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	<title>unautodox.de &#187; Daimler</title>
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	<description>Der Blog hinter die Kulissen...</description>
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		<title>Daimler-Renault: k&#252;nftig mit Mercedes Twingo oder Renault Smart?</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2010/04/13/daimler-renault-kuenftig-mit-mercedes-twingo-oder-renault-smart/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 11:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
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		<description><![CDATA[Zusammenarbeit, Plattformen und Motoren – zwei Gro&#223;e suchen N&#228;he und Synergien. Mal sehen, was in zwei, drei Jahren daraus wird. 
 
Eine Woche lang hat es gerauscht im Bl&#228;tterwald. Mercedes und Renault, wer h&#228;tte das gedacht. Nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zusammenarbeit, Plattformen und Motoren – zwei Gro&#223;e suchen N&#228;he und Synergien. Mal sehen, was in zwei, drei Jahren daraus wird.</strong> </p>
<div id="attachment_3876" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/Vernunftehe.jpg" rel="lightbox[3873]"><img class="size-medium wp-image-3876" title="Vernunftehe" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/04/Vernunftehe-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Vernunftsehe: Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender und CEO der Renault-Nissan-Allianz, und Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG, stellen sich gut gelaunt den Medien.</p></div>
<p> </p>
<p>Eine Woche lang hat es gerauscht im Bl&#228;tterwald. Mercedes und Renault, wer h&#228;tte das gedacht. Nach all dem Chrysler-Schlammassel. Jetzt beruhigen sich die Gem&#252;ter wieder, und klare &#220;berlegungen schaffen sich Raum. Die Verh&#228;ltnisse sind anders, die Partner anders aufgestellt. Und wir leben in anderen Zeiten. <span id="more-3873"></span>Kleinere Autos sind ein Muss. Da hat Daimler au&#223;er A-Klasse und smart nicht viel zu bieten. Will man von der alten, der „Premium“-Kompetenz in Bezug auf das Image keinen Schaden nehmen, macht es durchaus Sinn, sich technisch wie marktm&#228;&#223;ig mit jemandem zu verb&#252;nden, der gerade dort seine Position ausgebaut hat. </p>
<p>Bemerkenswert ist, dass selbst Autoren, die derartigen Fusionen bislang mit Schlagzeilen wie „<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,687749,00.html" target="_blank">Hochzeit in der H&#246;lle</a>“</span> begegnet sind, ihnen heute nicht mehr ausschlie&#223;lich skeptisch gegen&#252;berstehen. Wir werden sehen, wie Markt und Medien auf das reagieren werden, was da an Produkten auf uns zukommt.</p>
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		<title>car2go: Daimler macht Ernst mit urbaner Mobilit&#228;t</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2010/03/26/car2go-daimler-macht-ernst-mit-urbaner-mobilitaet/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 12:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Mahla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines / Fun]]></category>
		<category><![CDATA[car2go]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Hayek]]></category>
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		<description><![CDATA[Einfach ein Auto vom Stra&#223;enrand nehmen und in der City herumbrausen. Eine verlockende Idee. Die Daimler-Tochter car2go GmbH macht&#8217;s m&#246;glich. Und er&#246;ffnet ein neues Gesch&#228;ftsfeld. 
 
Die Idee ist so ganz neu nicht, Uhrenmogul Nicolas Hayek hatte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einfach ein Auto vom Stra&#223;enrand nehmen und in der City herumbrausen. Eine verlockende Idee. Die Daimler-Tochter car2go GmbH macht&#8217;s m&#246;glich. Und er&#246;ffnet ein neues Gesch&#228;ftsfeld.</strong> </p>
<div id="attachment_3794" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Robert-Henrich.jpg" rel="lightbox[3788]"><img class="size-medium wp-image-3794" title="Robert Henrich" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Robert-Henrich-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Car2go-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Robert Henrich: Auch wenn die Daimler-Tochter ihren Sitz in Ulm hat, warten auf ihn nun internationale Aufgaben.</p></div>
