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	<title>unautodox.de &#187; Technik / Zubehör</title>
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	<description>Der Blog hinter die Kulissen...</description>
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		<title>Profi-Tipps: neue Fahrkultur und Spritsparen fast ohne Investment</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Autobahn und Geschwindigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[EcoConsult]]></category>
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		<category><![CDATA[Spritsparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besuch eines Eco-Fahrtrainings zeigt &#252;berdeutlich, wie gro&#223; der Einfluss des Fahrers auf den Verbrauch ist. unAUTOdox.de verr&#228;t hier die Spar-Tipps der Profis und erkl&#228;rt, wie man sie umsetzt. 
 
Hockenheimring, das klingt ja erst mal nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Besuch eines Eco-Fahrtrainings zeigt &#252;berdeutlich, wie gro&#223; der Einfluss des Fahrers auf den Verbrauch ist. unAUTOdox.de verr&#228;t hier die Spar-Tipps der Profis und erkl&#228;rt, wie man sie umsetzt.</strong> </p>
<div id="attachment_3686" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Der-Profi-Sparer.jpg" rel="lightbox[3683]"><img class="size-medium wp-image-3686" title="Der Profi-Sparer" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Der-Profi-Sparer-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Der Profi-Sparer: Ulrich Pfeiffer, Chef von EcoConsult, erkl&#228;rt die Spar-Tipps und wie die „Neue Fahrkultur“ das Autofahren f&#252;r jedermann angenehmer, &#246;kologischer und &#246;konomischer machen kann – bislang wurden 80.000 Teilnehmer von ihm geschult.</p></div>
<p> </p>
<p>Hockenheimring, das klingt ja erst mal nach Vollgas und nicht nach Sparen. Und es stimmt auch zur H&#228;lfte, denn die Veranstaltung Ecotainment entpuppt sich als „Sicherheits- und Eco-Fahrtraining“ auf dem ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Hockenheimring. Veranstalter sind der ADAC und EcoConsult. Ulrich Pfeiffer, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer von EcoConsult, unterstreicht bei der Begr&#252;&#223;ung die Wichtigkeit beider Bausteine f&#252;r ein eint&#228;giges Kombi-Training. Motto: Sicherer Fahren und sparsamer Fahren. Schauen wir hier mal ausschlie&#223;lich auf die Eco-Inhalte und betrachten das Sicherheitstraining in einem sp&#228;teren Beitrag.<span id="more-3683"></span> </p>
<p>Hauptzielgruppe von EcoConsult sind die Fahrer von Dienstwagen und Fuhrpark-Autos in mittleren und gr&#246;&#223;eren Firmen. Bei optimaler Anwendung aller Eco-Tipps sind Verbrauchsreduzierungen von bis zu 20 Prozent m&#246;glich. Im konkreten Fall reduzierte sich der Verbrauch bei den 50 Teilnehmern schon w&#228;hrend des Kurses durchschnittlich um 17 Prozent. Ein &#252;berzeugendes Ergebnis und umso erstaunlicher, da sich die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit um drei Prozent erh&#246;hte. Das ist ein deutlicher Beleg daf&#252;r, dass wirtschaftliches Fahren auf keinen Fall langsames Fahren bedeutet. Pfeiffer nennt das ruhigere, vorausschauende Fahren auch „Neue Fahrkultur“. Denn durch die gleichm&#228;&#223;igere Fahrweise schont der Fahrer nicht nur das Sprit-Budget, sondern auch seine eigenen Nerven. Zudem reduziert sich der Verschlei&#223; von Bremsen, Kupplung und Reifen. </p>
<p>Pfeiffer ist sich sicher, dass f&#252;r Firmen ein Eco-Training in jedem Fall lohnend sein kann. Und er sagt: „Trainiert wird nur ein Mal, daf&#252;r gr&#252;ndlich. Der Teilnehmer beh&#228;lt dann diese neue Fahrweise f&#252;r immer.“ </p>
<div id="attachment_3685" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Anita-L&#246;ffler.jpg" rel="lightbox[3683]"><img class="size-medium wp-image-3685" title="Anita L&#246;ffler" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Anita-L&#246;ffler-300x217.jpg" alt="EcoConsult Trainerin Anita L&#246;ffler" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">EcoConsult Trainerin Anita L&#246;ffler: F&#252;rs Eco-Fahrtraining reicht ein serienm&#228;&#223;iger Pkw, der Bordcomputer &#252;bernimmt die Verbrauchskontrolle.</p></div>
<p> </p>
<p>Das hei&#223;t, eine Amortisation ist bereits nach wenigen Monaten m&#246;glich. Schade nur, dass so gut wie keine Privatfahrer an solchen Trainings teilnehmen. „Die fahren wegen der Preisdifferenz von einem Cent pro Liter durch die halbe Stadt und verpulvern dann durch grobe Fahrfehler unn&#246;tig Sprit“, wundert sich einer der engagierten Trainer und wundert sich weiter, „selbst Motor-Aus bei Stillstand ist f&#252;r viele leider immer noch ein Fremdwort“. Deshalb hier jetzt f&#252;r Privatfahrer und f&#252;r gesch&#228;ftliche Vielfahrer die wichtigsten Profi-Tipps: </p>
<ul>
<li>Beim Kalt- oder Warmstart kein Gas mehr geben. Gleich z&#252;gig losfahren und in den G&#228;ngen beschleunigen.</li>
<p>  </p>
<li>Weit vorausdenken und -schauen beim Fahren; z. B. wenn die Ampel in 500 Meter Entfernung auf Rot springt, sofort den Fu&#223; vom Gas nehmen und mit eingelegtem Gang bis zur Ampel rollen. Dabei wird die Schubabschaltung genutzt (kein Kraftstoffverbrauch). Erst kurz vor dem Stehen des Fahrzeugs Kupplung treten und Leerlauf einlegen.</li>
<p>  </p>
<li>M&#246;glichst niedrigtourig fahren, den 4. oder 5. Gang im Stadtverkehr nutzen, wenn der Motor noch rund l&#228;uft. In 30-km/h-Zonen kann man durchaus den 3. oder 4. Gang nutzen.</li>
<p>  </p>
<li>Am Berg zun&#228;chst den hohen Gang beibehalten und mehr Gas geben. Erst wenn der Motor nicht mehr zieht und die Drehzahl zur&#252;ckgeht, soll zur&#252;ckgeschaltet werden. Beim Bergabfahren Fu&#223; ganz vom Gaspedal nehmen und mit eingelegtem Gang rollen (Schubabschaltung nutzen).</li>
<p>  </p>
<li>Vollast Beschleunigen
<ul>
<li>1. Gang nur eine Wagenl&#228;nge mit wenig Gas gerade zum Anfahren nutzen.</li>
<li>Ab 2. Gang kr&#228;ftig (¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2.000 U/min.</li>
<li>3. Gang kr&#228;ftig (¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2.000 U/min.</li>
<li>4. Gang kr&#228;ftig (¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2.000 U/min.</li>
<li>5. Gang kr&#228;ftig (¾ Gaspedalstellung) Gas geben bis 2.000 U/min.</li>
</ul>
<p>G&#228;nge d&#252;rfen auch &#252;bersprungen werden, z. B. Schaltfolge 1., 2., 3., 5. oder 1., 2., 4., 5. </li>
<li>Bei l&#228;ngeren Stopps immer Motor abstellen (ist schon ab zehn Sekunden sinnvoll). Eine Minute Leerlauf entspricht einer Fahrstrecke von rund 400 Metern. Beim Motorstarten kein Gas mehr geben. Zum Heizen nicht den Leerlauf, sondern eine eingebaute Standheizung nutzen. Sie arbeitet mit dem halben Verbrauch.</li>
<p>  </p>
<li>Reifendruck auf Wert des Fahrzeugherstellers f&#252;r beladenes Fahrzeug erh&#246;hen. Reifendruck alle zwei Monate kontrollieren im kalten Zustand. Bei Reifenwechsel nur noch Leichtlaufreifen montieren. Zus&#228;tzliche Kraftstoffeinsparung von f&#252;nf Prozent.</li>
<p>  </p>
<li>Bei Automatik-Getriebe bei l&#228;ngerem Ampelrot nicht auf Stufe D, sondern auf N (Leerlauf) gehen. Nach Abschluss der Beschleunigungsphase Gaspedal kurz entlasten und wieder vorsichtig Gas geben (Automatik schaltet in h&#246;here Schaltstufe mit niedrigerer Drehzahl).</li>
<p>  </p>
<li>Fahrzeug regelm&#228;&#223;ig warten und Inspektion durchf&#252;hren. Ein verstopfter Luft- oder Kraftstofffilter kostet viel unn&#246;tigen Kraftstoff. Leichtlauf&#246;le (vollsynthetische &#214;le) sparen zus&#228;tzlich drei Prozent Kraftstoff.</li>
<p>  </p>
