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	<title>unautodox.de &#187; E-Auto</title>
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	<description>Der Blog hinter die Kulissen...</description>
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		<title>eCarTec – erste bundesweite Messe f&#252;r E-Mobile</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 15:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Mahla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
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		<description><![CDATA[Ende letzter Woche schloss die bundesweit erste Messe f&#252;r E-Mobilit&#228;t in M&#252;nchen ihre Pforten – und die Veranstalter sind zufrieden. Die „eCarTec“ mit 195 Ausstellern aus den Bereichen Elektrofahrzeuge, Antriebs- und Batterietechnik sowie Energie besuchten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Ende letzter Woche schloss die bundesweit erste Messe f&#252;r E-Mobilit&#228;t in M&#252;nchen ihre Pforten – und die Veranstalter sind zufrieden. Die „eCarTec“ mit 195 Ausstellern aus den Bereichen Elektrofahrzeuge, Antriebs- und Batterietechnik sowie Energie besuchten &#252;ber 10.000 Interessierte, Publikum wie Fachleute. Und das, obwohl die Messe nur unter der Woche, also ohne Wochenende lief. Veranstalter wie Aussteller wollen nach eigenem Bekunden dazu beitragen, dass „Deutschland zum Leitmarkt f&#252;r Elektromobilit&#228;t“ wird.</strong></p>
<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<dl id="attachment_2448" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/eRUF.jpg" rel="lightbox[2439]"><img class="size-medium wp-image-2448" title="eRUF Greenster" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/10/eRUF-300x172.jpg" alt="Ein richtig starkes St&#252;ck, der eRUF Greenster - aber alles andere als der Einstieg in die breite E-Mobilit&#228;t" width="300" height="172" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ein richtig starkes St&#252;ck, der eRUF Greenster – aber alles andere als der Einstieg in die breite E-Mobilit&#228;t.</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Zu den Ausstellern geh&#246;ren u.a. ADAC, Continental, E.ON, Ecocraft, Edag, Extra Energy, Iseki, Kokam, Leclanche, Li-Tec, Ruf Automobile, Siemens, Vattenfall und Zytek. Wie interessant die Messe auf weitere Sicht werden k&#246;nnte, geht schon aus der Liste der Teilnehmer des 1. Internationalen eCarTec Kongresses f&#252;r individuelle Elektromobilit&#228;t hervor, der im Rahmen der Messe stattfand. <span id="more-2439"></span>In Kooperation mit Bayern Innovativ und seinen Clustern Automotive, Bahntechnik, Chemie, Energietechnik, Leistungselektronik, Mechatronik &amp; Automation sowie Neue Werkstoffe informierten Vertreter u.a. von Continental, Daimler, E.ON und Volkswagen Interessierte &#252;ber technologische Herausforderungen und Entwicklungen von Elektro-Fahrzeugen, Energiespeicher, Energiebereitstellung und Verteilung sowie Antriebs- und Mobilit&#228;tskonzepte f&#252;r Elektromobilit&#228;t. So referierte Prof. Dr.-Ing. Gernot Spiegelberg (Siemens AG) &#252;ber „E-Mobilit&#228;t – Technologien f&#252;r integrale Verkehrskonzepte der Zukunft“, Prof. Dr.-Ing. Horst E. Friedrich (DLR e.V.) nahm sich des Themas „Fahrzeugkonzepte und Leichtbau“ an und Dr. Thomas Schlick (Verband der Automobilindustrie) zeigte „E-Mobilit&#228;t aus der Sicht der Automobilindustrie“.</p>