<p> </p>
<p>Die Idee ist so ganz neu nicht, Uhrenmogul Nicolas Hayek hatte sie damals schon, als er den Swatch-Smart aus dem Hut zauberte. Aber es hat erst jetzt den Anschein, dass sie erstmals gro&#223;fl&#228;chig umgesetzt wird: Der Stuttgarter Autohersteller Daimler hat nach einer erfolgreichen Pilotphase in Ulm entschieden, das urbane Mobilit&#228;tskonzept car2go weltweit anzubieten und damit ein neues Gesch&#228;ftsfeld zu starten. Dazu haben die Schwaben die Tochter car2go GmbH gegr&#252;ndet.<span id="more-3788"></span> </p>
<p>Was steckt dahinter? Da ist zum einen die Frage urbaner Mobilit&#228;t, an deren Beantwortung dringender Bedarf besteht und der derzeit nicht ann&#228;hernd befriedigt wird. Da ist zum anderen der Wunsch – und die Notwendigkeit – der Automobilhersteller, sich f&#252;r zus&#228;tzliche Business Cases zu &#246;ffnen. Denn keiner wei&#223; genau, wohin die zuk&#252;nftige Reise der klassischen Autobranche gehen wird. Da lohnt es sich,  ein neues Standbein aufzubauen. Nach dem Motto: Autos bauen ist unsere Kernkompetenz, aber warum sollten wir sie nicht direkt vermieten, anstatt sie den Autovermietern zu verleasen. In Verbindung mit dem haupts&#228;chlich als City-Flitzer konzipierten Smart macht das durchaus Sinn. Also: System Coffee to go, kombiniert mit einem Vertriebsangebot à la Telefonvertrag oder Call a bike nach Vorbild der Deutschen Bahn und einem Netz von Smarts – fertig ist das Konzept f&#252;r City-Mobilit&#228;t. </p>
<div id="attachment_3793" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Car-Sharing-Praxis.jpg" rel="lightbox[3788]"><img class="size-medium wp-image-3793" title="Car-Sharing-Praxis" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/03/Car-Sharing-Praxis-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Foto mit Seltenheitswert: In der Car-Sharing-Praxis sind die Smarties bunt in der ganzen Stadt verteilt – fast so wie fr&#252;her mal Telefonzellen.</p></div>
<p> </p>
<p>Wie funktioniert das Ganze? Eine umfangreiche Smart-Flotte wird gro&#223;fl&#228;chig &#252;ber eine Gro&#223;stadt verteilt – in Parkh&#228;usern, einfach am Stra&#223;enrand, wie es sich ergibt. Der Kunde l&#228;sst sich einmalig registrieren, bekommt einen Chip und kann in Zukunft mit dem darauf befindlichen Code Zugriff auf jedes verf&#252;gbare W&#228;gelchen nehmen. Den Sch&#252;ssel findet er im Handschuhfach und schon kann&#8217;s losgehen. Abgerechnet wird ohne Grundgeb&#252;hr pro Minute, f&#252;r einen ganzen Tag fallen knapp 50 Euro an. Und man l&#228;sst den Wagen nach Gebrauch stehen, wo es einem passt (und wo&#8217;s erlaubt ist, versteht sich). Ein wirklich attraktiver Gedanke. Irgendwo ankommen, sich um nichts k&#252;mmern – da steht ein solcher Smart, und ab geht&#8217;s. </p>
<p>Die von der <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,685755,00.html" target="_blank">Daimler-Tochter car2go GmbH</a></span> vorgelegten Zahlen aus dem einj&#228;hrigen Pilotlauf in Ulm sind ebenso eindrucksvoll wie vielversprechend: 18.000 registrierte Kunden, 235.000 Ausleihen. Aufschlussreiche Zahlen am Rande: durchschnittliche Nutzung 20 bis 60 Minuten, durchschnittliche Fahrleistung 15 Kilometer. </p>
<p>Und das ist der Plan: Peu à peu sollen ausgew&#228;hlte Ballungszentren bedient werden – erster Schritt: car2go startet noch in diesem Jahr in einer europ&#228;ischen Gro&#223;stadt.</p>
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		<title>Bernhard als neuer Mercedes-Chef? Braucht Zetsche mehr Zeit f&#252;r den Konzern?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 08:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Chryler]]></category>
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		<description><![CDATA[Rainer Schm&#252;ckle geht, Wolfgang Bernhard – einst James Benz genannt – steigt auf, und dann auch noch gleich in den Vorstand. Dieter Zetsche holt seinen alten Chrysler-Kollegen wieder in die erste Reihe beim Daimler. 