<li>Gewicht senken: Unn&#246;tiges raus aus dem Kofferraum. Je schwerer der Wagen, desto mehr Benzin verbraucht er.</li>
<p>  </ul>
<p><strong>Klimaanlage:</strong><br />
Wenn das Auto in der Sonne geparkt wurde, zun&#228;chst alle Wagent&#252;ren, Fenster und Schiebedach &#246;ffnen und die Hitze entweichen lassen. Beim Anfahren Klimaanlage auf maximale K&#252;hlleistung stellen und Umluft. So wird rasch das Wageninnere herabgek&#252;hlt. Dann auf Frischluftzufuhr umstellen (nicht vergessen, sonst verbraucht sich die Luft) und bei der Wahl der Temperatur darauf achten, dass die Differenz zur Au&#223;entemperatur 8 °C nicht &#252;berschreitet. Andernfalls k&#246;nnen Erk&#228;ltungen, Rheuma und noch Schlimmeres die gesundheitlichen Folgen sein. Weil moderne Klimaanlagen die Luft auch trocknen, kann durchaus eine Temperatur bis 24 °C eingestellt werden. Die Luftd&#252;sen sollten niemals auf einen Fahrgast, sondern am besten nach oben gerichtet werden. </p>
<p>Bei Autobahnfahrten m&#246;glichst immer mit Klimaanlage und geschlossenen Fenstern fahren. Der Mehrverbrauch h&#228;lt sich dabei in Grenzen (0,3 l/100km). Bei Fahrten im Stadtverkehr dagegen ist der Kraftstoffverbrauch der Klimaanlage sehr hoch (Mehrverbrauch 2<tt>–</tt>4 l/100km). Da kann man auch mal die Fenster &#246;ffnen und ohne Klimaanlage fahren. Beim Benutzen der Eco-Taste wird der Kompressor ausgeschaltet und die Au&#223;enluft zum K&#252;hlen benutzt. Nur wenn die Au&#223;entemperaturen unter den Wageninnentemperaturen liegen, kann auf diese Weise Kraftstoff gespart werden. Die Anwendung dieser Tipps senkt den Kraftstoffverbrauch zus&#228;tzlich um rund 1 l/100 km. </p>
<p><strong>Autobahn und Geschwindigkeit:</strong><br />
M&#246;glichst konstant und mit gro&#223;em Pufferabstand  (mindestens zwei Sekunden), den Tempomat nutzen, so oft wie m&#246;glich. Durch kurzzeitige Geschwindigkeitsspitzen von 200 km/h wird die Gesamtfahrzeit und Geschwindigkeit kaum beeinflusst. </p>
<p><strong>Anschauliches Zahlenbeispiel:</strong><br />
Auf einer Autobahnstrecke von 130 km L&#228;nge soll eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 km/h erreicht werden. Dies ist ein sehr ehrgeiziger und hoher Wert. Bereits eine Baustelle von 10 km L&#228;nge (80 km/h) erfordert, dass auf 22,5 km eine Geschwindigkeit von 180 km/h gefahren wird, um noch den Schnitt von 130 km/h zu erreichen. Dadurch erh&#246;ht sich der Kraftstoffverbrauch um 45 Prozent gegen&#252;ber der Konstantfahrt. Fazit: Besser ist es, immer konstant eine mittlere Reisegeschwindigkeit zu w&#228;hlen, mit Tempomat zu fahren und auf die Verkehrsdurchsagen und Empfehlungen im Rundfunk und Navigationsger&#228;t zu achten, um entspannt, wirtschaftlich und dennoch z&#252;gig ans Ziel zu kommen. </p>
<p>Besonders smart ist der Ansatz, dass EcoConsult keine feste „optimale“(?) Autobahn-Geschwindigkeit verlangt oder vorschreibt. <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ecofahr.de/eco-consult_1024/index.htm" target="_blank">Ulrich Pfeiffer formuliert so:</a></span> „M&#246;glichst im Verkehrsfluss mitschwimmen und Spitzen sowie starke Bremsman&#246;ver vermeiden.“ Man kann also auch mit Geschwindigkeiten von 140 oder 160 km/h auch noch gleichm&#228;&#223;ig fahren und Treibstoff sparen (vorausgesetzt, das Fahrzeug ist kein SUV oder Van, denn bei solchen Autos mit gro&#223;er Stirnfl&#228;che steigt der Verbrauch im Verh&#228;ltnis zur Geschwindigkeit st&#228;rker als bei einem flachen, kleinen Pkw).</p>
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		<title>News vom Genfer Salon: Mercedes stoppt F&#252;nfgang-Automatik – neue Siebengang-Automatik mit Start-Stopp spart Sprit</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2010/03/08/news-vom-genfer-salon-mercedes-stoppt-fuenfgang-automatik-neue-siebengang-automatik-mit-start-stopp-spart-sprit/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[7G-Tronic]]></category>
		<category><![CDATA[Joachim Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes]]></category>
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		<description><![CDATA[Mercedes weitet zum Sommer seine BlueEFFICIENCY Strategie aus und schickt die alte F&#252;nfgang-Automatik in den Ruhestand. Dann erhalten auch die Vierzylinder aus C- und E-Klasse die 7G-Tronic.
Zwischen Mercedes SLS AMG Safety Car, Schumi und Co. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mercedes weitet zum Sommer seine BlueEFFICIENCY Strategie aus und schickt die alte F&#252;nfgang-Automatik in den Ruhestand. Dann erhalten auch die Vierzylinder aus C- und E-Klasse die 7G-Tronic.</strong></p>
<div id="attachment_3559" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Joachim-Schmidt.jpg" rel="lightbox[3557]"><img class="size-medium wp-image-3559" title="Joachim Schmidt" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Joachim-Schmidt-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Vertriebs- und Marketing-Chef Joachim Schmidt verk&#252;ndet in Genf die vielleicht wichtigste Mercedes-Meldung: Ab Sommer wird in C- und E-Klasse die F&#252;nfgang-Automatik von der Siebengang-Automatik abgel&#246;st.</p></div>
<p>Zwischen Mercedes SLS AMG Safety Car, Schumi und Co. sowie dem Forschungsauto F800 w&#228;re die Meldung fast untergegangen: Ab Sommer ersetzt Mercedes die alte F&#252;nfgang-Automatik in der C- und E-Klasse durch eine neue Siebengang-Automatik. Diese neue Wandler-Automatik ist bereits serienm&#228;&#223;ig mit einer Start-Stopp-Automatik gekoppelt und soll so die Norm-Verbrauchswerte der betroffenen Vierzylinder-Benziner und -Diesel um mehr als sieben Prozent senken. Die Mercedes Sechs- und Achtzylinder fahren ja schon l&#228;nger mit der 7G-Tronic, allerdings ohne Start-Stopp.<span id="more-3557"></span></p>
<p>Mit der neuen Kraft&#252;bertragung verbraucht beispielsweise der neue E 250 CDI BlueEFFICIENCY nun nur noch 4,9 statt 5,8 l/100 km, sein CO<sub>2</sub>-Aussto&#223; reduziert sich von 154 auf 129 g/km. Der Mercedes C 220 CDI BlueEFFICIENCY begn&#252;gt sich dann mit 4,5 l/100 km (119 g CO<sub>2</sub>/km). Ab Sommer sind von dieser Verbesserung je f&#252;nf Vierzylinder in C- und E-Klasse betroffen. Diese typischen Au&#223;endienst- und Fuhrpark-Fahrzeuge kommen in Deutschland mit einem Automatik-Anteil von 90 Prozent und mehr in den Verkauf, deshalb hat der Getriebe-Wechsel f&#252;r Fuhrparkleiter und Eink&#228;ufer besonderes Gewicht. Wer noch die „alte“ F&#252;nfgang-Automatik ordert, verschenkt m&#246;glichweise bares Geld.</p>
<p>Vertriebs- und Marketing-Chef Joachim Schmidt sprach w&#228;hrend der Pressekonferenz in Genf davon, dass „bald in diesem Jahr auch andere Volumen-Baureihen“ von der Technik profitieren sollen. Er unterstrich zudem die Kombination von Kundennutzen und gesteigerter Nachhaltigkeit, welche anderen Modellreihen gemeint waren, blieb offen. Weitere Bilder gibt es in unserer <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://bilder.unautodox.de/index.php?gal=7&amp;cat=213" target="_blank">unAUTOdox-Bildergalerie</a></span>.</p>
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		<title>Porsche Hybrid: 911er Rennversion „mit Brummkreisel“</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2010/02/16/porsche-hybrid-911er-rennversion-mit-brummkreisel/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 15:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
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		<description><![CDATA[Erst seit Februar 2009 hat Porsche mit dem Cayenne D einen Diesel im Programm. Damit wurde das Unm&#246;gliche wahr und jetzt kommen auch noch zwei Hybrid-Porsche.