<p style="text-align: left;">Die Messe selbst zeigte denn neben vielen l&#246;blichen Ans&#228;tzen und Ideen aber auch, dass noch viele Probleme gel&#246;st werden m&#252;ssen, ehe E-Mobilit&#228;t fl&#228;chig zu einer echten Alternative werden kann. Die „S&#252;ddeutsche Zeitung“ vom 19. Oktober formuliert es in ihrer Messe-Berichterstattung so: „Der Elektrohype findet allen Ank&#252;ndigungen auf der IAA zum Trotz noch immer in einer kleinen Nische statt.“ Hier einige Aspekte, die sich dazu herauskristallisieren:</p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Auf der Messe gibt es nur Exoten wie den 99.000 Euro teuren Tesla Roadster oder den in Einzelanfertigung verf&#252;gbaren eRUF Greenster mit 950 Nm Drehmoment zu kaufen.</li>
<p> </p>
<li>Im „normalen Leben“ ist nach einschl&#228;gigen Erhebungen jedoch kein Kunde bereit, viel Geld f&#252;r Elektromobilit&#228;t auszugeben.</li>
<p> </p>
<li>Die Stromspeicher verdoppeln derzeit den Preis eines Kompaktautos – und das bei einer realen Reichweite von etwas mehr als 100 km.</li>
<p> </p>
<li>Zur Einf&#252;hrung fl&#228;chendeckender effizienter Schnellladestationen f&#252;r die ben&#246;tigten Batterien sind Investitionen in Milliardenh&#246;he erforderlich.</li>
<p> </p>
<li>Umweltgerechter w&#228;re ohnehin eine Strategie des Batteriewechsels, denn beim Schnellladen wird viermal so viel Energie gebraucht wie beim Akku-Austausch.</li>
<p> </ul>
<p style="text-align: left;">Alles in allem kommt z.B. der Berichterstatter der „S&#252;ddeutschen Zeitung“, die sich nun wahrlich nicht als Widersacher der E-Mobilit&#228;t positioniert, zu der ern&#252;chternden Erkenntnis: „Ohne Anschubinvestitionen f&#252;r jedes E-Mobil in H&#246;he von mehreren tausend Euro wird der ganze Elektrohype eine Fehlz&#252;ndung bleiben.“ Bleibt jedoch zu hoffen, dass die eCarTech auch in Zukunft Impulse setzt – und dass die gro&#223;en Hersteller mit ebenso gro&#223;em Engagement ihrem Ruf folgen.</p>
<p style="text-align: left;"> </p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Jetzt wird&#8217;s ernst – der erste Stromer kommt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Kirchberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autos / Fahrberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
		<category><![CDATA[E-Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Electriv Vehicle]]></category>
		<category><![CDATA[i-MiEV]]></category>
		<category><![CDATA[Lithium-Ionen-Akku]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsubishi]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitsubishi k&#252;ndigt mit dem i-MiEV das erste marktf&#228;hige E-Auto f&#252;r Deutschland an. Der i-MiEV soll ab 2010 mit einer Batterieladung 140 Kilometer weit kommen und m&#246;glicherweise rund 34.000 Euro kosten.
Die Woge der Elektroautos droht schon ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitsubishi k&#252;ndigt mit dem i-MiEV das erste marktf&#228;hige E-Auto f&#252;r Deutschland an. Der i-MiEV soll ab 2010 mit einer Batterieladung 140 Kilometer weit kommen und m&#246;glicherweise rund 34.000 Euro kosten.</strong></p>
<p>Die Woge der Elektroautos droht schon im n&#228;chsten Jahr &#252;ber uns hereinzubrechen. <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mitsubishi-motors.de/modelle/neuheiten/imiev" target="_blank">Mitsubishi</a></span> k&#252;ndigt jetzt den Verkaufsstart des bereits mehrfach auf Messen ausgestellten E-Wagens i-MiEV (Mitsubishi Innovative Electric Vehicle) an. 2010 soll der 3,4 Meter lange Viersitzer auf den Markt kommen. Zu Preisen gibt der Importeur noch keine offizielle Auskunft, in Tokio zumindest kostet das Elektrofahrzeug samt Batterie umgerechnet rund 34.000 Euro.</p>