„Mitten in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rainer Schm&#252;ckle geht, Wolfgang Bernhard – einst James Benz genannt – steigt auf, und dann auch noch gleich in den Vorstand. Dieter Zetsche holt seinen alten Chrysler-Kollegen wieder in die erste Reihe beim Daimler.</strong> </p>
<div id="attachment_3178" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Schmueckle.jpg" rel="lightbox[3175]"><img class="size-medium wp-image-3178" title="Schmueckle" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Schmueckle-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Rainer Schm&#252;ckle geht: Er trug die Verantwortung f&#252;r Produktion und Einkauf von Mercedes-Benz, „jetzt werden Gespr&#228;che gef&#252;hrt“.</p></div>
<p>„Mitten in der Krise l&#228;sst Konzernchef Dieter Zetsche einen seiner wichtigsten Leute gehen. Mercedes-Vize Rainer Schm&#252;ckle verl&#228;sst das Unternehmen. Der Konzern hat einen Bericht des <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,676173,00.html" target="_blank">manager magazins</a></span> best&#228;tigt, wonach Transporterchef Wolfgang Bernhard nun Schm&#252;ckles Position einnehmen wird. Bernhard soll auch in den Konzernvorstand aufsteigen.“ So vermeldet das „manager magazin“ am Freitag und kurze Zeit sp&#228;ter best&#228;tigt Daimler mit einer knappen Pressemitteilung. Es hei&#223;t u.a.: „Mit Rainer Schm&#252;ckle, derzeit verantwortlich f&#252;r Produktion und Einkauf von Mercedes-Benz, werden Gespr&#228;che gef&#252;hrt.“ Im Klartext: Die Entscheidung ist gefallen, es geht noch um die Abfindung.<span id="more-3175"></span> </p>
<p>Wolfgang Bernhard, 49, der smarte Car-Guy und Sanierer, der bereits 2004 kurz davor stand, Mercedes-Chef zu werden, erh&#228;lt nun seine zweite Chance. Sein schneidiges Auftreten und gutes Aussehen brachten ihm schon damals den Spitznamen „James Benz“ ein, analog zu James Bond, der auch stets kommt, sieht und siegt. Doch Bernhard siegte damals nicht. Nach &#196;rger mit Konzern-Boss Schrempp und Spannungen mit den Arbeitnehmervertretern verlie&#223; er den Konzern im Streit. 2005 wurde er Markenchef VW, ging aber auch dort, in dem Moment, als Martin Winterkorn zum Vorstandschef berufen wurde. Als Berater beim US-Finanzinvestor Cerberus begleitete er die Chrysler-&#220;bernahme und Anfang 2009 heuerte er erneut beim Daimler an, als Leiter der Mercedes-Benz Transporter-Sparte. Eine sch&#246;ne Aufgabe, aber eigentlich zu wenig f&#252;r den geb&#252;rtigen Schwaben, so unkten schon damals die Medien. Nach der neuesten Entscheidung wird ein Schuh draus. Daimler Konzern-Chef Dieter Zetsche hat wieder seinen alten „Ausputzer“ aus harten Chrysler-Zeiten direkt an seiner Seite. Man erinnere sich: Von 2000 bis 2004 arbeiteten die beiden Hand in Hand, um Chrysler zu retten und Schrempps kranken Fusions-Traum zum Weltkonzern zu formen. </p>
<div id="attachment_3177" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Bernhard.jpg" rel="lightbox[3175]"><img class="size-medium wp-image-3177" title="Bernhard" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2010/02/Bernhard-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierer, Car-Guy, „James Benz“, Schwabe und „langj&#228;hrige Arbeitsbeziehung mit Dieter Zetsche“: Wolfgang Bernhard hat Spitznamen und Kontakte im Gep&#228;ck auf seiner Reise in den Vorstand.</p></div>
<p>Die Erweiterung des Vorstands und der Aufstieg von Bernhard kommen zwar in st&#252;rmischen Zeiten, doch m&#246;glicherweise genau richtig, damit Dieter Zetsche mehr Zeit f&#252;r den Konzern gewinnt. Zwar firmiert er jetzt weiterhin als Konzern- und Mercedes-Chef in Personalunion, aber wer wei&#223; wie lange noch? Bernhard wurde laut Medienberichten in letzter Zeit auffallend oft im Mercedes Pkw-Design gesehen, da hat er beim Betrachten zuk&#252;nftiger Modelle vielleicht nicht nur an seine neue Aufgabe als Produktions- und Einkaufs-Chef gedacht. Es ist also gut m&#246;glich, dass er schon bald als Mister „James Benz“ im SLS AMG zusammen mit Schumi im Formel-1-Fahrerlager vorf&#228;hrt. &#220;brigens: Rainer Schm&#252;ckle soll erst k&#252;rzlich ein Angebot, die Opel Spitze zu &#252;bernehmen, abgelehnt haben. Bei Mercedes war er zuletzt laut Medienberichten durch „undiplomatisches Auftreten“ aufgefallen. So ein Pech, denn undiplomatischer als Nick Reilly w&#228;re er bei Opel bestimmt nicht gestartet.</p>
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		<title>Mammut-Show oder Konferenz f&#252;r die Presse?</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2009/09/16/mammut-show-oder-konferenz-fuer-die-presse/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 08:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Audi]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklungschef]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Pressesprecher]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Daimler wackeln Artisten wie im Zirkus und F&#228;hnchen wehen im k&#252;nstlichen Wind. Bei Lambo sind die Modells sch&#246;ner als die Autos und bei Audi interviewt der Chef seinen Entwicklungs-Vorstand, na denn.
