunde“ findet, was Sauber in der neuen Konstellation leisten kann und ob <strong>Fernando Alonso</strong> das springende Ferrari-Pferd in Trab bringt, wie <strong>Felipe Massa</strong> seinen Unfall verarbeitet hat. Ob bei Red Bull wieder ein gro&#223;er Wurf gelungen ist, so dass Sebastian Vettel auftrumpfen kann, und wie sich Nico Rosberg gegen Schumi schl&#228;gt. Prickelnde Fragen. Doch auch hinter der Spitze sollte ordentlich was los sein: Der erste Russe in der Formel 1, die deutsche Nachwuchs-Hoffnung H&#252;lkenberg und die Wiederauferstehung von Lotus. Wir d&#252;rfen uns auf unterhaltsame Rennen freuen. Apropos Lotus: Das neue Auto wurde erst am Freitag in London vorgestellt. Jetzt muss es nur noch schnell rennen, um den eigenen Anspr&#252;chen zu gen&#252;gen. In dunklem Gr&#252;n soll es an glorreiche Lotus-Zeiten erinnern.</p>
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		<title>Lotus ist wieder da</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 11:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Mahla</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>W&#228;hrend hierzulande die Welle der Spekulationen &#252;ber Schumis R&#252;ckkehr zu Mercedes und in die Formel 1 schier &#252;berschwappt, bereiten sich andere andernorts auf ein kaum minder spektakul&#228;res Comeback vor: Der legend&#228;re Name Lotus wird wieder in der K&#246;nigsklasse des Motorsports auftauchen. Der malaysische Premierminister machte die Bekanntgabe der Fahrer heute zu einem Staatsakt.</strong></p>
<div id="attachment_2896" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/Heikki_Kovalainen.jpg" rel="lightbox[2892]"><img class="size-medium wp-image-2896" title="Heikki Kovolainen" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/Heikki_Kovalainen-199x300.jpg" alt="Nach seinem Sieg 2008 in Ungarn f&#252;r McLaren f&#228;hrt der Finne Heikki Kovalainen im n&#228;chsten Jahr f&#252;r Lotus in der Formel 1" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach seinem Sieg 2008 in Ungarn f&#252;r McLaren f&#228;hrt der Finne Heikki Kovalainen im n&#228;chsten Jahr f&#252;r Lotus in der Formel 1.</p></div>
<p>Lotus! Da werden Erinnerungen wach an M&#228;nner wie Jim Clark, Jochen Rindt (nach seinem Todessturz in Monza 1970 einziger Fahrer, der posthum Weltmeister wurde), Ronnie Peterson, Emerson Fittipaldi, Mario Andretti, Ayrton Senna oder Elio de Angelis – Stars der 70er und fr&#252;hen 80er Jahre, die f&#252;r den genialen Colin Chapman grandiose Siege, Weltmeistertitel und Konstrukteurs-Championate zuhauf hereinfuhren. Nach Chapmans Tod 1982 wurde es allm&#228;hlich stiller um den Rennstall, der lange in der obersten Liga der Formel-1-Teams mitgespielt hatte. Schlie&#223;lich, 1994, gab Lotus auf.<span id="more-2892"></span></p>
<p>Jetzt, nach 16 Jahren Abstinenz, tritt ein neues Lotus-Team mit dem klangvollen alten Namen wieder an. Mehr als den Namen hat die neue Mannschaft aber kaum gemein mit der alten Herrlichkeit. Immerhin hat Lotus F1 seinen Startplatz f&#252;r die kommende Saison fix. Das malaysisch-britische Team baut auf das Organisations- und Business-Talent Tony Fernandes, der sich Sporen und Finanzen als Gr&#252;nder und Betreiber einer Fluglinie erworben hat. Den technischen Part &#252;bernimmt ein alter Bekannter: Mike Gascoyne, seit zwei Jahrzehnten Inventar der Formel 1 mit erfolgreichen Spuren bei Jordan, Renault, Toyota und Force India. Wie gut sich das neue Team unter den neuen Pr&#228;missen der n&#228;chstj&#228;hrigen Formel 1 (u.a. strenge Kostenrestriktionen) schlagen kann, h&#228;ngt sehr von der Leistungsf&#228;higkeit der Piloten ab.</p>
<div id="attachment_2897" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/Jarno_Trulli.jpg" rel="lightbox[2892]"><img class="size-medium wp-image-2897" title="Jarno Trulli" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/Jarno_Trulli-300x201.jpg" alt="F&#252;r den italienischen Rennfahrer Jarno Trulli spricht in erster Linie seine gro&#223;e Erfahrung, was dem neuen Lotus-Team nur zum Positiven gereichen kann" width="300" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">F&#252;r den italienischen Rennfahrer Jarno Trulli spricht in erster Linie seine gro&#223;e Erfahrung, was dem neuen Lotus-Team nur zum Positiven gereichen kann.</p></div>
<p>Als der malaysische Ministerpr&#228;sident Najib b. Tun Abdul Razak die Fahrer heute pr&#228;sentierte, hob das Team stolz hervor, dass es zwei Grand-Prix-Sieger unter Vertrag nehmen konnte. N&#228;mlich den Italiener Jarno Trulli (Sieg in Monaco 2004 auf Renault) und den Finnen Heikki Kovalainen (Sieg in Ungarn 2008 auf McLaren). Lotus ist also wieder da. Ob das Team wieder dahin kommt, wozu der gro&#223;e Name verpflichtet, wird sich herausstellen.</p>
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