Das Umdenken und die &#214;ffnung f&#252;r einen Dieselmotor im Programm ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erst seit Februar 2009 hat Porsche mit dem Cayenne D einen Diesel im Programm. Damit wurde das Unm&#246;gliche wahr und jetzt kommen auch noch zwei Hybrid-Porsche.</strong></p>
<div id="attachment_3313" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Schwungrad-Hybridtechnik.jpg" rel="lightbox[3314]"><img class="size-medium wp-image-3313" title="Schwungrad-Hybridtechnik" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Schwungrad-Hybridtechnik-300x189.jpg" alt="" width="300" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">Mitte Mai soll dieser Elfer beim 24-Stunden-Rennen starten: Porsche glaubt an die Schwungrad-Hybridtechnik beim sportlichen Einsatz.</p></div>
<p>Das Umdenken und die &#214;ffnung f&#252;r einen Dieselmotor im Programm hat lange gedauert, sehr lange. Doch als Vorreiter macht der Cayenne Diesel seine Sache sehr gut. Auch die neue Cayenne Generation, die ab 8. Mai in den Verkauf geht, wird wieder mit dem 240 PS starken 3.0 TDI von Audi zu haben sein. Ganz neu und ebenfalls zum Marktstart im Angebot ist dann der Cayenne Hybrid. Bei ihm arbeitet ein 3,0-Liter-Kompressor-V6 (ebenfalls von Audi, aus dem S4) mit 333 PS zusammen mit einem 46 PS starken E-Motor. <span id="more-3314"></span>Mit einem Verbrauch von 8,2 l/100 km soll dieser Hybrid-Benziner helfen, den Flottenverbrauch zu senken. Zudem will Porsche mit der zusammen mit Konzern-Mutter VW entwickelten Hybrid-Technik einen Kompetenz-Beweis ablegen. Die Image-Politur ist dringend n&#246;tig, denn niemand garantiert, dass nicht schon morgen kraftstrotzende SUVs und Sportwagen mit herk&#246;mmlichen Motoren als veraltet und hemmungslos klimafeindlich gelten.</p>
<p>Also geht jetzt bei Porsche alles sehr schnell, nicht nur die organisatorische Eingliederung in den Wolfsburger Konzern. Das schnellste und j&#252;ngste Beispiel ist der Porsche 911 GT3 R Hybrid, der auf dem Genfer Salon Premiere feiern wird. Mit ihm will Porsche Mitte Mai beim 24-Stunden-Rennen auf dem N&#252;rburgring an den Start gehen. Dieser Hybrid-Renner ist eine echte Porsche-Entwicklung und verzichtet auf schwere Batterien, wie sie andere Hybride spazieren fahren. Als Energiespeicher rotiert ein Schwungrad mit bis zu 40.000/min („Brummkreisel“) und stellt so bei Bedarf die beim Bremsen gewonnene Leistung wieder zur Verf&#252;gung. Das reicht, um zwei E-Motoren an der Vorderachse f&#252;r sechs bis acht Sekunden zusammen 163 PS leisten zu lassen. Auf der Rennstrecke kann diese Leistung zum Beispiel f&#252;rs &#220;berholen genutzt werden. Bei ge&#228;nderter Steuerelektronik tr&#228;gt die Leistung auch zur Verbrauchsoptimierung bei. Das k&#246;nnte die Zahl der Tankstopps reduzieren, was bei Langstreckenrennen ein besonderes Gewicht hat.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>unAUTOdox</strong>: „auto, motor und sport“ erkl&#228;rt griffig, was der Hybrid-Renn-Elfer soll: „Der GT3 R soll zeigen, dass Hybrid sexy ist.“ Es geht darum, die trockene Hybrid-Technik zu emotionalisieren. „Wenn Hybrid nur nach Spritsparen und Umweltschutz klingt, dann haben speziell die deutschen Premium-Hersteller bald ein Problem“, erkl&#228;rt ein Marketing-Leiter hinter vorgehaltener Hand.</p>
<div id="attachment_3312" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Porsche-911-GT3-R-Hybrid.jpg" rel="lightbox[3314]"><img class="size-medium wp-image-3312" title="Porsche 911 GT3 R Hybrid" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Porsche-911-GT3-R-Hybrid-300x149.jpg" alt="" width="300" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Porsche 911 GT3 R Hybrid: Die Hybridtechnik bringt 130 Kilo Mehrgewicht und 163 PS – der „Brummkreisel“ nimmt den Platz des Beifahrers ein.</p></div>
<p>Auch Mercedes, Audi und BMW schlagen mit ihren Hybrid-Studien l&#228;ngst die sportliche Richtung ein. Doch ein Porsche Hochleistungs-Sportwagen mit Hybrid, der &#252;bertrifft sie eben im Image alle. Und er beweist, dass auch deutsche Hersteller bei der Hybrid-Technik ganz schnell ganz vorne sein k&#246;nnen. So gesehen wird der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.ftd.de/auto/neuvorstellungen/:neuvorstellung-porsche-911-gt3-r-hybrid-boxer-mit-boost/50073046.html" target="_blank">GT3 R Hybrid</a></span> beim 24-Stunden-Rennen nicht prim&#228;r gegen Wettbewerber fahren, sondern vor allem f&#252;r deutsche Ingenieurs-Leistung.</p>
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		<title>Amerika entdeckt den Diesel</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 08:06:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kirchberger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsche Autos ebnen dem Dieselmotor in den Vereinigten Staaten den Weg. Der Selbstz&#252;nder steht in direktem Wettbewerb zu Hybrid-Autos und schl&#228;gt sich dabei &#252;berraschend gut.