Pressekonferenzen sind ja schon ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Bei Daimler wackeln Artisten wie im Zirkus und F&#228;hnchen wehen im k&#252;nstlichen Wind. Bei Lambo sind die Modells sch&#246;ner als die Autos und bei Audi interviewt der Chef seinen Entwicklungs-Vorstand, na denn.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Pressekonferenzen sind ja schon lange nicht mehr, was ihr Name nach wie vor suggeriert. Verstand man darunter fr&#252;her im Wortsinn eine Veranstaltung,  bei der jemand ein Statement abgab und dann Fragen beantwortete, sind das heute immer bombastischere Pr&#228;sentationen. Jedenfalls in der Autobranche. So j&#252;ngst wieder auf der IAA in Frankfurt.</p>
<div id="attachment_2094" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Tech-Talk.jpg" rel="lightbox[2090]"><img class="size-medium wp-image-2094" title="E-Auto-Studie" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Tech-Talk-300x176.jpg" alt="Tech-Talk vor einer E-Auto-Studie f&#252;r die ferne Zukunft: Audi-Chef Rupert Stadler (r.) interviewt seinen Entwicklungs-Vorstand Michael Dick" width="300" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Tech-Talk vor einer E-Auto-Studie f&#252;r die ferne Zukunft: Audi-Chef Rupert Stadler (r.) interviewt seinen Entwicklungs-Vorstand Michael Dick.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Da versammeln sich Massen (MASSEN, sage ich) vor einer B&#252;hne, nicht wirklich Neues erwarten k&#246;nnend. Denn die Novit&#228;ten sind l&#228;ngst mediengerecht in Wort, Bild und Video vorab an die Berichterstatter gegangen, was in Zeiten des Internets wirklich kein Problem mehr ist. Dann rollt eine prima einstudierte Show mit Fahrzeugen und Vorstandsreden ab. Zu sehen ist die Show auf riesigen Bildschirmen, kaum dass man mal einen zuf&#228;lligen Blick auf den Redner live erhascht. Tusch. Ende. N&#228;chster  Termin.</p>
<p style="text-align: justify;">So weit, so gut. Wir sind inzwischen abgeh&#228;rtet. Der n&#228;chste Termin ist fast p&#252;nktlich. Ein Pressesprecher begr&#252;&#223;t – nicht etwa zuerst seine Klientel, die Journalisten. Nein, zuerst sind die Honoratioren aus Amt und Unternehmen dran. Von denen sind viele da. Entsprechend lang die Willkommenshei&#223;ung. Dann ein Vortrag. Zu sehen sind wieder nur Hinterk&#246;pfe. Auf der Bildfl&#228;che das Gesicht des Referenten mit der Mimik eines Sch&#252;lers, der ein Gedicht rezitieren muss und genau wei&#223;, dass er die letzte Strophe nicht kann. Tusch. Ende. N&#228;chster Termin. Dessen Beginn zieht sich hin – geschlagene 15 Minuten. Die Heerschar der Journalisten, auch nicht gerade mit satten Zeitpolstern gesegnet, steht sich die sowieso schon strapazierten Beine in den Bauch. Warten, warum? Die Honoratioren hatten es nicht so genau mit der P&#252;nktlichkeit, die doch sprichw&#246;rtlich die H&#246;flichkeit der K&#246;nige ist.</p>
<div id="attachment_2092" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Rundgang.jpg" rel="lightbox[2090]"><img class="size-medium wp-image-2092" title="Bundskanzlerin auf Rundgang" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/09/Rundgang-300x193.jpg" alt="Die Bundeskanzlerin beim Messe-Rundgang: Audi schafft die Plattform zwischen den R8-Boliden – „Angie“ freut sich auf zuk&#252;nftige Auto-Entwicklungen aus Deutschland" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bundeskanzlerin beim Messe-Rundgang: Audi schafft die Plattform zwischen den R8-Boliden – „Angie“ freut sich auf zuk&#252;nftige Auto-Entwicklungen aus Deutschland.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dann auch hier ein Pressesprecher, vorab sich f&#252;r die – ausdr&#252;cklich – kleine Versp&#228;tung entschuldigend. Auftritt Chef des Hauses, stellenweise mit einer v&#246;llig neuen Form der Pressekonferenz. In einer kleinen Talkshow moderiert er seinen Vorstandskollegen und Entwicklungschef, der aufs Stichwort von seiner neuesten – nat&#252;rlich elektrisch betriebenen – Kreation schw&#228;rmen darf. Bleibt abzuwarten, wann die Gro&#223;kopfeten dazu &#252;bergehen, sich selbst zu interviewen.</p>