<div id="attachment_1763" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/1.jpg" rel="lightbox[1758]"><img class="size-medium wp-image-1763" title="Mitsubishi i-MiEV" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/1-300x225.jpg" alt="Mitsubishi i-MiEV: Ende 2010 kommt der elektrische Stadtwagen auf den deutschen Markt – Stadtwerke, &#214;ko-Firmen und Energieanbieter werden zu den Kunden geh&#246;ren" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Mitsubishi i-MiEV: Ende 2010 kommt der elektrische Stadtwagen auf den deutschen Markt – Stadtwerke, &#214;ko-Firmen und Energieanbieter werden zu den Kunden geh&#246;ren.</p></div>
<p>M&#246;glich ist ein Leasingmodell f&#252;r Deutschland, bei dem der Kunde den Akku nur auf Dauer mietet. Der soll nach zehn Jahren noch eine Leistung von 80 Prozent haben, die Herstellergarantie l&#228;uft &#252;ber f&#252;nf Jahre oder 100.000 Kilometer. Dann k&#228;me der i-MiEV auf einen Preis von deutlich unter 30.000 Euro. Was nicht viel g&#252;nstiger erscheint, aber bei heutigen Spritpreisen und den g&#252;nstigen Kosten f&#252;r regenerativen Strom w&#252;rde ein Wagen wie der i-MiEV bei einer Fahrleistung von 30.000 Kilometern im Jahr auf dieser Strecke elektrische Energie f&#252;r rund 400 Euro brauchen. Ein Porsche Turbo dagegen belastet die Kasse mit etwa 6.300 Euro.<span id="more-1758"></span><br />
Matthias Willenbacher, Chef der Energie-Planungsunternehmen <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.juwi.de/unternehmen/vision.html" target="_blank">Juwi</a></span> in W&#246;rrstadt bei Mainz, sieht die Entwicklung noch dramatischer: Bei steigenden Roh&#246;lkosten s&#228;he die Rechnung noch g&#252;nstiger f&#252;r das Elektroauto aus, sagt er. Aktuell kostet ein Barrel &#214;l etwa 63 Dollar, erwartet wird ein Anstieg in den kommenden Jahren auf 120 bis 180 Dollar. 2150, so der Jungunternehmer, der 350 Windkraftanlagen und Photovoltaik-Kraftwerke baut, sei dann ohnehin Schluss mit &#214;l und Kohle, dann w&#228;ren die Ressourcen fossiler Rohstoffe ersch&#246;pft.</p>
<div id="attachment_1764" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/2.jpg" rel="lightbox[1758]"><img class="size-medium wp-image-1764" title="Presse" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/2-300x233.jpg" alt="Presse-Rummel um den i-MiEV – Stromtanken als Medien-Ereignis: Ab wann ist das unsere t&#228;gliche Praxis?" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Presse-Rummel um den i-MiEV – Stromtanken als Medien-Ereignis: Ab wann ist das unsere t&#228;gliche Praxis?</p></div>
<p>Der i-MiEV ist ein gut geschnittener Stadtwagen. Im Fond sind die Platzverh&#228;ltnisse f&#252;r zwei ordentlich, vorne ist man noch besser aufgehoben. Rund 1.100 Kilogramm wiegt das Vehikel, Raum f&#252;r Gep&#228;ck ist im Kofferraum klassengerecht gegeben. Die Batterie – ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Leistung von 16 kWh und 330 Volt Spannung – ist unter dem Wagenboden eingebaut, das senkt den Schwerpunkt und macht die Fahreigenschaften sicher. Der i-MiEV hat etwa 30 Zentimeter Wat-Tiefe, kann also bei &#220;berschwemmungen schadlos durch tiefe Wasserpf&#252;tzen gesteuert werden, ohne dass seine Insassen einen Stromschlag erleiden. Au&#223;erdem bestehe er die japanischen Crash-Test-Anforderungen m&#252;helos und ist komplett ausgestattet, sagt Mitsubishi. Klimaanlage und elektrische Fensterheber geh&#246;ren unter anderem dazu.</p>