In den feinen Vororten von Los Angeles stehen glamour&#246;se Autos oft ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Autos ebnen dem Dieselmotor in den Vereinigten Staaten den Weg. Der Selbstz&#252;nder steht in direktem Wettbewerb zu Hybrid-Autos und schl&#228;gt sich dabei &#252;berraschend gut.</strong></p>
<p>In den feinen Vororten von Los Angeles stehen glamour&#246;se Autos oft aufgereiht wie Deb&#252;tantinnen beim Opernball. Ferrari, Maserati, Bentley oder Rolls-Royce geben sich die Ehre und f&#252;hren ein Autoleben im friedvollen miteinander. Dort, wo die Vorg&#228;rten nicht mehr ganz so riesig sind, die Z&#228;une den Blick auf die dahinterliegende Villa m&#246;glich machen, da sind dann auch Marken wie Audi, BMW, Jaguar und Mercedes-Benz zu sehen. Die haben etwas, was bei den wahren Luxus-Karossen dieses Zeitalters nicht im Angebot ist – den Dieselmotor.</p>
<div id="attachment_2884" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/VW_Santa_Monica.jpg" rel="lightbox[2880]"><img class="size-medium wp-image-2884" title="VW_Santa_Monica" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/VW_Santa_Monica-300x232.jpg" alt="Zu Besuch bei Volkswagen Santa Monica: Vom Jetta Sportwagen (Foto) werden &#252;ber 90 Prozent mit Diesel geordert" width="300" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Zu Besuch bei Volkswagen Santa Monica: Vom Jetta Sportwagen (Foto) werden &#252;ber 90 Prozent mit Diesel geordert.</p></div>
<p>Den entdeckt Amerika gerade, Audi etwa verkauft 40 Prozent des SUV Q7 mit einem Selbstz&#252;nder. Und eine Stufe niedriger, im Volumensegment, wird der Anteil noch gr&#246;&#223;er. Und aus genau diesem Grund ist Sean Homayoun, General Manager bei Volkswagen Santa Monica, mit seinem Gesch&#228;ftsleben sehr zufrieden. Eine ganze Reihe von Kunden haben eine neue Bescheidenheit entdeckt und ziehen in der sehr unamerikanischen Tugend namens Demut den Hut vor einer Technik, die lange verp&#246;nt, weil vermeintlich schmutzig war. Einige begn&#252;gen sich mit einem VW Jetta, auch der Touareg wird gerne genommen. Homayouns Betrieb floriert, den deutschen Diesel-Autos sei Dank. <span id="more-2880"></span></p>
<p>Die Wirtschaftskrise hat wohl das Bewusstsein ver&#228;ndert, sagen Analysten. Sicher wurden weniger Autos verkauft, aber VW, so meint Mister Homayoun, steht im Vergleich zu anderen prima da. 6,1 Prozent haben die Wolfsburger in der Neuen Welt weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum, dabei ist der Gesamtmarkt jedoch um 23,9 Prozent geschrumpft. VW hat den Marktanteil von 1,7 auf 2,2 Prozent erh&#246;hen k&#246;nnen. Und einer der Gr&#252;nde f&#252;r den Erfolg ist das umfassende Angebot an Dieselmodellen, so Sean Homayoun. „Amerika entdeckt den Diesel“, sagt er. „Es ist gar nicht lange her, da waren die Dieselautos v&#246;llige Exoten, au&#223;erdem war Diesel an der Tankstelle teurer als Benzin, und alle haben gesagt, dass Diesel stinkt und nur f&#252;r Lastwagen und Busse taugt. Das hat sich ganz stark ge&#228;ndert.“ VW verkauft 25 Prozent der Jetta-Baureihe in Amerika mit Dieselmotor, bei Golf und Touareg sind es immerhin 37 Prozent und beim Jetta Sportwagen, wie der Golf Variant dort getauft wurde, macht der Selbstz&#252;nder unglaubliche 92 Prozent aus.</p>
<p>Gewiss hat der stark gesunkene Dieselpreis dabei eine wichtige Rolle gespielt, er liegt mittlerweile bis zu 40 Cent je Gallone unter dem f&#252;r Benzin. Auch die Zahl der Tankstellen, die den &#246;ligen Sprit anbieten, ist gestiegen. Es seien immer noch nicht genug, sagt Sean Homayoun, aber es w&#252;rden immer mehr. Damit die Kunden trotz der erheblich gr&#246;&#223;eren Reichweite als bei Benzinern nicht pl&#246;tzlich ohne Versorgungsm&#246;glichkeit liegen bleiben, hat VW im Navigationssystem alle Tankstellen aufgef&#252;hrt, die den schwefelarmen Diesel T2 anbieten. Diese Stationen sind auf die Fahrer von Personenwagen eingestellt, die Trucker-Romantik mit &#246;ligen Lachen um die Zapfs&#228;ule und derben Scherzen beim Tanken zwischen den riesigen Lastwagen bleibt ihnen somit erspart.</p>
<div id="attachment_2883" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/Treibstoffpreise.jpg" rel="lightbox[2880]"><img class="size-medium wp-image-2883" title="Treibstoffpreise" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/12/Treibstoffpreise-176x300.jpg" alt="Treibstoff-Preise in USA: Diesel ist billiger als Benzin und Super und wird auch dadurch gesellschaftsf&#228;hig" width="176" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Treibstoff-Preise in den USA: Diesel ist billiger als Benzin und Super und wird auch dadurch gesellschaftsf&#228;hig.</p></div>
<p>Homayoun f&#228;hrt selber einen Touareg TDI. Und ist glaubhaft begeistert. Nicht nur, weil er die Wagen verkaufen muss. Beinahe jeder, der endlich mal eine Probefahrt macht, sei rasch &#252;berzeugt vom Drehmoment und der Laufkultur. Man h&#246;re es ja nicht mal mehr, dass da kein Benziner unter der Haube schnurrt. Und die Milage-Angabe, die Zahl der Meilen, die man mit einer Gallone Treibstoff zur&#252;cklegen kann, wollten die meisten zun&#228;chst gar nicht glauben. Und wer sich einmal auf den Diesel eingelassen habe, der bleibe ihm treu, sagt der kalifornische Autoverk&#228;ufer. Nur die bei VW, die k&#246;nnten etwas mehr tun, damit sich die frohe Kunde schneller und nachhaltiger verbreitet, meint er. Der Beliebtheit der Hybrid-Fahrzeuge habe man nun wirklich etwas entgegenzusetzen: „Wir haben ja mehrere Betriebe und verkaufen unter anderem auch Toyota und Lexus. Aber mit der Nachfrage nach dem Diesel aus Deutschland, mit der kann im Augenblick kein Hybrid-Modell mithalten.“ Die Zeiten scheinen sich zu &#228;ndern.</p>
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		<title>Leistung rauf, Verbrauch runter – Fiat l&#228;sst die Einlassventile elektrisch tanzen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 15:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Alfa]]></category>
		<category><![CDATA[Fiat]]></category>
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		<category><![CDATA[unAUTOdox]]></category>
		<category><![CDATA[Zweizylinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Motorentechnik hei&#223;t MultiAir, ist von Fiat entwickelt und patentiert, steigert die Leistung um rund zehn Prozent, senkt den Verbrauch um bis zu zehn Prozent, ersetzt die Einlassnockenwelle und steuert die Ventile elektrohydraulisch.
Der Alfa ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die neue Motorentechnik hei&#223;t MultiAir, ist von Fiat entwickelt und patentiert, steigert die Leistung um rund zehn Prozent, senkt den Verbrauch um bis zu zehn Prozent, ersetzt die Einlassnockenwelle und steuert die Ventile elektrohydraulisch.</strong></p>
<div id="attachment_2481" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/1_Alfa-Mito.jpg" rel="lightbox[2479]"><img class="size-medium wp-image-2481" title="Alfa Mito" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/1_Alfa-Mito-300x197.jpg" alt="Der Alfa Mito 1.4 TB 16V MultiAir ist mit 135 PS der erste Konzern-Wagen mit der neuen Technik, die Fiat in allen neuen Motoren nutzen will" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Der Alfa Mito 1.4 TB 16V MultiAir ist mit 135 PS der erste Konzern-Wagen mit der neuen Technik, die Fiat in allen neuen Motoren nutzen will.</p></div>
<p>Der Alfa Mito 1.4 TB 16V MultiAir kommt als erstes Modell mit der bahnbrechenden Technik, der Fiat Punto Evo folgt in K&#252;rze. Mit MultiAir, der elektrohydraulischen Steuerung der Einlassventile, ist Fiat wieder einmal Vorreiter der gesamten Automobil-Industrie bei der Motorentechnik. Wie schon bei Common-Rail-Dieselmotoren und zuvor mit Twin-Spark-Benzinern pr&#228;sentieren die Italiener mit MultiAir eine Technik, die vermutlich mittelfristig in den Verbrennungsmotoren aller Hersteller Einzug halten wird. <span id="more-2479"></span>Nat&#252;rlich nur gegen Zahlung von Lizenzgeb&#252;hren, aber die Vorteile scheinen mit zehn Prozent Leistungserh&#246;hung, 15 Prozent Drehmoment-Zuwachs und zehn Prozent Verbrauchsreduzierung wirklich bahnbrechend zu sein.</p>
<div id="attachment_2482" class="wp-caption alignright" style="width: 236px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/2_Mito_Innereien.jpg" rel="lightbox[2479]"><img class="size-medium wp-image-2482" title="Mito_Innereien" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/2_Mito_Innereien-226x300.jpg" alt="Bei MultiAir gibt es keine Einlassnockenwelle mehr, stattdessen steuert das Elektroventil (rot) den &#214;ldruck, der das Ventil &#246;ffnet" width="226" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bei MultiAir gibt es keine Einlassnockenwelle mehr, stattdessen steuert das Elektroventil (rot) den &#214;ldruck, der das Ventil &#246;ffnet.</p></div>