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		<title>Kommentar: Elektroauto-M&#228;rchenstunde</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2009/05/22/kommentar-elektroauto-maerchenstunde/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 06:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autos / Fahrberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Technik / Zubehör]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Bohr]]></category>
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		<category><![CDATA[Winterkorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Daimler steigt bei der Elektroauto-Company Tesla ein. Karmann greift nach jedem Strohhalm und will mit dem Energieanbieter EWE eine E-Auto-Studie entwickeln. VW-Chef Martin Winterkorn erkl&#228;rt: „Die Zukunft geh&#246;rt den Elektroautos.“ Und Bosch-Vorstand Bernd Bohr verk&#252;ndet, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daimler steigt bei der Elektroauto-Company Tesla ein. Karmann greift nach jedem Strohhalm und will mit dem Energieanbieter EWE eine E-Auto-Studie entwickeln. VW-Chef Martin Winterkorn erkl&#228;rt: „Die Zukunft geh&#246;rt den Elektroautos.“ Und Bosch-Vorstand Bernd Bohr verk&#252;ndet, ein Elektroauto w&#228;re in China oder Indien eine echte Alternative, weil selbst eine geringe Reichweite von etwa 80 Kilometern f&#252;r die Kunden dort ein Gewinn sei. Der sonst so realistische Bosch-Mann h&#228;lt es sogar f&#252;r m&#246;glich, in f&#252;nf bis sechs Jahren in Indien ein E-Auto zum Preis von etwa 5.000 Euro anzubieten.</p>
<p>Die Autowelt ist wie elektrisiert, das tr&#252;bt schon mal den Blick f&#252;r die Realit&#228;t. Welchen Stellenwert E-Autos zuk&#252;nftig wirklich haben werden, hat Bosch-Vorstand Bohr in „auto, motor und sport“ bereits erkl&#228;rt. Er rechnet f&#252;r 2015 bei weltweit rund 80 Millionen produzierten Fahrzeugen mit einem Anteil von unter f&#252;nf Prozent f&#252;r Hybrid- und Elektro-Fahrzeugen. F&#252;r die nahe Zukunft sind eben noch viel zu viele Fragen ungekl&#228;rt, um echte Kunden f&#252;r diese Auto-Gattung begeistern zu k&#246;nnen.</p>
<div id="attachment_477" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/05/mini-e.jpg" rel="lightbox[475]"><img class="size-medium wp-image-477" title="MINI E" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/05/mini-e-300x199.jpg" alt="MINI E: Eine Test-Serie von 500 Autos f&#252;r „ausgew&#228;hlte Nutzer“ denen eine H&#246;chstgeschwindigkeit von 152 km/h und rund 250 Kilometer Reichweite genug sind." width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">MINI E: eine Test-Serie von 500 Autos f&#252;r „ausgew&#228;hlte Nutzer“, denen eine H&#246;chstgeschwindigkeit von 152 km/h und rund 250 Kilometer Reichweite genug sind.</p></div>
<p>Bei vielen E-Auto-Studien ist die maximale Leistung nur unter optimalen Bedingungen abrufbar, bei zu hoher Au&#223;entemperatur oder niedrigem Ladezustand der Batterie wird sie stark reduziert. Die Reichweite, eine M&#228;rchenstunde f&#252;r sich, ist es, was die Hersteller da &#252;ber ihre Studien erz&#228;hlen. Tesla verspricht f&#252;r seinen Roadster 394 Kilometer, Autotester, die 200 Kilometer damit schaffen, sind schon m&#228;chtig stolz. Und was n&#252;tzt der CO2-Aussto&#223; von null am Auto, wenn ein altes Kohlekraftwerk umgerechnet pro Auto und Kilometer mehr CO2 emittiert als ein moderner Diesel? Manche technischen L&#246;sungen werden formuliert, die eigentlich schon am Biertisch keiner Gegenargumentation standhalten. Wie soll zum Beispiel eine Wechsel-Akku-Strategie (zur Vermeidung der langen Ladezeiten) und die erforderliche Infrastruktur aufgebaut werden? Alle neuen E-Autos m&#252;ssten auf einer &#228;hnlichen Plattform aufbauen, und die Fahrer m&#252;ssten es akzeptieren, mal nagelneue oder mal alte, weniger leistungsf&#228;hige Akkus zu erwischen, wahrscheinlich sogar zum gleichen Preis. Das erste in Deutschland frei k&#228;ufliche E-Auto wird voraussichtlich 2010 der Mitsubishi i-MiEV, da d&#252;rfen wir gespannt sein, wer dann &#252;ber 30.000 Euro f&#252;r einen „so umweltfreundlichen“ Kleinwagen hinbl&#228;ttert.</p>