<div id="attachment_1765" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/3.jpg" rel="lightbox[1758]"><img class="size-medium wp-image-1765" title="Tanken" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/3-300x273.jpg" alt="Kabel steckt, Mitsubishi i-MiEV l&#228;dt – &#214;kostrom-Lieferanten hoffen auf ein goldenes, abgasfreies Zeitalter" width="300" height="273" /></a><p class="wp-caption-text">Kabel steckt, Mitsubishi i-MiEV l&#228;dt – &#214;kostrom-Lieferanten hoffen auf ein goldenes, abgasfreies Zeitalter.</p></div>
<p>F&#252;r 140 Kilometer soll eine Batterieladung etwa reichen. Vorausgesetzt, die Fahrroute f&#252;hrt nicht &#252;ber steile Berge, die maximale H&#246;chstgeschwindigkeit von 130 km/h wird nicht allzu h&#228;ufig bem&#252;ht und die elektrischen Verbraucher an Bord werden mit Bedacht eingesetzt. Dass eine mit maximaler Leistung arbeitende Klimaanlage die Reichweite beeintr&#228;chtigt, gibt der Hersteller unumwunden zu.<br />
Das Fahren mit dem Elektrowagen ist unschwierig. Der Motor leistet 47 kW (64 PS) und liefert eine Drehmomentspitze von 180 Nm aus dem Stand heraus. &#196;hnlich wie bei einem Automatikgetriebe lassen sich unterschiedliche Konfigurationen einstellen. F&#252;r die &#220;berlandfahrt gibt es die Stufe D, f&#252;r Fahrten in der Stadt die Wahlm&#246;glichkeit Eco, bei der die Leistung auf 24 kW begrenzt wird und der Energievorrat geschont wird. Bei langen Bergabfahrten kann mit der Stufe B (f&#252;r Brake) die Energier&#252;ckgewinnung &#252;ber die Umpolung des Motors gesteigert werden. Eine Verbrauchsanzeige im Cockpit zeigt an, wie &#246;konomisch der Fahrer unterwegs ist.</p>
<p>Wenn die Batterie leer ist, dauert es sieben Stunden, um sie am haushalts&#252;blichen Stromanschluss mit 230 Volt Wechselstrom wieder aufzuladen. Steht 380-Volt-Drehstrom zur Verf&#252;gung, gen&#252;gen 30 Minuten, um die Batterie auf 80 Prozent F&#252;llstand zu bringen.</p>
<div id="attachment_1766" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/4.jpg" rel="lightbox[1758]"><img class="size-medium wp-image-1766" title="Interview" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/08/4-300x225.jpg" alt="Matthias Willenbacher von Juwi erkl&#228;rt woher der Strom kommt und sogar das ZDF berichtet, der kleine Stromer parkt im Hintergrund unter einem Solar-Dach" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Matthias Willenbacher von Juwi erkl&#228;rt, woher der Strom kommt, und sogar das ZDF berichtet; der kleine Stromer parkt im Hintergrund unter einem Solar-Dach.</p></div>
<p>160 Windkraftr&#228;der, von denen jedes im Jahr f&#252;nf Megawatt erzeugt, w&#252;rden laut Matthias Willenbacher gen&#252;gen, um den Jahresbedarf an elektrischer Energie von einer Million Elektrofahrzeugen wie den gerade vorgestellten Mitsubishi i-MiEV zu generieren. Sofern es im Zuge des Klimawandels nicht zu st&#252;rmisch wird. Denn bl&#228;st der Wind zu stark, m&#252;ssen die Rotoren der Kraftwerke stillgelegt werden. Ihre Fl&#252;gelspitzen w&#252;rden sonst ann&#228;hernd Schallgeschwindigkeit erreichen und w&#252;rden unter den Einfl&#252;ssen der Fliehkraft bersten.</p>
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		<title>IAA-Trend: Vorfahrt f&#252;r Elektro-Sportler – „Freude“ und Spa&#223; sollen Stromer attraktiv machen</title>
		<link>http://www.unautodox.de/2009/07/14/iaa-trend-vorfahrt-fuer-elektro-sportler-freude-und-spass-sollen-stromer-attraktiv-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 12:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>H. H.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen / Branche]]></category>