<p>Davon ist zumindest Vittorio Doria, Fiat Chef-Entwickler f&#252;r Benzinmotoren, &#252;berzeugt: „Diese Technik wird eine neue &#196;ra der Benzinmotoren einl&#228;uten.“</p>
<p>Doch was ist MultiAir eigentlich? Hier die technisch stark vereinfachte Erkl&#228;rung: Statt mechanisch &#252;ber eine Einlassnockenwelle und Tassenst&#246;&#223;el steuert MultiAir die acht Einlassventile des Vierzylinders elektrohydraulisch. Es gibt nur noch die Ausslassnockenwelle, die jedoch gleichzeitig mit einem Nocken pro Zylinder &#214;ldruck aufbaut, der dann von einem elektromagnetischen Steuerventil zum Ventilhub der Einlassventile genutzt wird. Damit lassen sich Ventilhub und &#214;ffnungszeit ganz individuell pro Zylinder steuern. Die Drosselklappe ist nun arbeitslos. Das Kommando des E-Gas f&#252;r Vollgas, Halbgas oder wie auch immer wird einzig durch die Ansteuerung der Einlassventile umgesetzt. Die Folge: hohe Effizienz u.a. durch den Wegfall der Drosselklappenverluste. Das BMW System Valvetronic verfolgt einen &#228;hnlichen Ansatz, allerdings mit weniger technischen M&#246;glichkeiten wie MultiAir. Bei MultiAir k&#246;nnen die Einlassventile sogar bei einem Arbeitstakt zweimal kurz ge&#246;ffnet werden (daher auch der Name MultiAir), was zur besseren Gasverwirbelung im Teillastbereich und damit zu weiterer Verbrauchsreduzierung f&#252;hrt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2483" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/3_Mito_Innereien_Grafik.jpg" rel="lightbox[2479]"><img class="size-medium wp-image-2483" title="Mito_Innereien_Grafik" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/3_Mito_Innereien_Grafik-300x261.jpg" alt="Ein E-Ventil (oben links in gr&#252;n) steuert bei MultiAir zwei Ventile, Vorteile: Weniger Verbrauch, mehr Leistung und Kostenreduzierung bei der Motorenfertigung" width="300" height="261" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Ein E-Ventil (oben links in Gr&#252;n) steuert bei MultiAir zwei Ventile; Vorteile: weniger Verbrauch, mehr Leistung und Kostenreduzierung bei der Motorenfertigung.</p></div>
<p><strong>Fiat</strong> plant f&#252;r 2010 den Einsatz der MultiAir-Technik bei einem kompakten 900-ccm-Zweizylinder, der neue Spar-Rekorde aufstellen soll. Au&#223;erdem eignet sich die Technik auch zur Gassteuerung bei Dieselmotoren.</p>
<p><strong>unAUTOdox:</strong> Wenn Fiat die elektrohydraulische Ventilsteuerung im Griff hat, dann werden die Wettbewerber f&#252;r das Patent Schlange stehen. Der Wegfall der verbleibenden Ausslassnockenwelle ist dann der n&#228;chste konsequente Schritt. Vielleicht folgt sogar die elektropneumatische Steuerung. Eins ist sicher, das beweist MultiAir deutlich: Der Verbrennungsmotor ist noch lange nicht am Ende.</p>
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		<title>Leise Elektroautos sind gef&#228;hrlich – denn niemand h&#246;rt sie kommen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 13:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[E-Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Fußgänder]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Prius]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Elektromobilit&#228;t wird kommen, zwar langsamer, als viele glauben, aber auch wenige E-Autos im Alltagsverkehr reichen aus, um neue Probleme aufzuzeigen.
80 Prozent aller Informationen im Stra&#223;enverkehr nimmt der Mensch optisch auf. Von den verbleibenden 20 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Elektromobilit&#228;t wird kommen, zwar langsamer, als viele glauben, aber auch wenige E-Autos im Alltagsverkehr reichen aus, um neue Probleme aufzuzeigen.</strong></p>
<p>80 Prozent aller Informationen im Stra&#223;enverkehr nimmt der Mensch optisch auf. Von den verbleibenden 20 Prozent entf&#228;llt der gr&#246;&#223;te Teil auf akustische Informationen.</p>
<div id="attachment_2255" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/Peugeot-iOn.jpg" rel="lightbox[2249]"><img class="size-medium wp-image-2255" title="Peugeot iOn" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/Peugeot-iOn-300x204.jpg" alt="Peugeot iOn: Technischer Zwilling des Mitsubishi i-MiEV, soll 2010 auf den Markt kommen – m&#246;glicherweise mit Fahrradklingel?" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Peugeot iOn: technischer Zwilling des Mitsubishi i-MiEV, soll 2010 auf den Markt kommen – m&#246;glicherweise mit Fahrradklingel?</p></div>
<p>Elektroautos oder Hybridwagen im E-Modus fahren aber fast ger&#228;uschlos, zumindest bei Stadt-Geschwindigkeit, und genau dann k&#246;nnen Fu&#223;g&#228;nger, Radfahrer oder gar Sehbehinderte die eigentlich umweltfreundlichen leisen Fahrzeuge nicht h&#246;ren oder orten, aus welcher Richtung sie kommen. Die Mahner formulieren Schreckensszenarien: „Querende Passanten springen &#252;berrascht zur&#252;ck auf den B&#252;rgersteig, Radfahrer fallen vor Schreck fast vom Sattel.“<span id="more-2249"></span></p>
<p>Das klingt ein bisschen &#252;bertrieben, doch es ist was dran. Das wissen alle Motorjournalisten, die schon mal bei der Pr&#228;sentation eines Prius oder bei anderen Testfahrten mit E-Autos auf dem Parkplatz gestanden haben. Da n&#228;hert sich von hinten der Kollege mit dem lautlosen Testwagen, und keiner merkt es. Oder, nach der Testfahrt steigt man aus, verl&#228;sst sein Fahrzeug und l&#228;uft dem n&#228;chsten Testfahrer vors Auto, es war ja nichts zu h&#246;ren, nur pl&#246;tzlich das Reifenquietschen von der Vollbremsung. Die elektrische Mobilit&#228;t birgt ganz neue Probleme. In Japan hat die Regierung bereits eine Expertenkommission eingesetzt, die Sicherheits-Vorschl&#228;ge gegen die „Unh&#246;rbarkeit“ entwickeln soll. Die Rede ist von Warnger&#228;uschen wie synthetischem Motorensound oder extra lauten Handy-Klingelt&#246;nen. Auch in Gro&#223;britannien wird bereits geforscht. Bei den Versuchen des britischen Unternehmens Lotus soll das „gewohnte Motorenger&#228;usch“ zus&#228;tzlich konservativen Kunden den Umgang mit E-Autos vertrauter machen.</p>
<div id="attachment_2254" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/Nissan-LEAF.jpg" rel="lightbox[2249]"><img class="size-medium wp-image-2254" title="Nissan LEAF" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/Nissan-LEAF-300x199.jpg" alt="Nissan LEAF: Der f&#252;nfsitzige Elektrowagen kommt in Japan Ende 2010 – ob mit neuem Warnger&#228;usch ist noch nicht bekannt" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Nissan LEAF: Der f&#252;nfsitzige Elektrowagen kommt in Japan Ende 2010 – ob mit neuem Warnger&#228;usch, ist noch nicht bekannt.</p></div>
<p>Ob es wirklich zu Elektroautos mit Kunst-T&#246;nen oder -Sound kommt, wird sich zeigen. Ein f&#252;hrender Techniker in der Voraus-Entwicklung eines gro&#223;en deutschen Autoherstellers malt ein anderes Bild: „Es klingt zwar im ersten Moment widersinnig, aber gerade die Elektromobilit&#228;t wird im urbanen Umfeld dazu f&#252;hren, dass die Verkehrsteilnehmer Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer auf der einen Seite und Automobile auf der anderen in Zukunft noch viel klarer voneinander getrennt werden m&#252;ssen.“ Da erscheinen die Gitter und Gel&#228;nder, die in manchen Gro&#223;st&#228;dten im Kreuzungsbereich schon heute den Fu&#223;g&#228;nger-Verkehr Richtung Zebrastreifen kanalisieren, nur ein Anfang zu sein. M&#246;glich seien auch weit ausgebaute Tunnelsysteme f&#252;r E-Autos, so k&#246;nne Autoverkehr m&#246;glicherweise mittelfristig komplett von der City-Bildfl&#228;che verschwinden. Es klingt wirklich abstrus, aber vielleicht f&#252;hren so lautlose Elektroautos dazu, dass in ferner Zukunft autolose Innenst&#228;dte entstehen.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Elektroautos sind ein alter Hut – der Nissan Tama ist &#252;ber 60 Jahre alt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Audi]]></category>
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		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
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		<description><![CDATA[… ja, ja, der Lohner-Porsche mit seinen Radnabenmotoren ist sogar schon &#252;ber 100 Jahre alt. Doch damals wie heute mangelt es an ausreichender Reichweite.
