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	<title>unautodox.de &#187; FOTA</title>
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	<description>Der Blog hinter die Kulissen...</description>
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		<title>Jede Menge Turbulenzen vor dem Gro&#223;en Preis von Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 12:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Mahla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[N&#252;rburgring-Aff&#228;re – der R&#252;cktritt des Finanzministers von Rheinland-Pfalz, Ingolf Deubel – Ecclestones Hitler-Zitate und seine Entschuldigung – alles scheint wichtiger als das F-1-Rennen am kommenden Sonntag.
 
Mindestens ebenso turbulent wie bei der Er&#246;ffnung des neuen Freizeit- ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>N&#252;rburgring-Aff&#228;re – der R&#252;cktritt des Finanzministers von Rheinland-Pfalz, Ingolf Deubel – Ecclestones Hitler-Zitate und seine Entschuldigung – alles scheint wichtiger als das F-1-Rennen am kommenden Sonntag.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Mindestens ebenso turbulent wie bei der Er&#246;ffnung des neuen <a href="http://www.auto-motor-und-sport.de/service/erlebniswelt-nuerburgring-ueber-eifel-1333460.html" target="_blank">Freizeit- und Businesszentrums</a> am N&#252;rburgring, in deren Vorfeld der rheinland-pf&#228;lzische Finanzminister seinen Hut nehmen musste, ging es bei einem Meeting von Verantwortlichen aller acht FOTA-Formel-1-Teams mit der Sport-Arbeitsgruppe der FIA zu. Beide schildern in knappen Pressemitteilungen den Verlauf des Treffens zwischen den Formel-1-Teams und den Vertretern des Motorsport-Weltverbandes.</p>
<p> </p>
<p style="text-align: justify;">Ein klares Bild der Vorg&#228;nge bietet sich allein in Folgendem: Die Formel-1-Teams wurden – abweichend von der vermeintlichen Einigung &#252;ber zun&#228;chst strittige Reglementsfragen – als noch nicht f&#252;r die kommende Saison offiziell eingeschrieben bezeichnet. Im Wortlaut der FIA liest sich das so: „Die acht FOTA-Teams waren eingeladen, an dem Meeting teilzunehmen &#8230;“ Dort wurde ihnen weiter er&#246;ffnet, sie seien, was die zu beschlie&#223;enden Ma&#223;nahmen zur Reduzierung der Kosten angeht, also nicht stimmberechtigt. Die an Knappheit kaum mehr zu unterbietende Pressemitteilung der FIA endet mit dem vielsagenden Satz: „Leider war eine Diskussion nicht m&#246;glich, weil die FOTA ‚das Meeting‘ verlie&#223;.“ Man sieht sie f&#246;rmlich, w&#252;tend aufstapfend, den Raum verlassen. Da ist also mal wieder das Tischtuch zerrissen, und keiner wei&#223;, wie es weitergeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man dann noch das politische Chaos vor dem Fahrerlager um das neue Freizeit- und Businesszentrum in Betracht zieht und die j&#252;ngst hohe Wellen schlagenden &#196;u&#223;erungen des Formel-1-Zampanos Bernie Ecclestone, kann man f&#252;r das Rennen auf dem N&#252;rburgring am Sonntag nur hoffen, was Altmeister Jack Brabham schon vor Jahrzehnten orakelt hat: „When the flag drops, the bullsh&#8230; stops.“</p>
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		<title>Herzklopfen und Adrenalin: Bernie Ecclestone lobt Hitlers Tatkraft</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 16:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wüsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz bevor die Formel 1 am kommenden Sonntag am N&#252;rburgring startet, &#228;u&#223;ert sich Ecclestone in der „Times“ zu Demokratie, Diktatur und Hitler. Schwerer Fehltritt des 78-j&#228;hrigen Formel-1-Zampanos oder kalkulierter Medien-Rummel als Ablenkungs-Man&#246;ver vom FIA-FOTA-Debakel sowie Max ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz bevor die Formel 1 am kommenden Sonntag am N&#252;rburgring startet, &#228;u&#223;ert sich Ecclestone in der „Times“ zu Demokratie, Diktatur und Hitler. Schwerer Fehltritt des 78-j&#228;hrigen Formel-1-Zampanos oder kalkulierter Medien-Rummel als Ablenkungs-Man&#246;ver vom FIA-FOTA-Debakel sowie Max Mosleys Ja-Nein-Spielchen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"> „Ich