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		<description><![CDATA[Audi, BMW und Mercedes setzen auf Fahrspa&#223; und Lust an der Dynamik. Die Elektro-Sportwagen-Studien SLS und R8 sind das Gegenteil von langsamen Verzichtsmobilen, und bei BMW beschleunigen V8-Hybride so schnell wie Sportwagen, das macht „Freude“. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Audi, BMW und Mercedes setzen auf Fahrspa&#223; und Lust an der Dynamik. Die Elektro-Sportwagen-Studien SLS und R8 sind das Gegenteil von langsamen Verzichtsmobilen, und bei BMW beschleunigen V8-Hybride so schnell wie Sportwagen, das macht „Freude“. Die IAA  wird eine Elektro-Auto-Ausstellung (EAA?).</strong></p>
<p>Internationale Automobil-Ausstellung – da kann man was erleben, zumindest wenn man dem Motto glaubt: „Erleben, was bewegt“. Mitte September 2009 in Frankfurt werden es vor allem Elektro-Autos sein, die uns bewegen. Nat&#252;rlich nicht w&#246;rtlich, denn anreisen werden die meisten Journalisten ebenso wie die Besucher mit herk&#246;mmlichen Autos. Schon Hybride sind Exoten, kein Wunder, denn kein Profi will mit einem Prius aus K&#246;ln, Hamburg oder Stuttgart bis nach Frankfurt rollen und sich unterwegs m&#246;glicherweise von einem Kollegen mit einem „dickeren Testwagen“ &#252;berholen lassen.</p>
<div id="attachment_1269" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/1_Cockpit.jpg" rel="lightbox[1268]"><img class="size-medium wp-image-1269" title="AMG SLS" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/1_Cockpit-300x225.jpg" alt="Blick ins Cockpit des Mercedes AMG SLS: Serienm&#228;&#223;ig kommt der Fl&#252;gelt&#252;rer mit einem 6,2-Liter-V8, doch eine Elektro-Studie begleitet die Pr&#228;sentation" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Blick ins Cockpit des Mercedes AMG SLS: Serienm&#228;&#223;ig kommt der Fl&#252;gelt&#252;rer mit einem 6,2-Liter-V8, doch eine Elektro-Studie begleitet die Pr&#228;sentation.</p></div>
<p>Auf der Messe selbst erleben wir dann eine vollst&#228;ndig umgekehrte und elektrifizierte Auto-Welt (nat&#252;rlich nur als Ausblick auf die Zukunft). Kaum ein Hersteller wird es wagen, ohne Hybrid oder Elektro-Auto (selten als Serienversion, meist als Studie) seinen Stand zu er&#246;ffnen. Manche Medien sprechen schon im Vorfeld von der „Elektrischen Automobil-Ausstellung“. So l&#228;sst sich bereits jetzt absehen, das die PR- und Medien-Maschinerie kaum nachkommt, die vielen E-Autos zu kommunizieren. Gleichzeitig wirkt die beinah gleichgeschaltete E-Auto-Welle wie der Beweis f&#252;r die Richtigkeit dieser Mobile. F&#252;r die Frage, ob E-Autos uns wirklich – wenn sie denn in einigen Jahren mal tats&#228;chlich in nennenswerten St&#252;ckzahlen kaufbar und fahrbar sind – helfen, das Klima weniger schnell zu verschlechtern, hat kaum einer Zeit.</p>
<p>Es scheint so, als wollten die deutschen Hersteller mit in zweifacher Hinsicht schnellen E-Auto-Projekten den R&#252;ckstand bei der Hybridauto-Entwicklung (gegen&#252;ber den Japanern Toyota, Lexus und Honda) wieder wettmachen. Mercedes wird seinen SLS AMG Fl&#252;gelt&#252;rer zus&#228;tzlich mit Elektroantrieb pr&#228;sentieren. Schon der knapp 600 PS starke V8-Benziner-SLS kostet rund 165.000 Euro. Da wird der E-Fl&#252;gelt&#252;rer mit Lithium-Ionen-Akkus und vier Elektromotoren kaum billiger und damit sicher kein klimarelevantes Volumenmodell. Doch seine Mission ist das Wichtigste: Als echter Sportwagen und einem Sprint von 0 auf 100 km/h von unter vier Sekunden soll der E-SLS zuk&#252;nftige Elektro-Mobile vor dem Makel der Unsportlichkeit und zu viel &#214;ko-Image bewahren.</p>