Der derzeitige Elektroauto-Hype treibt schon seltsame Bl&#252;ten. Audi und Mercedes stellen mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>… ja, ja, der Lohner-Porsche mit seinen Radnabenmotoren ist sogar schon &#252;ber 100 Jahre alt. Doch damals wie heute mangelt es an ausreichender Reichweite.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der derzeitige Elektroauto-Hype treibt schon seltsame Bl&#252;ten. Audi und Mercedes stellen mit dem Elektro-R8 und dem SLS-Elektro n&#228;chste Woche zwei Studien auf die gr&#246;&#223;te Automobil-Ausstellung der Welt (IAA 17.9. bis 27.9.2009 in Frankfurt). Beides sind Konzeptfahrzeuge, noch meilenweit vom Serieneinsatz entfernt, doch sie machen die Messebesucher glauben, der Elektroantrieb st&#252;nde kurz vor der Marktreife. Gleichzeitig schm&#252;cken sie ihre Erbauer mit Begriffen wie zukunftsorientiert, innovativ und umweltschonend.</p>
<div id="attachment_2059" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Nissan-Tama-Electric.jpg" rel="lightbox[2052]"><img class="size-medium wp-image-2059" title="Nissan Tama Electric" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Nissan-Tama-Electric-300x225.jpg" alt="Nissan Tama Electric von 1947: Mit Blei-S&#228;ure-Batterien bis zu 35 km/h schnell bei einer Reichweite von 65 Kilometern" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Nissan Tama Electric von 1947: mit Blei-S&#228;ure-Batterien bis zu 35 km/h schnell bei einer Reichweite von 65 Kilometern</p></div>
<p style="text-align: justify;">Doch die Realit&#228;t sieht anders aus: Selbst Mitsubishi, die mit dem  <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.unautodox.de/2009/08/10/jetzt-wirds-ernst-der-erste-stromer-kommt/" target="_blank">i-MiEV</a></span> im n&#228;chsten Jahr das erste Serien-E-Auto in Deutschland anbieten wollen, d&#228;mpft zu gro&#223;e Erwartungen. Reichweite und Ladezeiten seien die wichtigsten Faktoren, sagt ein Mitsubishi-Techniker. Er erkl&#228;rt, dass es noch an den geeigneten Batterien als Energiespeicher mangele, und sch&#228;tzt, dass erst durch Akkus mit zehnmal h&#246;herer Energiedichte Reichweite, Ladezeiten und Fahrleistungen die durchschnittlichen Kundenerwartungen erf&#252;llen k&#246;nnten.<span id="more-2052"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Reihe der Missverst&#228;ndnisse geht noch weiter, da schreiben Journalisten unbedarft S&#228;tze wie diesen: „Der Elektroantrieb scheint f&#252;r eine emissionsfreie automobile Zukunft unerl&#228;sslich.“ Als ob Elektroantrieb automatisch Emissionsfreiheit mit sich br&#228;chte, ganz nach dem Motto: „Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.“ Tja, alle wollen &#214;ko-Strom, am liebsten aber keinen Aufpreis daf&#252;r zahlen, und wenn ein l&#228;rmendes Windrad in der Nachbarschaft steht, dann beschweren sie sich &#252;ber die „akustische Umweltverschmutzung“.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Energiegewinnung des &#214;ko-Auto-Stroms ist also ein ebenso schwieriges Thema. Doch Haupt-Knackpunkt bleibt die Batterie-Technik und -Leistung. Ein erfahrener VW-Techniker fasst die Probleme schlicht zusammen: zu schwer, zu teuer und zu temperaturempfindlich, denn eine Batterie im Auto muss ja bei plus 40 Grad ebenso arbeiten wie bei minus 20 Grad. Andere Kritiker fragen nach fundierten Studien &#252;ber die Langzeit-Haltbarkeit von Batterien im Auto, befriedigende Antworten erhalten sie bislang nicht.</p>
<div id="attachment_2063" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Nissan-LEAF.jpg" rel="lightbox[2052]"><img class="size-medium wp-image-2063" title="Nissan LEAF" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Nissan-LEAF-300x184.jpg" alt="Nissan LEAF: Der f&#252;nfsitzige Elektrowagen soll Ende 2010 in Japan auf den Markt kommen, versprochene Reichweite 160 km" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Nissan LEAF: Der f&#252;nfsitzige Elektrowagen soll Ende 2010 in Japan auf den Markt kommen, versprochene Reichweite: 160 km.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Fest steht eines: Neben dem Elektroauto-Hype – dem bei gro&#223;z&#252;giger Betrachtung auch noch die neuesten Fuel-Cell- und Wasserstoff-Kooperationen zuzurechnen sind – investieren alle Hersteller in erheblichem Ma&#223;e in die Weiterentwicklung des herk&#246;mmlichen Verbrennungsmotors, und das ist auch gut so. Denn bis 2015 oder 2025 wollen sie ja alle noch ein paar Autos verkaufen und das gelingt nur, wenn die Produkte wettbewerbsf&#228;hig sind.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>IAA-Trend: Vorfahrt f&#252;r Elektro-Sportler – „Freude“ und Spa&#223; sollen Stromer attraktiv machen</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2009/07/14/iaa-trend-vorfahrt-fuer-elektro-sportler-freude-und-spass-sollen-stromer-attraktiv-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 12:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
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		<description><![CDATA[Audi, BMW und Mercedes setzen auf Fahrspa&#223; und Lust an der Dynamik. Die Elektro-Sportwagen-Studien SLS und R8 sind das Gegenteil von langsamen Verzichtsmobilen, und bei BMW beschleunigen V8-Hybride so schnell wie Sportwagen, das macht „Freude“. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Audi, BMW und Mercedes setzen auf Fahrspa&#223; und Lust an der Dynamik. Die Elektro-Sportwagen-Studien SLS und R8 sind das Gegenteil von langsamen Verzichtsmobilen, und bei BMW beschleunigen V8-Hybride so schnell wie Sportwagen, das macht „Freude“. Die IAA  wird eine Elektro-Auto-Ausstellung (EAA?).</strong></p>
<p>Internationale Automobil-Ausstellung – da kann man was erleben, zumindest wenn man dem Motto glaubt: „Erleben, was bewegt“. Mitte September 2009 in Frankfurt werden es vor allem Elektro-Autos sein, die uns bewegen. Nat&#252;rlich nicht w&#246;rtlich, denn anreisen werden die meisten Journalisten ebenso wie die Besucher mit herk&#246;mmlichen Autos. Schon Hybride sind Exoten, kein Wunder, denn kein Profi will mit einem Prius aus K&#246;ln, Hamburg oder Stuttgart bis nach Frankfurt rollen und sich unterwegs m&#246;glicherweise von einem Kollegen mit einem „dickeren Testwagen“ &#252;berholen lassen.</p>
<div id="attachment_1269" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/1_Cockpit.jpg" rel="lightbox[1268]"><img class="size-medium wp-image-1269" title="AMG SLS" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/1_Cockpit-300x225.jpg" alt="Blick ins Cockpit des Mercedes AMG SLS: Serienm&#228;&#223;ig kommt der Fl&#252;gelt&#252;rer mit einem 6,2-Liter-V8, doch eine Elektro-Studie begleitet die Pr&#228;sentation" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Blick ins Cockpit des Mercedes AMG SLS: Serienm&#228;&#223;ig kommt der Fl&#252;gelt&#252;rer mit einem 6,2-Liter-V8, doch eine Elektro-Studie begleitet die Pr&#228;sentation.</p></div>
<p>Auf der Messe selbst erleben wir dann eine vollst&#228;ndig umgekehrte und elektrifizierte Auto-Welt (nat&#252;rlich nur als Ausblick auf die Zukunft). Kaum ein Hersteller wird es wagen, ohne Hybrid oder Elektro-Auto (selten als Serienversion, meist als Studie) seinen Stand zu er&#246;ffnen. Manche Medien sprechen schon im Vorfeld von der „Elektrischen Automobil-Ausstellung“. So l&#228;sst sich bereits jetzt absehen, das die PR- und Medien-Maschinerie kaum nachkommt, die vielen E-Autos zu kommunizieren. Gleichzeitig wirkt die beinah gleichgeschaltete E-Auto-Welle wie der Beweis f&#252;r die Richtigkeit dieser Mobile. F&#252;r die Frage, ob E-Autos uns wirklich – wenn sie denn in einigen Jahren mal tats&#228;chlich in nennenswerten St&#252;ckzahlen kaufbar und fahrbar sind – helfen, das Klima weniger schnell zu verschlechtern, hat kaum einer Zeit.</p>