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		<title>Motorpresse: 42 Redakteurs-Stellen werden gestrichen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
		<category><![CDATA[AUTOStraßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler]]></category>
		<category><![CDATA[Krisenzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Motor Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Ostmann]]></category>
		<category><![CDATA[Zetsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Motor Presse Stuttgart, Europas gr&#246;&#223;ter Spezialzeitschriften-Verlag, streicht wegen der „drastischen finanziellen Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Werbekrise“ insgesamt 42 Redakteurs-Stellen. Der Berliner Standort mit den Titeln „AUTOStra&#223;enverkehr“ und „4Wheel Fun“ wird komplett geschlossen. Alle Auto-Bl&#228;tter ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Motor Presse Stuttgart, Europas gr&#246;&#223;ter Spezialzeitschriften-Verlag, streicht wegen der „drastischen finanziellen Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Werbekrise“ insgesamt 42 Redakteurs-Stellen. Der Berliner Standort mit den Titeln „AUTOStra&#223;enverkehr“ und „4Wheel Fun“ wird komplett geschlossen. Alle Auto-Bl&#228;tter werden zuk&#252;nftig in Stuttgart in einer Zentralredaktion unter der Leitung von Bernd Ostmann produziert. Dabei sollen laut Motor Presse „alle Autozeitschriften eigenst&#228;ndige Medienmarken bleiben“. Auf die Umsetzung darf man gespannt sein. 21 Redakteure sind betroffen und erhielten zum Teil zuerst telefonisch die traurige „K&#252;ndigungs-Nachricht“ des renommierten Verlags.</p>
<p>Auch im Stuttgarter Motorrad-Bereich wird umstrukturiert, werden Hierarchieebenen planiert, und insgesamt sind weitere 21 Redakteure betroffen. Der Verlag will sich so vor dem Abrutschen in rote Zahlen sch&#252;tzen. Ob die teils mit hohem Aufwand und gro&#223;er Unabh&#228;ngigkeit gemachten Bl&#228;tter den redaktionellen Kahlschlag ohne Qualit&#228;ts-Einbu&#223;en &#252;berleben, wird sich zeigen. In der Vergangenheit haben Zentralredaktions-Modelle anderer Verlage weniger der journalistischen Vielfalt und meist mehr den Gewinnen der Verleger genutzt. W&#228;hrend Konzern-Lenker wie Daimler-Boss Dieter Zetsche gerade in Krisenzeiten unvermindert mit Vollgas in die Entwicklung investieren, geht Motor Presse so einen v&#246;llig anderen Weg.</p>
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		<title>Krise, Krise: Konzern-Umbauten und enorme Marktver&#228;nderungen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 11:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
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		<description><![CDATA[Toyota, der weltgr&#246;&#223;te Autohersteller, rutscht mit Vollgas in die roten Zahlen, so wie viele andere Autokonzerne auch. Der Verlust im letzten Gesch&#228;ftsjahr, das im M&#228;rz endete, bel&#228;uft sich auf rund 3,28 Milliarden Euro. F&#252;r das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toyota, der weltgr&#246;&#223;te Autohersteller, rutscht mit Vollgas in die roten Zahlen, so wie viele andere Autokonzerne auch. Der Verlust im letzten Gesch&#228;ftsjahr, das im M&#228;rz endete, bel&#228;uft sich auf rund 3,28 Milliarden Euro. F&#252;r das neue Jahr bef&#252;rchtet Toyota einen noch gr&#246;&#223;eren Ruck ins Minus, wie die Branchenzeitung „Automobilwoche“ berichtet.<br />
Was ist los? D&#252;stere Prognosen verkaufen sich &#252;berall gut; falls es dann doch besser laufen sollte, freuen sich die Aktion&#228;re. Aber auch Selbstbewusstsein wird zur Methode: Daimler-Chef Dieter Zetsche und VW-Boss Martin Winterkorn erkl&#228;ren unisono, aus der Krise w&#252;rden ihre Konzerne st&#228;rker hervorgehen als je zuvor, mal abwarten. W&#228;hrenddessen geht Fiat-Chef Marchionne einkaufen ohne Geld. Auf dem Speiseplan stehen Chrysler, Opel und vielleicht auch Saab. Die schwedischen Manager haben ihre kleine Manufaktur selbst auf die Shopping-List des Italo-Kanadiers gesetzt. Die Branche ist im Aufruhr. Und w&#228;hrenddessen l&#228;sst Ferdinand Pi<span style="FONT-SIZE: 9pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 7.5pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">ë</span>ch einen „integrierten Automobilkonzern“ entstehen. Die Eigenst&#228;ndigkeit der Marken einschlie&#223;lich Porsche soll bestehen bleiben. Wie geht das? Schon heute ist ein Porsche Cayenne nicht fahrf&#228;hig, wenn man alle Teile, die er mit VW Touareg und Audi Q7 gemein hat, wegnimmt. Ein Saab f&#228;llt sogar auseinander ohne Opel-Teile. Und jetzt werden noch Ger&#252;chte gesch&#252;rt, Opel wolle zur Rettung des Werkes Eisenach den Namen Wartburg wiederbeleben. Wie, womit und warum?<br />