<div id="attachment_1270" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/2_Mercedes-AMG.jpg" rel="lightbox[1268]"><img class="size-medium wp-image-1270" title="SLS 63 AMG" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/2_Mercedes-AMG-300x208.jpg" alt="Prototyp der Mercedes AMG SLS, stark getarnt: So nebenbei haben die AMG-Jungs auch einen Elektro-Antrieb mit vier Motoren verwirklicht" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">Prototyp der Mercedes AMG SLS, stark getarnt: So nebenbei haben die AMG-Jungs auch einen Elektro-Antrieb mit vier Motoren verwirklicht.</p></div>
<p>Audi f&#228;hrt eine &#228;hnliche Strategie und zeigt in Frankfurt neben A5 Sportback und R8 Spyder eine Elektro-Version des R8. Pure Sportlichkeit steht bei den Ingolst&#228;dtern ohnehin hoch im Kurs, denn damit wollen sie ihr Markenprofil weiter sch&#228;rfen und Verkaufserfolge ausbauen. Aus der Bauchlandung mit dem zwar interessanten, aber unsch&#246;nen Verzichtsmobil A2 haben sie offensichtlich gelernt. BMW h&#228;lt sich beim Thema E-Auto &#252;berraschend zur&#252;ck. „Auto Bild“ k&#252;ndigt zwar in der aktuellen Ausgabe 28/2009 eine „geheime Studie zum Thema EfficientDynamics“ an, aber ob das ein E- oder Hybrid-Modell ist, scheint noch unklar. Statt E-Hysterie zeigen die M&#252;nchner mit 5er GT und X1 interessante Konzepte und schlie&#223;lich gl&#228;nzen sie schon heute dank der serienm&#228;&#223;igen Sparma&#223;nahmen EfficientDynamics mit dem niedrigsten Flottenverbrauch unter den drei deutschen Premiummarken.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1271" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/Audi-R8.jpg" rel="lightbox[1268]"><img class="size-medium wp-image-1271" title="R8090012" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/07/Audi-R8-300x212.jpg" alt="Audi R8 5.2: Auf der IAA kommen ein Spyder und ein Elektro-R8 als Conceptcar dazu" width="300" height="212" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Audi R8 5.2: Auf der IAA kommen ein Spyder und ein Elektro-R8 als Conceptcar dazu.</p></div>
<p><strong>unAUTOdox:</strong> Das spannende Thema E-Autos werden wir nicht mehr los. Es wird die IAA im Herbst pr&#228;gen, denn gerade in Krisenzeiten will kein Hersteller einen neuen Trend verschlafen. Politiker werden sich &#252;ber das Thema zu profilieren versuchen, und Stromkonzerne planen schon jetzt fest mit einem neuen, profitablen Gesch&#228;ftsfeld. Fest steht: F&#252;r die Mehrzahl der individuellen Mobilit&#228;ts-Anforderungen reicht ein E-Auto, auch wenn die Reichweite unter 200 Kilometer liegt. F&#252;r manche Fahrten wird es wohl nie tauglich sein, wie zum Beispiel f&#252;r die 800-km-Reise an einem Tag durch Deutschland von Nord nach S&#252;d. Hier bleibt der herk&#246;mmliche Pkw (am besten mit Dieselmotor) mittelfristig unschlagbar, und dabei wahrscheinlich auch mit der besten Gesamt-Energiebilanz.</p>
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		<title>Elektro-Prototyp E3 – Erfahrung sammeln zum Abkassieren</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 06:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autos / Fahrberichte]]></category>
		<category><![CDATA[E-Auto]]></category>
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		<description><![CDATA[Energiekonzerne freuen sich auf k&#252;nftige E-Autos als neue durstige Kunden. Bisweilen versuchen sie sogar, den &#214;ko-Trend zu beschleunigen, &#214;ko-Strom sei Dank.