<p>Es scheint so, als wollten die deutschen Hersteller mit in zweifacher Hinsicht schnellen E-Auto-Projekten den R&#252;ckstand bei der Hybridauto-Entwicklung (gegen&#252;ber den Japanern Toyota, Lexus und Honda) wieder wettmachen. Mercedes wird seinen SLS AMG Fl&#252;gelt&#252;rer zus&#228;tzlich mit Elektroantrieb pr&#228;sentieren. Schon der knapp 600 PS starke V8-Benziner-SLS kostet rund 165.000 Euro. Da wird der E-Fl&#252;gelt&#252;rer mit Lithium-Ionen-Akkus und vier Elektromotoren kaum billiger und damit sicher kein klimarelevantes Volumenmodell. Doch seine Mission ist das Wichtigste: Als echter Sportwagen und einem Sprint von 0 auf 100 km/h von unter vier Sekunden soll der E-SLS zuk&#252;nftige Elektro-Mobile vor dem Makel der Unsportlichkeit und zu viel &#214;ko-Image bewahren.</p>
<div id="attachment_1270" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/2_Mercedes-AMG.jpg" rel="lightbox[1268]"><img class="size-medium wp-image-1270" title="SLS 63 AMG" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/2_Mercedes-AMG-300x208.jpg" alt="Prototyp der Mercedes AMG SLS, stark getarnt: So nebenbei haben die AMG-Jungs auch einen Elektro-Antrieb mit vier Motoren verwirklicht" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Prototyp der Mercedes AMG SLS, stark getarnt: So nebenbei haben die AMG-Jungs auch einen Elektro-Antrieb mit vier Motoren verwirklicht.</p></div>
<p>Audi f&#228;hrt eine &#228;hnliche Strategie und zeigt in Frankfurt neben A5 Sportback und R8 Spyder eine Elektro-Version des R8. Pure Sportlichkeit steht bei den Ingolst&#228;dtern ohnehin hoch im Kurs, denn damit wollen sie ihr Markenprofil weiter sch&#228;rfen und Verkaufserfolge ausbauen. Aus der Bauchlandung mit dem zwar interessanten, aber unsch&#246;nen Verzichtsmobil A2 haben sie offensichtlich gelernt. BMW h&#228;lt sich beim Thema E-Auto &#252;berraschend zur&#252;ck. „Auto Bild“ k&#252;ndigt zwar in der aktuellen Ausgabe 28/2009 eine „geheime Studie zum Thema EfficientDynamics“ an, aber ob das ein E- oder Hybrid-Modell ist, scheint noch unklar. Statt E-Hysterie zeigen die M&#252;nchner mit 5er GT und X1 interessante Konzepte und schlie&#223;lich gl&#228;nzen sie schon heute dank der serienm&#228;&#223;igen Sparma&#223;nahmen EfficientDynamics mit dem niedrigsten Flottenverbrauch unter den drei deutschen Premiummarken.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1271" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/Audi-R8.jpg" rel="lightbox[1268]"><img class="size-medium wp-image-1271" title="R8090012" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/Audi-R8-300x212.jpg" alt="Audi R8 5.2: Auf der IAA kommen ein Spyder und ein Elektro-R8 als Conceptcar dazu" width="300" height="212" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Audi R8 5.2: Auf der IAA kommen ein Spyder und ein Elektro-R8 als Conceptcar dazu.</p></div>
<p><strong>unAUTOdox:</strong> Das spannende Thema E-Autos werden wir nicht mehr los. Es wird die IAA im Herbst pr&#228;gen, denn gerade in Krisenzeiten will kein Hersteller einen neuen Trend verschlafen. Politiker werden sich &#252;ber das Thema zu profilieren versuchen, und Stromkonzerne planen schon jetzt fest mit einem neuen, profitablen Gesch&#228;ftsfeld. Fest steht: F&#252;r die Mehrzahl der individuellen Mobilit&#228;ts-Anforderungen reicht ein E-Auto, auch wenn die Reichweite unter 200 Kilometer liegt. F&#252;r manche Fahrten wird es wohl nie tauglich sein, wie zum Beispiel f&#252;r die 800-km-Reise an einem Tag durch Deutschland von Nord nach S&#252;d. Hier bleibt der herk&#246;mmliche Pkw (am besten mit Dieselmotor) mittelfristig unschlagbar, und dabei wahrscheinlich auch mit der besten Gesamt-Energiebilanz.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>2. Teil – Audi: Tech-Day f&#252;r mehr Aufmerksamkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kirchberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
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		<description><![CDATA[Audi will BMW &#252;berholen und l&#228;dt Motorjournalisten zum Qualit&#228;ts-Workshop ein. Meisterb&#246;cke sollen Ma&#223;haltigkeit sichern helfen.
J&#252;ngster Coup der Audianer ist der Tech-Day (Workshop klingt zu langweilig) f&#252;r Qualit&#228;t. Bei diesem Ereignis dozieren die Scharen von Kontrolleuren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Audi will BMW &#252;berholen und l&#228;dt Motorjournalisten zum Qualit&#228;ts-Workshop ein. Meisterb&#246;cke sollen Ma&#223;haltigkeit sichern helfen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">J&#252;ngster Coup der Audianer ist der Tech-Day (Workshop klingt zu langweilig) f&#252;r Qualit&#228;t. Bei diesem Ereignis dozieren die Scharen von Kontrolleuren um den obersten Qualit&#228;tssicherer Werner Zimmermann &#252;ber Fugen-Ma&#223;e, Meisterb&#246;cke und g&#252;nstige Versicherungseinstufungen. Beim Spaltma&#223; sei man f&#252;hrend, hei&#223;t es. Klar, gilt doch der ehemalige Vorstandschef von Audi und heutige VW-Aufsichtsrat, Ferdinand Piëch, als Fugen-Fetischist.</p>
<div id="attachment_983" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/Qualitaetscheck.jpg" rel="lightbox[978]"><img class="size-medium wp-image-983" title="Qualitaetscheck" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/Qualitaetscheck-300x199.jpg" alt="Qualit&#228;ts-Check bei Audi: Na, an welchem Modell denn? Kommentare und Antworten sind erw&#252;nscht" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Qualit&#228;ts-Check bei Audi: Na, an welchem Modell denn? Kommentare und Antworten sind erw&#252;nscht.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Meisterb&#246;cke gibt es als qualit&#228;tssichernde, das Produkt weiterentwickelnde Ma&#223;nahme innerhalb der Qualit&#228;tssicherung, bei der Referenzmodelle f&#252;r Ma&#223;haltigkeit und Verbesserungen in klimatisierten Hallen stehen. Allein eine T&#252;r habe mehr als 100 Messpunkte, bei den Spaltma&#223;en sei man von einst 0,6 auf 0,2 Millimeter heruntergekommen. Die sogenannte <em>Null-Fuge</em> sei eine Spezialit&#228;t von Audi, Qualit&#228;t sei Chefsache.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz am&#252;sant erscheint dabei die Arbeit der Knister-und-Knarz-Gruppe. Hier werden  Autos willk&#252;rlich aus der Serienproduktion herausgenommen und &#252;ber Kopfsteinpflaster und andere Unwegbarkeiten Probe gefahren, um Jagd auf unerw&#252;nschte Ger&#228;usche zu machen.<a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/Meisterbock.jpg" rel="lightbox[978]"><img class="size-medium wp-image-982 alignright" title="Meisterbock" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/Meisterbock-300x191.jpg" alt="Audi Meisterbock als Ma&#223;stab: H&#246;chste Qualit&#228;t und Ma&#223;haltigkeit als Ziel" width="300" height="191" /></a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_982" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dd class="wp-caption-dd" style="text-align: center;"><span>Audi-Meisterbock als Ma&#223;stab: h&#246;chste Qualit&#228;t und Ma&#223;haltigkeit als Ziel</span></dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Dumm nur, dass der Abteilungsleiter w&#228;hrend der Kontrollfahrt f&#252;r Journalisten st&#228;ndig quasselte, keine Chance, hier selbst einmal ein Knistern oder Knarzen zu lokalisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal, wir nehmen den Audi-Leuten ab, dass sie es ernst mit der Qualit&#228;t nehmen. Wertigkeit, Pr&#228;zision und Faszination – diese drei Begriffe bem&#252;hen sie f&#252;r ihre Arbeit. Mit Liebe zum Detail und jener Cleverness, die auch bei der tschechischen Schwester Škoda gepflegt wird, toppen die Ingolst&#228;dter ihre Autos, um sie allm&#228;hlich auf den Olymp der Verkaufsstatistik zu heben.</p>