vermute, es ist schrecklich, das zu sagen, aber &#8211; abgesehen von der Tatsache, dass Hitler mitgerissen und &#252;berredet wurde, Dinge zu tun, von denen ich nicht wei&#223;, ob er sie tun wollte oder nicht – er konnte viele Menschen f&#252;hren und war f&#228;hig, Dinge zu erledigen“, sagte Ecclestone laut „<a href="http://formulaone.blogs.nytimes.com/2009/07/04/bernies-dictators/?scp=1&amp;sq=ecclestone%20+%20hitler&amp;st=cse" target="_blank"><em>Times</em></a>“. Die weiteren Zitate gehen durch alle Medien … Mehr davon soll hier den Lesern erspart werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>unAUTOdox:</strong> Obwohl Bernie Ecclestone ein Vierteljahrhundert j&#252;nger ist als Jopie Heesters, redet er vergleichbaren Unsinn &#252;ber Adolf  Hitler. Damit erweist er der Formel 1 keinen guten Dienst. Politiker sagen Treffen mit dem Formel-1-Boss ab und sicher werden bald Anw&#228;lte pr&#252;fen, ob die &#196;u&#223;erungen den Tatbestand der Volksverhetzung erf&#252;llen. Dann k&#246;nnte Ecclestone sogar die Einreise nach Deutschland zum N&#252;rburgring-Spektakel verwehrt werden. Sicher werden auch einige „Wackelkandidaten“, die noch mit dem Kauf von Formel-1-Tickets gelieb&#228;ugelt haben, nun am kommenden Sonntag dem Rennen fernbleiben. Oft wird vom Formel-1-Zirkus unter der Leitung von Ecclestone gesprochen, jetzt wei&#223; man wieder warum.</p>
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		<title>Formel 1 in Silverstone: ein strahlender Sieger und eine ungewisse Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 14:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Mahla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein unerwartetes Ergebnis, ein liebenswerter Sieger – und schon sind f&#252;r den Moment die gr&#246;&#223;eren Themen vergessen.
Und das kann den zerstrittenen Parteien – hier die rebellierenden Werksteams in der Formel 1, da die Sporthoheit FIA ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein unerwartetes Ergebnis, ein liebenswerter Sieger – und schon sind f&#252;r den Moment die gr&#246;&#223;eren Themen vergessen.</strong></p>
<p>Und das kann den zerstrittenen Parteien – hier die rebellierenden Werksteams in der Formel 1, da die Sporthoheit FIA – nur recht sein. Sebastian Vettel hat im „ Home of Racing“ mit Pole Position und Start/Ziel-Sieg die Fans der Formel 1 und selbst die Insider derart verzaubert, dass die Frage nach der Zukunft des Grand Prix-Sports f&#252;r eine Momentaufnahme in den Hintergrund ger&#252;ckt ist.</p>
<p>Der junge Deutsche fuhr in Silverstone buchst&#228;blich alle in Grund und Boden – seinen mit den selben Erfolgsgenen ausgestatteten Red Bull-Teamkollegen Marc Webber (Australien) ebenso wie die seit Saisonbeginn erfolgverw&#246;hnten BrawnGP-Piloten Baricchello und Button, aber vor allem auch s&#228;mtliche Werksteams wie BMW, Ferrari, Mercedes und Toyota.</p>
<div id="attachment_896" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/1_F1.jpg" rel="lightbox[893]"><img class="size-medium wp-image-896" title="1_F1" src="http://www.unautodox.de/wp-content/uploads/2009/06/1_F1-300x184.jpg" alt="Die Zukunft der Formel 1 steht in den Sternen:  Die renommieren Werksteams wie McLaren-Mercedes  (im Bild Lewis Hamilton) haben derzeit Sorgen mit der eigenen Performance." width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Die Zukunft der Formel 1 steht in den Sternen:  Die renommieren Werksteams wie McLaren-Mercedes  (im Bild Lewis Hamilton) haben derzeit Sorgen mit der eigenen Performance</p></div>
<p>Insbesondere f&#252;r Jenson Button, der ja seit Saisonbeginn auf einer Wolke des Erfolgs davon driftete, war Silverstone eine Stunde des Erwachens – so ganz im Alleingang wird der Brawn-Favorit vielleicht doch nicht Richtung Championship weiterrasen. Nur f&#252;r Platz sechs reichte es dem Lokalmatador und unbestrittenen Helden der Zuschauer. Aber das w&#228;ren keine echten Briten, h&#228;tten sie dem jungen Deutschen nicht artig Applaus gezollt.</p>