Wenn, wie Sergio Marchionne prognostiziert, nach der Branchen-Konsolidierung nur sechs bis sieben Auto-Riesen &#252;brigbleiben, dann wird sich auch das Angebot der Autos selbst erheblich ver&#228;ndern. Wie viele gesunde Marken bleiben bestehen? Wie viele individuelle Marken-Identit&#228;ten wird der Auto-Fan und Kunde noch erleben k&#246;nnen? Analysten prophezeien als Antwort auf den Kostendruck die M&#246;glichkeit gemeinsamer Plattformen und Motoren bei Mercedes und BMW in den unteren Segmenten. Bereits heute unterscheiden sich Haptik und Fahrerlebnis in diversen VW, Audi, <span style="FONT-SIZE: 9pt; COLOR: black; FONT-FAMILY: Verdana; mso-bidi-font-size: 7.5pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">Š</span>koda und Seat Modellen nur marginal. Es k&#246;nnte geschehen, dass die zuk&#252;nftige Autowelt durch das scharfe Wirtschaftsklima deutlich &#228;rmer wird. Unterschiede in den Bedienoberfl&#228;chen der Entertainment- und Navi-Programme werden dann wom&#246;glich mehr Marken-Charakter ausmachen als die Technik unterm Blech.</p>
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		<title>„Schulterschluss“ BMW/Daimler: Indiskretion schadet einer guten Idee</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 08:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Mahla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autos / Fahrberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob wahr ist, was da &#252;ber eine engere Zusammenarbeit zwischen BMW und Daimler durch die Automobil-Fachmedien geht, mag mal dahinstehen. Vieles spricht ja daf&#252;r, und vieles davon, z. B. die Zusammenarbeit bei Hybridtechnik und Einkauf, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob wahr ist, was da &#252;ber eine engere Zusammenarbeit zwischen BMW und Daimler durch die Automobil-Fachmedien geht, mag mal dahinstehen. Vieles spricht ja daf&#252;r, und vieles davon, z. B. die Zusammenarbeit bei Hybridtechnik und Einkauf, ist schon l&#228;ngst Realit&#228;t oder wird schon offiziell best&#228;tigt. „auto, motor und sport online“ zitiert am Wochenende aus einem „internen Daimler-Betriebsratsschreiben“, entsprechende Kooperationsvertr&#228;ge seien ausgehandelt. Dass das Papier da in Einzelheiten gehen soll, macht den Aspekt nicht neuer. Denn dort Synergien zu schaffen, wo Markenidentit&#228;ten nicht gef&#228;hrdet sind – davon haben beide Seiten schon lange ganz offen gesprochen. So sensationell sind die Enth&#252;llungen nun also wirklich nicht. Was soll also die ganze Aufregung.</p>
<p>Interessanter ist vielmehr die Frage, wie der vermeintliche „Schulterschluss“ (der Online-Pressedienst Auto-Reporter.de) in die Medien geraten konnte. Ob es intern ver&#246;ffentlicht ist oder nicht, wei&#223; man nicht. Wie es „ams“ zugespielt worden ist, wurde auch nicht bekannt. Oder war es Fahrl&#228;ssigkeit? Wenn nicht, was wollten diejenigen, die da Verrat &#252;bten? In aller Regel sind das Leute, die glauben, auf diese Weise – je nachdem, was ihre Intention ist – eine derartige Strategie f&#246;rdern oder zum Scheitern bringen zu k&#246;nnen. Der Sache dient diese bewusste oder ungewollte Indiskretion sicher nicht. Und es w&#228;re wieder mal ein klassischer Fall, in dem eine saubere Kommunikationsstrategie unterlaufen und zunichte gemacht und damit das ganze Unterfangen gef&#228;hrdet w&#252;rde. Das kann eine Unternehmung in der Automobilwirtschaft in diesen Tagen nun wirklich am wenigsten gebrauchen.</p>