<div id="attachment_981" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/Fugen.jpg" rel="lightbox[978]"><img class="size-medium wp-image-981" title="Fugen" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/Fugen-300x200.jpg" alt="Fugen-Ma&#223;e: Deutsche Qualit&#228;t á la Piech mit japanischer Perfektion &#252;berpr&#252;ft" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Fugen-Ma&#223;e: deutsche Qualit&#228;t à la Piëch mit japanischer Perfektion &#252;berpr&#252;ft</p></div>
<p style="text-align: justify;">Zumindest vor die der M&#252;nchner, denn genau denen will man es zeigen. Diese schie&#223;en unterdessen zur&#252;ck: Wenn eine Entwicklung im FIZ gemacht wird, dann st&#252;nden, so hei&#223;t es, die Fenster in Ingolstadt sehr weit offen. Die Lauscher bek&#228;men dann  das Format von Elefantenohren. Afrikanischen, versteht sich.</p>
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		<title>Volvo und Vattenfall entwickeln Plug-in-Diesel-Hybrid: Serienstart ist 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 16:37:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autos / Fahrberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
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		<category><![CDATA[Ford]]></category>
		<category><![CDATA[Hybrid]]></category>
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		<category><![CDATA[Volvo]]></category>

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		<description><![CDATA[Testphase beginnt im Sommer 2009 – mit Lithium-Ionen-Batterie rund 50 Kilometer rein elektrisch fahren. „Darf ich mal an ihre Steckdose?“
Die Braut wird immer sch&#246;ner. Volvo, die zum Verkauf stehende Ford-Tochter, setzt jetzt verst&#228;rkt auf Umwelt-Technik ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Testphase beginnt im Sommer 2009 – mit Lithium-Ionen-Batterie rund 50 Kilometer rein elektrisch fahren. „Darf ich mal an ihre Steckdose?“</strong></p>
<p>Die Braut wird immer sch&#246;ner. Volvo, die zum Verkauf stehende Ford-Tochter, setzt jetzt verst&#228;rkt auf Umwelt-Technik und in Kooperation mit dem schwedischen Energiekonzern Vattenvall auf Plug-in-Hybridantrieb. Gemeinsam versprechen Volvo und Vattenfall f&#252;r das Jahr 2012 einen Diesel-Hybrid, dessen Batterie f&#252;r mehr ausreicht als nur ein paar elektrisch gefahrene Kilometer. Die L&#246;sung hei&#223;t Plug-in-Hybrid, eine Mischung aus Verbrennungs- und Elektromotor. Weil die Lithium-Ionen-Akkus deutlich gr&#246;&#223;er dimensioniert sind und der Elektromotor mehr Kraft hat, soll er den Wagen laut Volvo &#252;ber viele Kilometer alleine antreiben k&#246;nnen. Erst wenn die Akkus nach etwa 50 Kilometern zur Neige gehen, springt der Diesel an. Mit der Plug-in-Technik l&#228;dt man dann die Akkus daheim an der Steckdose oder in der Stadt an einer Stromtankstelle.</p>
<div id="attachment_597" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/volvo2.jpg" rel="lightbox[592]"><img class="size-medium wp-image-597" title="Plug-in-Diesel-Hybrid" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/volvo2-300x197.jpg" alt="Idee von Volvo und Vattenvall: Der Plug-in-Dieselhybrid zapft Strom aus dem Haushaltsnetz – gut f&#252;r den Umsatz der Energieversorger" width="300" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">Idee von Volvo und Vattenvall: Der Plug-in-Diesel-Hybrid zapft Strom aus dem Haushaltsnetz – gut f&#252;r den Umsatz der Energieversorger.</p></div>
<p>Das dauert ohne Schnellladestation rund f&#252;nf Stunden, macht einen zwar unabh&#228;ngiger von fossilen Treibstoffen, doch gleichzeitig wird man regelm&#228;&#223;iger Kunde beim Stromkonzern. Doch Strom ist nach der Berechnung der Vattenvall-Manager nur ein Drittel so teuer wie Sprit. Obwohl das Auto wegen der Batterien deutlich mehr kosten soll als ein herk&#246;mmlicher Diesel, f&#228;hrt man laut Volvo und Vattenfall am Ende billiger. Das Laufger&#228;usch des Selbstz&#252;nders h&#246;rt man bei einem elektrischen Aktionsradius von etwa 50 Kilometern dann nur noch selten. „Denn die allermeisten Fahrten sind ohnehin nur Kurzstrecken“, ist sich ein Volvo-Manager sicher. Schon in diesem Sommer sollen die ersten Testwagen auf die Stra&#223;e kommen.</p>
<p><strong>unAUTOdox:</strong> Bezahlbare und umweltfreundliche Technik ist immer zu begr&#252;&#223;en. Doch wem n&#252;tzt die Unabh&#228;ngigkeit von fossilen Brennstoffen – sprich: von den Erd&#246;l exportierenden L&#228;ndern –, wenn sie zu einer neuen Abh&#228;ngigkeit von den gro&#223;en Energiekonzernen f&#252;hrt. L&#228;ngst haben diese Konzerne die Attraktivit&#228;t des Plug-in- oder Elektroautos erkannt, so entwickelt zum Beispiel EWE, der Energieversorger aus Oldenburg, ein Elektroauto zusammen mit Karmann. Wer Energie produziert, wird uns Verbraucher jedoch niemals zum sparsamen Umgang damit aufrufen. Die meisten Politiker &#252;brigens auch nicht, denn die sitzen oft in den Aufsichtsr&#228;ten der Stromerzeuger.</p>
<div id="attachment_595" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/volvo1.jpg" rel="lightbox[592]"><img class="size-medium wp-image-595" title="Stromtankstelle" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/volvo1-300x166.jpg" alt="Prototyp einer Stromtankstelle f&#252;r &#246;ffentlichen Parkraum: Hoffentlich schneidet keiner das Ladekabel durch" width="300" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Prototyp einer Stromtankstelle f&#252;r &#246;ffentlichen Parkraum: Hoffentlich schneidet keiner das Ladekabel durch.</p></div>
<p>Zudem ist der Anteil des aus erneuerbaren Energien gewonnenen Stroms immer noch gering. Da stehen wir vor der Frage: CO2-Klima-Katastrophe, Anstieg des Meeresspiegels und Duisburg wird eine Stadt mit Seehafen oder hinterlassen wir unseren Kindern mit Atomm&#252;ll vollgepumpte – vermeintlich sichere – Endlager? Als Antwort sind echtes Energiesparen und der Ausbau der erneuerbaren Energien gefragt. Vielleicht auch etwas Selbstdisziplin im Umgang mit unseren heutigen schon sehr sparsamen Autos, am besten bei jedem Stillstand den Motor ausschalten, denn eine manuelle Start-Stopp-Anlage ist in jedem Z&#252;ndschloss eingebaut, und ein Auto, das nicht f&#228;hrt, sollte auch keinen Treibstoff verbrauchen. Wie w&#228;r’s mit einer Energie- und Umwelt-Initiative „Bei Stillstand – Motor aus“, umgesetzt durch alle Autofahrer, Lieferanten, Taxifahrer sowie UPS- und Post-Fahrer?</p>
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