Die Fakten: Der norddeutsche Energiekonzern EWE entwickelt zusammen mit Karmann das Elektroauto E3. Basis ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Energiekonzerne freuen sich auf k&#252;nftige E-Autos als neue durstige Kunden. Bisweilen versuchen sie sogar, den &#214;ko-Trend zu beschleunigen, &#214;ko-Strom sei Dank.</strong></p>
<p><strong>Die Fakten:</strong> Der norddeutsche Energiekonzern <a href="http://www.ewe.de/ewe-macht-zukunft/elektromobilitaet.php?PHPSESSID=53f1af8ac805d84a58ce93c2d59e64eb" target="_blank">EWE</a> entwickelt zusammen mit Karmann das Elektroauto E3. Basis ist ein VW Cross-Polo. Angetrieben wird der Viert&#252;rer von einem wassergek&#252;hlten E-Motor mit 80 kW. Der Prototyp soll praxistauglich und komfortabel sein, Servolenkung und Klimaanlage sind an Bord. Der erste E3 zur Erprobung wird im Herbst fahrfertig sein, ein zweites Auto bis Jahresende. Der Bau von sechs E3 ist zwischen EWE und Karmann vereinbart. M&#246;glicherweise werden es auch mehr, weil das Konzept so viele Interessenten auf den Plan ruft, sagt EWE.</p>
<p><strong>Das Interview:</strong> Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender von EWE, gelernter Bauingenieur und seit 30 Jahren in der Energiewirtschaft, also ein Gas-Wasser-Strom-Profi, meldet sich nun in der aktuellen Ausgabe (14/2009) von „<a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/eco/karmann-und-ewe-elektroauto-e3-mit-chance-auf-serienproduktion-1330726.html" target="_blank">auto, motor und sport</a>“ im Interview zu Wort, dort, wo sonst Automobil-Manager ihre Visionen erl&#228;utern. Er erkl&#228;rt den E3 zum Bestandteil einer Informations- und Kommunikationstechnik und m&#246;chte, dass das E-Auto mit dem Haus und dem Energieversorger kommuniziert. Automatische Ladezeiten-Regelung und Zwischenspeicher-M&#246;glichkeiten sind die Schlagworte Brinkers, dabei r&#252;ckt er E-Autos in die N&#228;he von Gefriertruhen und K&#252;hlh&#228;usern. Nat&#252;rlich sind auch &#246;ffentliche Stromladestationen geplant. Schon mit dem Prototypen E3 sollen IT-L&#246;sungen zur Abrechnung getestet werden. „Schlie&#223;lich soll der entsprechende Netzbetreiber ja zu seinem Geld kommen“, so Brinker. Die Zukunftschancen des E-Autos kann Brinker jedoch nicht klar einsch&#228;tzen: „Ob bis 2020 eine Million E-Autos auf der Stra&#223;e sein werden, wage ich auch zu bezweifeln.“ &#220;ber die deutschen Verbraucher wei&#223; Brinker: „Wir wollen mit 200 km/h &#252;ber die Autobahn fahren und dabei 1000 Kilometer weit kommen. Das wird man aber mit Strom nicht schaffen, das ist v&#246;llig klar.“</p>
<p><strong>unAUTOdox:</strong> Nat&#252;rlich ist die Reduzierung des CO2-Aussto&#223;es ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts. Aber: Gab es nicht schon mal Zeiten, in denen wir auf die Stra&#223;e gingen, um gegen &#214;lmultis und Spritpreise zu protestieren? Fluchen wir nicht heute schon &#252;ber die Quasi-Monopolisten im Energiemarkt? Tatsache ist, verlieren wir bei dem ganzen CO2-Gespare Grunds&#228;tze der Marktwirtschaft aus den Augen, werden m&#246;glicherweise die Energielieferanten und -hersteller daf&#252;r Sorge tragen, dass elektrisch gefahrene Kilometer teurer werden als heutige Benzin-/Diesel-Kilometer.</p>
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