<p>Andere Deutsche, das BMW Sauber-Team oder die Stuttgarter Mercedes-Mannen bei McLaren, schauen da nach wie vor nachdenklich drein: Ihre Wagen kamen nicht &#252;ber die Pl&#228;tze 13, 15 und 16 hinaus. Ins Spitzengeschehen k&#246;nnen beide Marken noch immer nicht wieder eingreifen – und wann das sein wird, das wissen die Renng&#246;tter. Zudem m&#252;ssen sie sich derzeit mit noch ganz anderen Problemen befassen, und auch da sind L&#246;sungen nur ansatzweise in Sicht: Die Spaltung des Formel 1-Sports, eine Serie von der FIA, eine zweite von der FOTA (den Rennteams), steht als Schreckgespenst an der Boxenmauer. Auch wenn die Vertreter der „abtr&#252;nnigen“ Werksteams und der Sporthoheit FIA Signale aussenden, dass eigentlich die eine Seite nicht ohne die andere kann.</p>
<p>Die Medien prognostizieren, dass „das Gezerre“ wohl „noch &#252;ber Monate“ weitergehen“ wird. Doch schon beschwichtigt der umstrittene FIA-Boss Max Mosley: „Alles wird sich beruhigen und jeder wird antreten.“ Und einer aus dem anderen Lager, BMW Motorsport-Direktor Mario Theissen, l&#228;sst auch durchblicken, dass den Rebellen die Zeit davon l&#228;uft. Taktieren, Schweigen, wenn es Sinn macht, hie und da mal einen vielsagenden Satz fallen lassen – es ist in der Formel 1 wie im richtigen Leben &#8211; it´s all about communications.</p>
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		<title>Spaltung der Formel 1 – Neuanfang oder Beginn des Endes?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 13:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uwe Mahla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle – bis auf ein bedeutendes (Williams) und ein unbedeutendes (Force India) Formel-1-Team – haben die Rebellion beschlossen.
F&#252;r 2010 hat die FOTA (Formula One Teams Association) nach wochenlangen Querelen und erfolglosen Verhandlungen ihr Ausscheren aus dem Regime ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle – bis auf ein bedeutendes (Williams) und ein unbedeutendes (Force India) Formel-1-Team </strong><strong>– haben die Rebellion beschlossen.</strong></p>
<p>F&#252;r 2010 hat die FOTA (Formula One Teams Association) nach wochenlangen Querelen und erfolglosen Verhandlungen ihr Ausscheren aus dem Regime des Sportverbands FIA und die Gr&#252;ndung einer <a href="http://www.motorsport-total.com/f1/news/2009/06/Theissen_kritisiert_starre_Haltung_der_FIA_09061920.html" target="_blank">eigenen Konkurrenz-Serie</a> angek&#252;ndigt. Ein Desaster f&#252;r die Transparenz des Flaggschiffs des internationalen Motorsports. Wie soll man sich das Nebeneinander zweier Formel-1-Szenen vorstellen? In der einen fahren neue, unbekannte Teams – in der anderen die Werksmannschaften. Wo fahren die Stars? Was gibt es f&#252;r Terminplanungen, welche Serie f&#228;hrt wann wo? Das alles kann nicht funktionieren! Auf den ersten Blick hat die FOTA alle Tr&#252;mpfe in der Hand: die leistungsstarken Teams mit klangvollen Namen wie Ferrari, Mercedes oder BMW, dazu wahrscheinlich die Primaballerinen unter den Fahrern und au&#223;erdem das viele Geld. Aber wie und mit welchen Rennveranstaltern bestreiten sie ihr Gesch&#228;ft? Die Sporthoheit ihrerseits hat die Infrastrukturen, daf&#252;r aber die Frage: „Stell Dir vor, Du machst Formel 1, aber wer macht mit?“</p>
<p>Die Situation zwischen FIA und FOTA erinnert ein bisschen an die Karikatur, auf der der Kopf des Froschs schon im Hals des Storches steckt, der Vierbeiner ihm aber mit den Vorderbeinen gnadenlos die Kehle zudr&#252;ckt. Sie k&#246;nnen nicht voneinander lassen – aber loslassen will auch keiner. Aber anders als die beiden im &#220;berlebenskampf befindlichen Tiere, m&#252;ssen hier die Widersacher irgendwie miteinander zurechtkommen. Sonst nimmt die beste Rennserie der Welt ernsthaften Schaden. Nutzt wom&#246;glich der eine oder andere Hersteller die „Gunst“ der Stunde, um angesichts der prek&#228;ren Wirtschaftslage auszusteigen? Fragen &#252;ber Fragen. Und das am Wochenende des britischen Grand Prix. In Silverstone, auf der Traditions-Rennstrecke bei Oxford – dort, wo am 13. Mai 1950 das allererste Rennen dieses Namens stattfand, dr&#246;hnen die Formel-1-Motoren zum allerletzten Mal. Ein Omen f&#252;r Neuanfang oder ein beginnendes Ende?</p>
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