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		<title>Formel 1: mit und ohne doppelten Boden in Shanghai</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 14:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Mahla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motorsport / Tuning]]></category>
		<category><![CDATA[Daimler]]></category>
		<category><![CDATA[Doppeldiffusor]]></category>
		<category><![CDATA[F1]]></category>
		<category><![CDATA[FIA]]></category>
		<category><![CDATA[Formel 1]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Situation nach der Entscheidung des FIA-Berufungsgerichts, die den umstrittenen Doppeldiffusor letztinstanzlich f&#252;r legal erkl&#228;rt hat, ist facettenreich. H&#228;tte nicht das Damoklesschwert im Nachhinein ver&#228;nderter Ergebnisse &#252;ber ihnen geschwebt, m&#252;sste man anerkennen, dass wir zwei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_167" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/04/formel1.jpg" rel="lightbox[166]"><img class="size-medium wp-image-167" title="BMW F1 – noch mit alter Unterbodenl&#246;sung" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/04/formel1-300x195.jpg" alt="BMW F1 – noch mit alter Unterbodenl&#246;sung" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">BMW F1 – noch mit alter Unterbodenl&#246;sung</p></div>
<p>Die Situation nach der Entscheidung des FIA-Berufungsgerichts, die den umstrittenen Doppeldiffusor letztinstanzlich f&#252;r legal erkl&#228;rt hat, ist facettenreich. H&#228;tte nicht das Damoklesschwert im Nachhinein ver&#228;nderter Ergebnisse &#252;ber ihnen geschwebt, m&#252;sste man anerkennen, dass wir zwei tolle, vorkommnisreiche und spannende Rennen gesehen haben. Doch solange niemand wusste, ob der, der gewonnen hatte, auch wirklich gewonnnen hatte? Ab jetzt, mit dem Richterspruch, haben wir <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">–</span> wie lange? <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">– </span>klare Verh&#228;ltnisse: Brawn-Mercedes, Toyota und Williams d&#252;rfen mit der Performance fahren, mit der sie schon bisher f&#252;r ihre Verh&#228;ltnisse &#220;berdurchschnittliches geleistet haben. Die &#220;brigen d&#252;rfen <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">–</span> und wenn sie gewinnen wollen: m&#252;ssen <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">–</span> in Sachen Doppeldiffusor nachbessern. Das kostet viel Zeit und Geld. Die einen aus dieser Gruppe werden mehr Zeit brauchen. Wie Red Bull, denen eine wegen spezieller Aufh&#228;ngung umst&#228;ndliche Nachr&#252;stung nachgesagt wird. Andere, wie McLaren-Mercedes und Renault, werden schon an diesem Wochenende in Shanghai mit neuen Konstruktionen erwartet. Wieder andere, wie Sauber BMW und Ferrari, d&#252;rften ab Beginn der Europasaison (Spanien, 10. Mai) mit „doppeltem Boden“ antreten. Bei BMW hatte man vor dem Saisonstart das Ziel klar formuliert: „Wir wollen mit um den WM-Titel k&#228;mpfen.“ Heute muss BMW Sportchef Dr. Theissen feststellen: „Es wird eine Weile dauern, bis wir bei der Entwicklung einer eigenen Unterbodenl&#246;sung das Ziel erreichen. Nat&#252;rlich kann es passieren, dass bis dahin die WM entschieden ist.“ Das ist bitter und benachteiligt. Den Vorwurf, die technischen M&#246;glichkeiten verschlafen oder <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">– </span>wie es RTL-Gastkommentator Ralf Schumacher elegant ausgedr&#252;ckt hatte <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">–</span> das Reglement nicht „aggressiv genug interpretiert“ zu haben, lassen die betroffenen Teams nicht gelten. Man habe mehrfach in diese technische Richtung beim Weltverband angefragt <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">–</span> und sei abschl&#228;gig beschieden worden. Wir d&#252;rfen also weiter mit einer spannenden Saison rechnen und miterleben, wie die einzelnen Teams mit ihrer jeweiligen Situation umgehen. Erfrischend jedenfalls, wie Sebastian Vettel an die Sache herangeht: „Es gibt noch genug Rennen. F&#252;r uns gilt: Geht nicht <span style="FONT-SIZE: 11pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">– </span>gibt&#8217;s nicht.“</p>
]]></content:encoded>
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